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 <div class="​ueberschrift_1">​Gutes bewahren - <br /> <div class="​ueberschrift_1">​Gutes bewahren - <br />
 Gott vertrauen - <br /> Gott vertrauen - <br />
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-<​img ​width="​104" ​height="​150" ​alt="" class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Ringeisen-Werk(1).gif"​ /> Das Signet f&​uuml;​r das Dominikus-Ringeisen-Werk zeigt einen eisernen Ring &ndash; Bezug zu Dominikus Ringeisen, aus dem ein Baum mit sieben &​Auml;​sten w&​auml;​chst,​ die die sieben leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit versinnbildlichen. In diesem Signet ist verdichtet dargestellt,​ was Dominikus Ringeisen in seinen Einrichtungen f&​uuml;​r Menschen mit Behinderungen angestrebt und verwirklicht hat.<br />+<img height="​150" ​width="104" src="/​seiten/​userfiles/​Ringeisen-Werk(1).gif" class="​bild_links"​ alt="" /> Das Signet f&​uuml;​r das Dominikus-Ringeisen-Werk zeigt einen eisernen Ring &ndash; Bezug zu Dominikus Ringeisen, aus dem ein Baum mit sieben &​Auml;​sten w&​auml;​chst,​ die die sieben leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit versinnbildlichen. In diesem Signet ist verdichtet dargestellt,​ was Dominikus Ringeisen in seinen Einrichtungen f&​uuml;​r Menschen mit Behinderungen angestrebt und verwirklicht hat.<br />
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 Mit einem Festgottesdienst am 14.01.2009 um 10.00 Uhr in der Kirche St. Florian er&​ouml;​ffnete <font color="#​ff6600">​Generalvikar Msgr. Karlheinz Knebel</​font>​ das Jubil&​auml;​umsjahr zum 125-j&​auml;​hrigen Bestehen des Dominikus-Ringeisen-Werks.<​br /> Mit einem Festgottesdienst am 14.01.2009 um 10.00 Uhr in der Kirche St. Florian er&​ouml;​ffnete <font color="#​ff6600">​Generalvikar Msgr. Karlheinz Knebel</​font>​ das Jubil&​auml;​umsjahr zum 125-j&​auml;​hrigen Bestehen des Dominikus-Ringeisen-Werks.<​br />
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 Nach Direktor Merkt hatte es der &​bdquo;​Ursberger Baum&​ldquo;​ nicht immer leicht in den letzten 125 Jahren und deshalb sei es auch Aufgabe aller, &​bdquo;​ihn zu erhalten und zu besch&​uuml;​tzen,​ bieten seine &​Auml;​ste doch vielen Menschen ein Zuhause&​ldquo;​. ​ <br /> Nach Direktor Merkt hatte es der &​bdquo;​Ursberger Baum&​ldquo;​ nicht immer leicht in den letzten 125 Jahren und deshalb sei es auch Aufgabe aller, &​bdquo;​ihn zu erhalten und zu besch&​uuml;​tzen,​ bieten seine &​Auml;​ste doch vielen Menschen ein Zuhause&​ldquo;​. ​ <br />
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-<​img ​width="​150" ​height="​123" ​alt="" class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​RingeisenGd.gif"​ />​Generalvikar Knebel hatte &​auml;​hnliche Gedanken und wusste aus der Geschichte, Ringeisen habe nicht nur in Geb&​auml;​ude (&​bdquo;​er hat einem alten Kloster einen neuen Inhalt gegeben&​ldquo;​),​ sondern mehr noch in Menschen mit Behinderung investiert. Sein Dank galt in diesem Zusammenhang allen Schwestern der St. Josefskongregation. Der Monsignore: &​bdquo;​Auch sie wussten nicht, was aus Ursberg einmal wird. - Es wurde eine wunderbare Frucht&​ldquo;​. ​ F&​uuml;​r Ringeisen seien die bedeutungsvollen christlichen Werte, n&​auml;​mlich Glaube, Hoffnung und Liebe, die entscheidenden Argumente f&​uuml;​r seine Investition gewesen. Daraus sei ein Baum gewachsen mit Ver&​auml;​stelungen,​ der aber auch &​bdquo;​knorrige Zeiten&​ldquo;​ zu &​uuml;​berstehen hatte. Und trotzdem: &​bdquo;​In Ursberg gilt die Zuwendung immer noch dem Menschen.&​ldquo;​ Besonders die Schwestern der St. Josefskongregation verdienten f&​uuml;​r diese &​uuml;​ber hundertj&​auml;​hrige Treue und ihren Einsatz Dank. Dieser gelte aber auch allen, die hier in ihrer Arbeit eine Berufung gefunden haben. Es sei ein gro&​szlig;​er Dienst am N&​auml;​chsten &​bdquo;​Menschen mit Behinderung bei der Hand zu nehmen und sie zu besch&​uuml;​tzen,​ damit sie leben k&​ouml;​nnen&​ldquo;​. ​ <br />+<img height="​123" ​width="150" src="/​seiten/​userfiles/​RingeisenGd.gif" class="​bild_links"​ alt="" />​Generalvikar Knebel hatte &​auml;​hnliche Gedanken und wusste aus der Geschichte, Ringeisen habe nicht nur in Geb&​auml;​ude (&​bdquo;​er hat einem alten Kloster einen neuen Inhalt gegeben&​ldquo;​),​ sondern mehr noch in Menschen mit Behinderung investiert. Sein Dank galt in diesem Zusammenhang allen Schwestern der St. Josefskongregation. Der Monsignore: &​bdquo;​Auch sie wussten nicht, was aus Ursberg einmal wird. - Es wurde eine wunderbare Frucht&​ldquo;​. ​ F&​uuml;​r Ringeisen seien die bedeutungsvollen christlichen Werte, n&​auml;​mlich Glaube, Hoffnung und Liebe, die entscheidenden Argumente f&​uuml;​r seine Investition gewesen. Daraus sei ein Baum gewachsen mit Ver&​auml;​stelungen,​ der aber auch &​bdquo;​knorrige Zeiten&​ldquo;​ zu &​uuml;​berstehen hatte. Und trotzdem: &​bdquo;​In Ursberg gilt die Zuwendung immer noch dem Menschen.&​ldquo;​ Besonders die Schwestern der St. Josefskongregation verdienten f&​uuml;​r diese &​uuml;​ber hundertj&​auml;​hrige Treue und ihren Einsatz Dank. Dieser gelte aber auch allen, die hier in ihrer Arbeit eine Berufung gefunden haben. Es sei ein gro&​szlig;​er Dienst am N&​auml;​chsten &​bdquo;​Menschen mit Behinderung bei der Hand zu nehmen und sie zu besch&​uuml;​tzen,​ damit sie leben k&​ouml;​nnen&​ldquo;​. ​ <br />
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 Gerade die Behinderten waren es, die mit ihren Betreuern zu Beginn, w&​auml;​hrend und am Ende der Messfeier deren Gestaltung &​uuml;​bernommen hatten und damit zeigten, dass Dominikus Ringeisens Wahlspruch &​bdquo;​Gutes bewahren, Gott vertrauen, Zukunft gestalten&​ldquo;​ noch immer gelebt wird.   <​br /> Gerade die Behinderten waren es, die mit ihren Betreuern zu Beginn, w&​auml;​hrend und am Ende der Messfeier deren Gestaltung &​uuml;​bernommen hatten und damit zeigten, dass Dominikus Ringeisens Wahlspruch &​bdquo;​Gutes bewahren, Gott vertrauen, Zukunft gestalten&​ldquo;​ noch immer gelebt wird.   <​br />
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 Eine F&​uuml;​lle von Veranstaltungen geben der Bev&​ouml;​lkerung die M&​ouml;​glichkeit zur aktiven Beteiligung an diesen Festlichkeiten,​ die alle unter dem Leitwort &​bdquo;​Gutes bewahren, Gott vertrauen, Zukunft gestalten&​ldquo;​ stehen. ​ <br /> Eine F&​uuml;​lle von Veranstaltungen geben der Bev&​ouml;​lkerung die M&​ouml;​glichkeit zur aktiven Beteiligung an diesen Festlichkeiten,​ die alle unter dem Leitwort &​bdquo;​Gutes bewahren, Gott vertrauen, Zukunft gestalten&​ldquo;​ stehen. ​ <br />
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-<​img ​width="​150" ​height="​107" ​alt="" class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Ringeisen.gif"​ />Es war im Fr&​uuml;​hjahr 1884, als der in Unterfinningen bei Dillingen geborene junge Priester f&​uuml;​r 20 000 Reichsmark die seit der S&​auml;​kularisation im Jahre 1802 kaum noch genutzten Geb&​auml;​ude der ehemaligen Reichsabtei erwarb und zwar mit Geld, das ihm eine G&​ouml;​nnerin zur Verf&​uuml;​gung stellte. Schon fr&​uuml;​h entwickelte Dominikus Ringeisen gro&​szlig;​es Interesse f&​uuml;​r den sozialen Bereich und hier wiederum um behinderte Menschen. Ein Grund daf&​uuml;​r war sicherlich sein eigenes Leben, das gekennzeichnet war von Krankheit in Form eines Gicht- und Dr&​uuml;​senleidens. Als &​bdquo;​schw&​auml;​chliches Kind&​ldquo;​ war er f&​uuml;​r die elterliche Landwirtschaft nicht geeignet, wurde aber vom Vater in das Augsburger Gymnasium nach St. Stephan geschickt. Mit &​bdquo;​gutem Erfolg&​ldquo;​ schloss er die Schule ab, begann wegen der Krankheit versp&​auml;​tet Theologie zu studieren und wurde 1864 in Dillingen zum Priester geweiht. ​ Seinen ersten Kaplanstellen in Frankenried (Ostallg&​auml;​u) und Oberg&​uuml;​nzburg folgte eine T&​auml;​tigkeit in Kaufbeuren. Aus dieser Zeit r&​uuml;​hrt seine enge Freundschaft mit dem sp&​auml;​teren &​bdquo;​Wasserdoktor&​ldquo;​ Sebastian Kneipp, der seine Ursberger Pl&​auml;​ne bef&​uuml;​rwortete und ihm finanziell immer wieder unter die Arme griff. <br />+<img height="​107" ​width="150" src="/​seiten/​userfiles/​Ringeisen.gif" class="​bild_links"​ alt="" />Es war im Fr&​uuml;​hjahr 1884, als der in Unterfinningen bei Dillingen geborene junge Priester f&​uuml;​r 20 000 Reichsmark die seit der S&​auml;​kularisation im Jahre 1802 kaum noch genutzten Geb&​auml;​ude der ehemaligen Reichsabtei erwarb und zwar mit Geld, das ihm eine G&​ouml;​nnerin zur Verf&​uuml;​gung stellte. Schon fr&​uuml;​h entwickelte Dominikus Ringeisen gro&​szlig;​es Interesse f&​uuml;​r den sozialen Bereich und hier wiederum um behinderte Menschen. Ein Grund daf&​uuml;​r war sicherlich sein eigenes Leben, das gekennzeichnet war von Krankheit in Form eines Gicht- und Dr&​uuml;​senleidens. Als &​bdquo;​schw&​auml;​chliches Kind&​ldquo;​ war er f&​uuml;​r die elterliche Landwirtschaft nicht geeignet, wurde aber vom Vater in das Augsburger Gymnasium nach St. Stephan geschickt. Mit &​bdquo;​gutem Erfolg&​ldquo;​ schloss er die Schule ab, begann wegen der Krankheit versp&​auml;​tet Theologie zu studieren und wurde 1864 in Dillingen zum Priester geweiht. ​ Seinen ersten Kaplanstellen in Frankenried (Ostallg&​auml;​u) und Oberg&​uuml;​nzburg folgte eine T&​auml;​tigkeit in Kaufbeuren. Aus dieser Zeit r&​uuml;​hrt seine enge Freundschaft mit dem sp&​auml;​teren &​bdquo;​Wasserdoktor&​ldquo;​ Sebastian Kneipp, der seine Ursberger Pl&​auml;​ne bef&​uuml;​rwortete und ihm finanziell immer wieder unter die Arme griff. <br />
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 Ringeisen begann sehr klein und dachte zuerst lediglich an 20 Heimpl&​auml;​tze f&​uuml;​r behinderte Menschen aus der Umgebung. Nach dem Kauf folgten einige Umbauten in dem &​bdquo;​leeren Klostergeb&​auml;​ude mit Torhaus und Michelsberg&​ldquo;​ und schon im Dezember 1884 nahm er die ersten Pfleglinge auf. Ihre Zahl stieg rasch an. Dies machte weitere Bauarbeiten erforderlich und auch mehr Betreuungspersonal. <br /> Ringeisen begann sehr klein und dachte zuerst lediglich an 20 Heimpl&​auml;​tze f&​uuml;​r behinderte Menschen aus der Umgebung. Nach dem Kauf folgten einige Umbauten in dem &​bdquo;​leeren Klostergeb&​auml;​ude mit Torhaus und Michelsberg&​ldquo;​ und schon im Dezember 1884 nahm er die ersten Pfleglinge auf. Ihre Zahl stieg rasch an. Dies machte weitere Bauarbeiten erforderlich und auch mehr Betreuungspersonal. <br />
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