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Scotus-Tagung in Köln
Die franziskanische, die kirchliche und die wissenschaftliche Welt der abendländischen Geistesgeschichte feiert in besonderer Weise das Ereignis des 700. Todestages des Johannes Duns Scotus.


Von Duns Scotus gingen neue und kreative Impulse für Denken, Glauben und Liebe aus. In der Einzigkeit seiner Liebe berührt der Mensch die Unendlichkeit Gottes.
Johannes Duns Scotus, geboren in Duns / Schottland, Professor in Oxford und in Paris, lehrte zuletzt in Köln, wo er starb und in der Minoritenkirche begraben ist.
Die seit seinem Tod bestehende Verehrung als Heiliger und Seliger hat Papst Johannes Paul ll. im März 1993 durch seine öffentliche Verehrung im Petersdom zu Rom anerkannt und Johannes Duns Scotus zum Seligen der ganzen Kirche erklärt.

Die Johannes-Duns-Scotus-Akademie Mönchengladbach veranstaltet vom 5. bis 8. November 2008 eine Tagung in Köln im Maternushaus, Kardinal-Frings-Str. 1-3.

Tagung

Einzigkeit und Liebe bei Gott und den Menschen nach Johannes Duns Scotus

Programm:

Mittwoch, 5. November 2008
18.30 Uhr Anreise und Begrüßung

Donnerstag, 6. November 2008
07.30 Uhr Laudes u. Eucharistiefeier:
Provinzial P. Franz-Leo Barden OFM (Euskirchen)

09.00 Uhr P. Dr. Paul Zahner OFM (Näfels, Schweiz)
Jesus Christus als Quelle der Liebe. Ein franziskanischer Ansatz bei Bonaventura und Duns Scotus
11.00 Uhr P. Dr. Giovanni Lauriola OFM (Castellana Grotte)
La persona come apertura alla carita
15.00 Uhr Dr. Maria Burger (Bonn)
Die Einzigkeit der Person bei Johannes Duns Scotus
16.15 Uhr Dr. Antonie Vos (Dordrecht)
Die Bedeutung des Johannes Duns Scotus für die westliche Philosophie
17.15 Uhr Dr. Henri Veldhuis (Culemborg)
Duns Scotus: Denken unter dem Bogen des Verlangens

19.30 Uhr Vesper:
Provinzvikar P. Dr. Thomas Dienberg OFMCap
(Münster)

Freitag, 7. November 2008
07.30 Uhr Laudes und Eucharistiefeier:
Provinzial P. Leo Beck OFMConv (Würzburg) der Franziskaner-Minoriten OFMConv

09.00 Uhr Pfr. Dr. Thomas Möllenbeck (Brakel)
Die einzigartige Veranlagung des Menschen für Gott
11.00 Uhr P. Prof. Dr. Johannes Baptist Freyer OFM (Rom)
Die Anthropologie des Johannes Duns Scotus
15.00 Uhr Prof. Dr. Reinhold Breil (Mönchengladbach)
Einzigkeit und Transzendentalität
16.15 Uhr Weihbischof Dr. Franz Lackner OFM (Graz)
Die Stellung des Menschen in Theologie und Metaphysik
17.15 Uhr Prof. Dr. Walter Hoeres (Frankfurt)
Die innere Vernunft des Willens nach Johannes Duns Scotus

19.00 Uhr Festveranstaltung in der Universität Köln
Vortrag: P. Prof. Dr. Johannes B. Freyer OFM (Rom)
Vortrag: Prof. Dr. L. Honnefelder (Bonn)

Samstag, 8. November 2008
09.00 Uhr Besinnung in der Minoritenkirche:
P. Dr. Herbert Schneider OFM
10.00 Uhr Minoritenkirche:
Kardinal Joachim Meisner, Köln
Festamt zum Gedenken des seligen Johannes Duns Scotus

Scotus ist der Denker der Kontingenz des Menschen, der aus Gottes freiem Willen hervorgeht und frei zu Gott zurückkehrt. Seine philosophischen und theologischen Einsichten haben Europa und die Welt nachhaltig beeinflusst.

Die Johannes-Duns-Scotus-Akademie für franziskanische Geistesgeschichte und Spiritualität, Mönchengladbach, würdigt das Leben und Wirken dieses Theologen und Philosophen mit einer besonderen Akademie-Tagung im Maternushaus des Erzbistums Köln.
Die Tagung findet statt vom 5. November 2008 (Abend) bis zum 8. November 2008 ( Mittag ).
Am Abend des 7. November 2008 findet in der Universität Köln ein Festakt für Duns Scotus statt, vorbereitet von der Johannes-Duns-Scotus-Akademie (Mönchengladbach), dem Albertus-Magnus-Institut (Bonn), dem Philosophischen Seminar der Universität Bonn und dem Thomas-Institut (Köln).

Diese vier Einrichtungen laden zu einem Festgottesdienst mit dem Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, am 8. November 2008, um 10.00 Uhr, in die Minoritenkirche zu Köln ein. Alle Interessierten sind jetzt schon herzlich eingeladen, sich diesen Termin vorzumerken.

Die vielen geplanten Tagungen in aller Welt weisen darauf hin, dass die Person des Duns Scotus dem Menschen von heute eine wichtige Hilfe zum Selbstverständnis bietet. Die oft feststellbare Beschädigung der menschlichen Person und ihrer Würde wird durch Denken und Leben des Duns Scotus wieder hergestellt. Er vertritt eine neue Liebe: Gott-will Mit-Liebende. Als solcher wird der Mensch eigentlich Partner und Freund Gottes, dabei gewinnt er zugleich sich selbst.

Anfragen bei:
P. Dr. Herbert Schneider OFM
Franziskanerkloster Neviges
Elberfelder Str. 12,
D-42553 Velbert
Tel. und Fax: 0 20 53 - 93 18-20
Email: herbert.schneider.ofm@gmx.de



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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33