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Klara als Patronin des Fernsehens
 

Die Kunst der Television = des Fern-sehens wird Klara in einer Legende zugeschrieben. Als sie während des Weihnachtsfestes bedingt durch Krankheit nicht an der Christmette teilnehmen konnte, habe sie das Gottesdienstgeschehen als bewegtes Bild auf ihrer Zellenwand erblickt. In seinem Proklamationsschreiben benennt der Papst die Chancen und Risiken des Fernsehens mit den Worten: „Dieses wunderbare Instrument“ könne „eine Quelle sehr großen Nutzens, aber auch tiefen Unglücks sein; der Grund liegt in der einzigartigen Anziehungskraft, die es auf die Sinne ausübt – selbst innerhalb der Familie.“ In den vergangenen 50 Jahren ist das TV-Patronat der hl. Klara weitgehend unbekannt geblieben. Als der damalige Bischof von Assisi, Giuseppe Placido Nicolini, mit seinen bereits 80 Jahren den Papst drängte, dem jungen Medium eine geistliche Patronin an die Seite zu stellen, hatte er ein gutes Gespür, was sich aus den wenigen Kanälen und Programmen einmal entwickeln würde. Die hl. Klara als „Medienpädagogin“ ist sicher ungewohnt, aber durchaus reizvoll in der Auseinandersetzung mit den modernen Medien.


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33