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federbusch
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 <div class="​ueberschrift_1">​Ausstellung <br /> <div class="​ueberschrift_1">​Ausstellung <br />
 &​bdquo;​Medium Religion&​ldquo;</​div>​ &​bdquo;​Medium Religion&​ldquo;</​div>​
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-<div class="​normaler_text"><​img ​width="​150" ​height="​125" ​alt="" class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​robotlab.png"​ />Die religi&​ouml;​sen Bewegungen der Gegenwart operieren in erster Linie mit Bildern, die sich mittels der Massenmedien fast augenblicklich &​uuml;​ber die ganze Welt verbreiten lassen. Die elektronischen Bildmedien Video und Fernsehen sind zu den ausgesuchten Medien der religi&​ouml;​sen Propaganda geworden, da sie sich besonders schnell produzieren und verbreiten lassen. <br />+<div class="​normaler_text"><​img height="​125" ​width="150" src="/​seiten/​userfiles/​robotlab.png" class="​bild_links"​ alt="" />Die religi&​ouml;​sen Bewegungen der Gegenwart operieren in erster Linie mit Bildern, die sich mittels der Massenmedien fast augenblicklich &​uuml;​ber die ganze Welt verbreiten lassen. Die elektronischen Bildmedien Video und Fernsehen sind zu den ausgesuchten Medien der religi&​ouml;​sen Propaganda geworden, da sie sich besonders schnell produzieren und verbreiten lassen. <br />
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 Die R&​uuml;​ckkehr der Religionen, von der man heute spricht, bedeutet also nicht unbedingt, dass heutzutage mehr Menschen gl&​auml;​ubig geworden sind, sondern vielmehr, dass sich die Religionen aus der privaten Sph&​auml;​re des pers&​ouml;​nlichen Glaubens heraus in die &​ouml;​ffentliche Sph&​auml;​re der visuellen Kommunikation bewegt haben. Die Religionen funktionieren dabei zum einen als repetitive Maschinerien zur massenmedialen Verbreitung von mechanisch produzierten Bildern. ​  Zum anderen hat diese Repetition ihr Vorbild in der Wiederholbarkeit des religi&​ouml;​sen Rituals, das der Entstehung aller sp&​auml;​teren medialen Techniken der Reproduktion zu Grunde liegt. <br /> Die R&​uuml;​ckkehr der Religionen, von der man heute spricht, bedeutet also nicht unbedingt, dass heutzutage mehr Menschen gl&​auml;​ubig geworden sind, sondern vielmehr, dass sich die Religionen aus der privaten Sph&​auml;​re des pers&​ouml;​nlichen Glaubens heraus in die &​ouml;​ffentliche Sph&​auml;​re der visuellen Kommunikation bewegt haben. Die Religionen funktionieren dabei zum einen als repetitive Maschinerien zur massenmedialen Verbreitung von mechanisch produzierten Bildern. ​  Zum anderen hat diese Repetition ihr Vorbild in der Wiederholbarkeit des religi&​ouml;​sen Rituals, das der Entstehung aller sp&​auml;​teren medialen Techniken der Reproduktion zu Grunde liegt. <br />
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-<​img ​width="​150" ​height="​125" ​alt="" class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​abdessemed(1).png"​ /> Die urspr&​uuml;​nglichen Medien der Religion waren die Schrift und das Buch mit der gleichen Aufgabe der Verbreitung des Glaubens. Der Text diente allerdings auch dazu, den Glauben zu kanonisieren. Ohne Schrift keine Kirche, ohne Schriftrollen kein Glauben. Die Religion war also von Anfang an nicht nur an Medien gebunden, sondern war vielmehr durch den Anspruch der Wiederholbarkeit,​ den das Ritual verk&​ouml;​rperte,​ selbst ein Medium. Die Religion bediente sich also nicht nur der Medien Schrift und Bild, sondern ist selbst ein Medium: Die Religion als Medium komplementiert die Medien als Religion. ​  <​br />+<img height="​125" ​width="150" src="/​seiten/​userfiles/​abdessemed(1).png" class="​bild_links"​ alt="" /> Die urspr&​uuml;​nglichen Medien der Religion waren die Schrift und das Buch mit der gleichen Aufgabe der Verbreitung des Glaubens. Der Text diente allerdings auch dazu, den Glauben zu kanonisieren. Ohne Schrift keine Kirche, ohne Schriftrollen kein Glauben. Die Religion war also von Anfang an nicht nur an Medien gebunden, sondern war vielmehr durch den Anspruch der Wiederholbarkeit,​ den das Ritual verk&​ouml;​rperte,​ selbst ein Medium. Die Religion bediente sich also nicht nur der Medien Schrift und Bild, sondern ist selbst ein Medium: Die Religion als Medium komplementiert die Medien als Religion. ​  <​br />
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 Die Ausstellung Medium Religion m&​ouml;​chte diese mediale Seite der Religion anhand aktueller Beispiele der religi&​ouml;​sen Propaganda wie auch anhand einzelner Werke zeitgen&​ouml;​ssischer K&​uuml;​nstler veranschaulichen. <br /> Die Ausstellung Medium Religion m&​ouml;​chte diese mediale Seite der Religion anhand aktueller Beispiele der religi&​ouml;​sen Propaganda wie auch anhand einzelner Werke zeitgen&​ouml;​ssischer K&​uuml;​nstler veranschaulichen. <br />
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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33