Franziskanische Familie

Die franziskanische Familie lässt sich mit einem Baum vergleichen. Ihre Wurzeln bildet das Evangelium, aus dem sie in der Nachfolge Christi lebt.

Ihr doppelter Stamm sind Franziskus und Klara, die in enger geistiger Verbundenheit, aber doch eigenständig ihren spezifischen Weg der Christusnachfolge entwickelt haben. Alle heute existierenden Gemeinschaften der franziskanisch-klarianischen Familie verwirklichen in unterschiedlicher Weise die Spiritualität des hl. Franziskus und der hl. Klara.

Im Laufe der Jahrhunderte hat es immer wieder neue Versuche gegeben, ihre Wertvorstellungen, Ideale und Lebensmodelle zugleich ursprünglich wie zeitgemäß umzusetzen.

Franziskanischer Stammbaum

Der so genannte „Erste Orden“ umfasst die aktiven Männergemeinschaften, die sich auf den hl. Franziskus zurückführen lassen: Franziskaner, Minoriten und Kapuziner.

Im so genannten „Zweiten Orden“ sind die kontemplativen Frauengemeinschaften zusammen gefasst, die auf die hl. Klara zurückgehen: Klarissen, Kapuziner-Klarissen und Schwestern der hl. Klara.

Der so genannte „Dritte Orden“ geht auf Laien zurück, die das franziskanische Charisma in der Welt lebten. Er vereinigt heute zum einen die Mitglieder des Weltlichen Dritten Ordens (Franziskanische Gemeinschaft), zum anderen die Frauen- und Männergemeinschaften des Regulierten Dritten Ordens.

In neuerer Zeit haben sich innerhalb der franziskanischen Bewegung verschiedene weitere Formen herausgebildet wie Franziskanische Säkularinstitute und die Gefährten des hl. Franz.

Zur INFAG gehört auch die evangelisch-lutherische Frauen- und Männergemeinschaft - Communität Christusbruder-schaft, die sich der franziskanischen Spiritualität eng verbunden weiß.


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Letzte Aktualisierung: 2012/01/14 13:04