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INFAG-GFBS-Gruppe tagte in Bonn
Im Vorfeld der Klimakonferenz vom 6.-17. November 2017 in Bonn traf sich die INFAG-GFBS-Gruppe am 4. November 2017 im Haus der Orden in Bonn.


INFAG-GFBS-Sitzung

Besonders begrüßt wurde Br. David Flood OFM (87) aus Montreal in Kanada, der zusammen mit Jürgen Neitzert und Peter Amendt die Zeitschrift TAUWETTER begründet hat. Er ist auf seiner letzten „Europatournee“. Er hat in Deutschland promoviert (1961-1965) und später immer wieder einmal in Mönchengladbach die Bibliothek genutzt. Sein Anliegen ist das Thema „Arbeit“ in der frühen Bruderschaft.


Die Begründer der Zeitschrift TAUWETTER (v.l.n.r.): Br. Jürgen Neitzert, Br. David Flood und Br. Peter Amendt
[Bildnachweis: Br. Stefan Federbusch]


An der Sitzung teilnehmen konnte auch Br. Jürgen Neitzert OFM, der zum Generaldefinitor ernannt wurde und seit September 2017 zwischen Rom und Köln pendelt.


Tagungsort der INFAG-GFBS-Gruppe diesmal: das Haus der Orden in Bonn
[Bildnachweis: Br. Stefan Federbusch]


In den Berichten der Schwestern und Brüder kamen die verschiedenen Akzente und Themenfelder zur Sprache, in denen die Einzelnen ihren Beitrag für GFBS leisten: in der Flüchtlingsarbeit, in der Arbeit mit Muslimen, im interreligiösen Dialog, in der Arbeit mit Obdachlosen und der Beschaffung von Wohnraum, in Initiativen zur Bewahrung der Schöpfung, in der Gestaltung von Publikationen usw.

Br. Jürgen Neitzert OFM berichtete von seiner Südamerikareise mit Schwerpunkt CCFMC, Br. Stefan Federbusch OFM von der Ökumenischen Versammlung im August 2017 in Wittenberg und der Studienreise zum Interreligiösen Dialog nach Bosnien-Herzegowina im September 2017.

Besprechungspunkte waren u.a. der Klimagipfel COP23 in Bonn, die Aktivitäten beim Katholikentag 2018 in Münster, das Grundlagenseminar 2018, Initiativen im Interreligiösen Dialog, die Themen von TAUWETTER, der Welttag der Armen am 19. November sowie die Frauenfrage in Bezug auf kirchliche Ämter.


Die franziskanischen Schwestern und Brüder brachten den Sonnengesang des hl. Franziskus ein
[Bildnachweis: Br. Stefan Federbusch]


Friedensgebete der Religionen

Nach dem Sitzungsteil nahmen die Schwestern und Brüder an den „Friedensgebeten der Religionen am Boot“ in der St. Elisabeth-Kirche teil und vertraten die katholische Kirche mit dem Sonnengesang.

Das vom Bistum Köln erworbene Flüchtlingsboot wandert derzeit durch die verschiedenen Gemeinden und erinnert sowohl an die dramatischen Fluchtumstände derer, die bei uns Schutz und neue Heimat suchen, als auch an die vielen Toten, die im Mittelmeer ertrunken sind.


Flüchtlingsboot [Bildnachweis: Br. Stefan Federbusch]

An den Friedensgebeten beteiligten sich neben dem katholischen Part Vertreterinnen der evangelischen Kirche, der Bahai-Gemeinde, der Quaeker sowie der muslimischen Gemeinde.


Die INFAG-GFBS-Gruppe und Franziskaner aus Rom am Flüchtlingsboot [Bildnachweis: Br. Stefan Federbusch]

Unter dem Motto „Kirchen und Klima“ haben sich verschiedene kirchliche Gruppierungen zusammengeschlossen und bieten diverse Veranstaltungen während der 23. Klimakonferenz an, so den Ökumenischen Pilgerweg für Klimagerechtigkeit, eine Ausstellung zu Flucht, Vertreibung und Migration, Gottesdienste für Klimagerechtigkeit, Seminare für Jugendliche, eine „Missa Gaia – Messe für die Erde (Multimediales Konzert mit Film und Weltmusik rund um den Sonnengesang des Franz von Assisi).

Von den Franziskanern mitgestaltet werden die vom 6.-10. und 13.-17. November in der Kirche St. Winfried um 13.30 h stattfindenden Mittagsimpulse „Ökumenisches Gebet für die Schöpfung“, an dem der Weltkirchenrat sowie die evang. und kath. Kirche Bonn beteiligt sind.

Br. Stefan Federbusch

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Letzte Aktualisierung: 05.11.2017 16:40