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Großbrand im bayerischen ehemaligen Kloster Rottenbuch
Am 18. September 2018 ist es im ehemaligen Kloster Rottenbuch, das den Regens-Wagner-Stiftungen gehört, zu einem Großbrand gekommen. Das Kloster liegt rund zwölf Kilometer nordöstlich der Wieskirche über dem Ammertal. Über die Brandursache gibt es bisher nur Vermutungen.

In dem betroffenen Gebäudeteil sind eine Fachakademie für Sozialpädagogik und eine Berufsfachschule für Kinderpflege untergebracht. Das denkmalgeschützte Gebäude stand kurz vor der Fertigstellung, nachdem es für mehrere Millionen Euro saniert worden war.


Schaden in Millionenhöhe entstanden

Am 18. September 2018 ist es im ehemaligen Kloster Rottenbuch, das den Regens-Wagner-Stiftungen gehört, zu einem Großbrand gekommen. Eng mit den Stiftungen verbunden ist die Ordensgemeinschaft der Dillinger Franziskanerinnen.

Über die Brandursache gibt es bisher nur Vermutungen. Nach verschiedenen Medienberichten ist der Dachstuhl des oberbayerischen Klosters am Dienstagabend in Flammen aufgegangen, die Löscharbeiten dauerten am Mittwochmorgen noch an. Nach ersten Schätzungen der Polizei soll bei dem Brand ein Schaden in Millionenhöhe entstanden sein. Verletzt wurde nach den bisherigen Erkenntnissen niemand. Auch die Brandursache ist noch nicht geklärt. Vermutungen, nach denen möglicherweise ein Blitzeinschlag das Feuer verursacht haben könnte, konnten bislang nicht bestätigt werden. Das denkmalgeschützte Gebäude stand kurz vor der Fertigstellung, nachdem es für mehrere Millionen Euro saniert worden war.

Der Brand soll den Berichten zufolge in einem Seitenarm des Klosters entstanden sein und sich dann auf den gesamten Dachstuhl ausgebreitet haben. Die mehr als 300 Einsatzkräfte wurden bei den Löscharbeiten von ortsansässigen Landwirten und Bauunternehmern unterstützt, die mit Traktoren und Betonmischern Löschwasser zum Kloster brachten. Nach Angaben der Polizei wurde der Dachstuhl vollständig zerstört und das historische Gebäude bis zum Erdgeschoss von Löschwasser beschädigt.

Das über 900 Jahre alte Kloster Rottenbuch im Landkreis Weilheim-Schongau ist ein ehemaliges Stift der Augustiner-Chorherren. Seit den 50ger Jahren bauten die Don-Bosco-Schwestern hier eine bekannte Fachakademie für Sozialpädagogik sowie Fördereinrichtungen im Sonderschulbereich und eine Berufsfachschule für Kinderpflege auf. Im Jahr 2010 hat die Ordensgemeinschaft diesen ganzen Komplex an die Regens-Wagner-Stiftungen übergeben. Eng mit diesen Stiftungen verbunden ist die Ordensgemeinschaft der Dillinger Franziskanerinnen.

Das vom Brand beschädigte Gebäude war in den Jahren 1750 bis 1753 als Brauhaus des Klosters Rottenbuch gebaut worden. Seit den 1960er Jahren werden die Räume von schulischen Einrichtungen genutzt. In dem betroffenen Gebäudeteil sind eine Fachakademie für Sozialpädagogik und eine Berufsfachschule für Kinderpflege untergebracht. Dort lernen nach Angaben der Stiftung 362 Schüler und arbeiten 48 Lehrer.

Quelle: www.orden.de

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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 23.09.2018 15:14