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Bäume der Geschwisterlichkeit
775 Bäume wollten die Dillinger Franziskanerinnen anlässlich ihres 775-jährigen Ordensjubiläums pflanzen. Daraus sind inzwischen weltweit mehr als 4.200 Bäume geworden – jeder davon ein konkretes ökologisches Zeichen einer Gemeinschaft, die sich auf Franz von Assisi beruft.

Sr. Martina Schmidt, die Provinzleiterin der Dillinger Franziskanerinnen in Bamberg, begrüßte mit diesen Worten die mehr als 60 Gäste, die am 15. Juli 2016 in den Garten des Montanahauses zu dieser Feier kamen.


Impressionen von einer multireligiösen Feier bei den Dillinger Franziskanerinnen in Bamberg

775 Bäume wollten die Dillinger Franziskanerinnen anlässlich ihres 775-jährigen Ordensjubiläums pflanzen. Daraus sind inzwischen weltweit mehr als 4.200 Bäume geworden – jeder davon ein konkretes ökologisches Zeichen einer Gemeinschaft, die sich auf Franz von Assisi beruft. Sr. Martina Schmidt, die Provinzleiterin der Dillinger Franziskanerinnen in Bamberg, begrüßte mit diesen Worten die mehr als 60 Gäste, die am 15. Juli 2016 in den Garten des Montanahauses zu dieser Feier kamen.



Überall wo Dillinger Franziskanerinnen leben - in Deutschland, USA, Brasilien und Indien - haben sich Menschen gefunden, die eine Patenschaft für einen Baum übernommen haben, so auch in Bamberg. Die Schwestern in Bamberg entschieden sich, ihre Bäume sehr bewusst als „Bäume der Geschwisterlichkeit“ zu pflanzen.



Das Frauenteam der Interreligiösen Fraueninitiative Bamberg ließ sich von dieser Idee anstecken, gemeinsam eine Feier zu organisieren. Eingeladen waren über den Kreis der Baumpatinnen und Baumpaten hinaus alle, die „lieber geschwisterlich“ leben. Lieber geschwisterlich als ausgrenzend, lieber geschwisterlich als zerstörerisch.



In ihrer Begrüßungsrede zitierte Sr. Martina ein Gedicht des türkischen Dichters Nazim Hikmet: Leben! Frei und einzeln / wie ein Baum, / geschwisterlich / wie ein Wald. / Das / ist unsere / Sehnsucht.
Damit diese Sehnsucht Wirklichkeit werden kann, dazu sollte diese Feier beitragen. Die Feierstunde gestalteten die Dillinger Franziskanerinnen und die interreligiöse Fraueninitiative Bamberg mit Texten aus der jüdischen, christlichen, islamischen und alevitischenTradition, mit Liedern und Musik.



Gemeinsam pflanzten die Initiatorinnen mit den anwesenden Baumpaten drei Bäume der Geschwisterlichkeit: einen Apfelbaum, eine Zeder und einen Vogelbeerbaum, deren jeweilige Bedeutung in den verschiedenen Religionen dargestellt wurde.
Zehn Bäume fanden bereits Platz im großen Gartengelände des Montanahauses und weitere Bäume werden im Herbst an anderen Orten eingepflanzt.



Nach dem abschließenden, in mehreren Sprachen gesungenen Lied "Hewenu shalom alechem" waren alle Gäste eingeladen, bei Traubensaft, Fladenbrot und Oliven miteinander ins Gespräch zu kommen und die frisch gepflanzten Bäume mit bunten Hoffnungsbändern zu schmücken.



Text und Bild: Dillinger Franziskanerinnen

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Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:36