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Marienhaus GmbH übernimmt Einrichtungen
Die Franziskanerinnen von der Heiligen Familie sind eine sozial-karitativ tätige franziskanische Drittordenskongregation päpstlichen Rechts, die 1857 von Josephine (Elisabeth von Jesu) Koch in Eupen gegründet wurde. Zum 150jährigen Jubiläum 2007 gehörten ihr noch genau 99 Ordensschwestern an:
Die deutsche Provinz St. Elisabeth in Mayen zählte 37 Schwestern in den Häusern in Mayen (Kloster Helgoland), Aachen (Franziskushospital), Köln und Hennef, während das holländische Kloster De Terebint in Dongen 26 Schwestern umfasste.



Ausschlaggebend für die Entscheidung der Übergabe der Trägerschaft war daher die personelle Situation der Ordensgemeinschaft. Mit der Marienhaus GmbH habe man einen “starken und erfolgreichen Partner gefunden”, sagt Generaloberin Sr. Edmunda. Gemeinsam werde es gelingen, “unsere Einrichtungen in eine gute Zukunft zu führen und damit auch die Arbeitsplätze langfristig zu sichern”, so die Generaloberin.

Die Mayener Franziskanerinnen betreiben über verschiedene GmbHs ein Akutkrankenhaus, zwei Rehakliniken und elf Seniorenheime in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. In den Einrichtungen sind rund 1.200 Frauen und Männer tätig, die Gruppe erzielt einen Jahresumsatz von 55 Millionen Euro.

Die Marienhaus GmbH, die ab sofort die Geschäftsbesorgung für sämtliche Einrichtungen übernimmt, ist der größte katholische Träger von sozialen Einrichtungen in Deutschland. 25 Krankenhäuser, 17 Alten- und Pflegeheime, zwei Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, acht Hospizen und verschiedene Bildungseinrichtungen gehören zu dem Unternehmen, das von den Waldbreitbacher Franziskanerinnen getragen wird. Die Marienhaus GmbH beschäftigt rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und erwirtschaftet mehr als 650 Millionen Euro im Jahr.

Quelle: www.orden-online.de



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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:32