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25 Jahre INFAG –
Ein historischer Aufriss

In den Jahren 1978/79 kam es zu Gesprächen mit Vertreter/innen aus verschiedenen Gemeinschaften der franziskanischen Familie. Daraus erwuchs im Herbst 1979 das Kontaktblatt „INFAG“. In den Jahren 1980/81 fanden zwei „Gipfeltreffen“ in Waldbreitbach statt, die am 15. April 1982 bei einem Osterkapitel in Reute zur Gründung der „Interfranziskanischen Arbeitsgemeinschaft“ (INFAG) führten mit dem Ziel einer stärkeren Zusammenarbeit aller franziskanisch-klareanischen Gemeinschaften im deutschen Sprachraum. 39 Gemeinschaften des I. und III. Ordens traten diesem Zusammenschluss sofort bei, weitere folgten in den kommenden Jahren.

In der Folge trafen sich die Schwestern und Brüder der Mitgliedsgemeinschaften zu den alle drei Jahre wechselweise stattfindenden Osterkapiteln und Generalversammlungen. Es bildeten sich Arbeitsgruppen zu verschiedenen beruflichen Schwerpunkten: INFAG-jugend, INFAG-pädagogisch, INFAG-pastoral sowie zu den Bereichen Exerzitien und Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Daneben lag der Fokus auf der Vertiefung der franziskanischen Spiritualität durch den dafür konzipierten Fernkurs, durch Bildungsangebote und zahlreiche franziskanische Medien. Die Zusammenarbeit der Gemeinschaften erfolgte in der Präsenz nach außen auf allen Katholikentagen seit 1982 und im Ort franziskanischer Begegnung – Santo Stefano in Assisi – seit 1986.

Im Laufe der Zeit entwickelten sich eine Vielzahl von Kursen und Weiterbildungsangeboten für die Mitglieder der INFAG: Fernkurs Franziskanische Spiritualität, Exerzitien, Werkwoche für Exerzitienleiter/innen, Werkwoche für Jugendleiter/innen, Osterkapitel, Tage Geistlicher Herausforderung, Kurse für Schwestern und Brüder in Pforte/Sakristei/Hauswirtschaft sowie in der Dritten Lebensphase, Fortbildung für Leitungsverantwortliche, Fortbildung für Ausbildungsverantwortliche, Kurse für Junioren, Kurse zur Vorbereitung auf die Feierliche Profess, Begegnungstage für Schwestern und Brüder nach der Feierlichen Profess sowie in der Lebensmitte, Kurse für Tätige in der Pastoral sowie im pädagogischen Bereich, Grundlagenseminar zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung usw. [vgl. Veranstaltungen]

In den Jahren 1992/93 entstanden die Regionen Deutschland/Luxemburg/Belgien, Österreich, Schweiz sowie Südtirol mit jeweils eigenen Strukturen. [vgl. Regionen]

Im Mai 1995 wurde die Geschäftsstelle von Waldbreitbach nach Würzburg verlegt und als „INFAG-Zentrum“ eröffnet. Im Jahr 2002 wurde das 20-jährige Jubiläum durch eine Gebetskette im deutschsprachigen Raum gefeiert, durch eine Wallfahrt nach Südtirol, ein Fest der Begegnung in Fulda und eine Abschlussfeier in Neviges. Das 25-jährige Bestehen der INFAG wird in Form eines Pilgerweges von Jubiläumskerzen begangen, die vom Osterkapitel 2006 bis zur Generalversammlung 2007 durch alle Mitgliedsgemeinschaften wandern. 

Der Information und der Vernetzung untereinander dienen die INFAG-Nachrichten. [vgl. Nachrichten]

Zur Region Deutschland/Luxemburg/Belgien gehören heute insgesamt 71 Mitglieder, darunter 13 Männergemeinschaften, 49 Frauengemeinschaften sowie 9 weitere Mitglieder wie die Franziskanische Gemeinschaft, Säkularinstitute und andere Institutionen. [vgl. Mitglieder]


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:32