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Klöster am Inn –
Die Franziskanerinnen von Au
Am Mittwoch, 17. Dezember 2008, zeigt der Bayerische Rundfunk von 19:00 bis 19:45 Uhr eine Reportage über die Franziskanerinnen von Au am Inn.


Jedes Jahr im Dezember hat Schwester Roswitha einen besonders straffen Terminplan. Denn dann heißt es für die Hausoberin, die ’stille Zeit’ nicht nur mit ihren 24 Mitschwestern des Franziskanerinnenklosters von Au am Inn zu begehen. 176 Mitarbeiter der benachbarten Förderschule und 165 Schüler möchten schließlich auch Advent mit ihr feiern.

Am 2. Mai 1854 kamen vier Franziskanerinnen den Weg nach Au am Inn unter Beten und bangen Ahnungen herauf, um dem 50-jährigen Leerstand des ehemaligen Augustinerchorherrenstifts ein Ende zu bereiten.
Sie gründeten in dem Klostergebäude eine Mädchenschule: Damals eine Pioniertat für die Steigerung der Bildungschancen von Frauen auf dem Land. Die Mädchenschule wurde inzwischen von einem modernen Zentrum zur Förderung von Kindern mit geistiger Behinderung abgelöst. Das Management und die pädagogische Betreuung haben externe Mitarbeiter übernommen. Die Schwestern wirken eher im Hintergrund. Sie geben dem Förderzentrum aber noch immer seine Seele.
Davon kann auch Herr Schuster berichten. Der dichtende Mesner der Pfarrkirche übernahm 1945 den Posten als 14-jähriger Ministrant. Oder die 22-jährige Studentin Lisa Müller. Eines Tages spazierte sie zur Klosterpforte hinein und wusste: Hier bin ich richtig. Sie überlegt, nach ihrem Studium dem Orden beizutreten. (BR)


Quelle: orden-online.de



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