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Amigonianer feiern Doppel-Jubiläum
Die Amigonianer gehören als franziskanische Brüdergemeinschaft der INFAG an.

Sie haben je eine Kommunität in Gelsenkirchen und Köln. Ihr pastoraler Schwerpunkt liegt in der Jugendarbeit.


Viva la vida - 20 Jahre Jugendtreff

Tolle Stimmung im Stadt.Bau.Raum, über 200 Gäste, Grüße von Weihbischof Vorrath, Oberbürgermeister Frank Baranowski, Caritasdirektor i.R. Ernst, Pfarrer Patek und des Provinzoberen Fernández Grau, packende Vorträge über die Geschichte, die Pädagogik und die Spiritualität der Amigonianer, eine lockere Talkrunde und ein leckerer Ausklang bei spanischem Rotwein.
Das sind die Stichworte von "viva la vida"!

Amigonianer

Unser Name ist ein Zungenbrecher. Er geht auf unseren Ordensgründer Luis Amigó (+1934) zurück. Ausgehend von seinem Nachnamen sagen wir: Er war ein Freund. Ein Freund der Jugend. Diesem Programm fühlen wir uns verpflichtet, Freund zu sein für die, deren junger Lebensweg nicht leicht von der Hand geht. Wir Amigonianer reichen ihnen unsere Freundeshand. Dazu sind wir gesandt. Das ist unsere Mission, wie das kirchliche Fachwort lautet.

Um es genauer zu sagen: Wir sind eine Ordensgemeinschaft im Dienst der Jugend, ein Orden der katholischen Kirche. Wir legen die Ordensgelübde von Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam zunächst auf Zeit und nach sieben Jahren für immer ab. Diese Gelübde machen uns frei – frei für den Dienst an jungen Menschen, denen die notwendigen Voraussetzungen für ein Erwachsenwerden in unserer Gesellschaft fehlen. Wir zeigen ihnen mit unserem Leben, dass sie nicht allein gelassen werden, dass Gott auf ihrer Seite steht und ihren rauen Weg mitgeht, den Weg hin zu einer reifen, selbständigen und zur Liebe fähigen Persönlichkeit. Papst Leo XIII. hat das Anfang des 20. Jahrhunderts in kurzen Worten auf den Punkt gebracht: „Seid Zeugen der Liebe Christi für die benachteiligten Jugendlichen.“

Unser Auftrag

Um die Liebe Gottes zu bezeugen genügt es nicht, das Evangelium nur mit Worten zu verkünden. Diese Liebe will gelebt werden. Dabei stellen die Schwierigkeiten in der Komplexität der modernen Gesellschaft eine besondere Herausforderung für uns dar. Denn viele Jugendlichen haben nicht die nötigen Mittel, um die Probleme ihres Erwachsenwerdens zu bewältigen. Sie brauchen Hilfe, die auf einer fachlich qualifizierten Grundlage aufbaut. Deshalb bereiten wir uns gründlich in Theorie und Praxis auf unsere pädagogische Arbeit vor. Nach dem Noviziat machen wir eine Erzieherausbildung oder studieren Sozialpädagogik oder Psychologie. Wer sich zum Priester berufen fühlt, schließt ein Theologiestudium an. Von dieser fachlichen Basis aus lassen wir uns auf die Jugendlichen ein, auf jeden einzelnen, je nachdem, wie er ist und was er gerade braucht. Dabei ist die Beziehung zwischen Heranwachsendem und Pädagogen die Grundlage unserer Aktivitäten.

Weltweit

Seit der Ordensgründung 1889 haben sich die Amigonianer vor allem im spanischen Sprachraum ausgebreitet. Inzwischen sind sie auf fast allen Kontinenten der Erde vertreten. In Deutschland: Offene Kinder- und Jugendarbeit und Pastoralprojekt.

Nähere Informationen unter: www.amigonianer.de



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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:20