Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

Nächste Überarbeitung
Vorhergehende Überarbeitung
startseite_09_erntedank [d.m.Y H:i]
federbusch angelegt
startseite_09_erntedank [d.m.Y H:i] (aktuell)
Zeile 1: Zeile 1:
 <​html><​br /> <​html><​br />
-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​+<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite_archiv01"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​
 <div class="​ueberschrift_1">​Monopoly als Spiegelbild unserer Wirtschafts(un)ordnung</​div>​ <div class="​ueberschrift_1">​Monopoly als Spiegelbild unserer Wirtschafts(un)ordnung</​div>​
 <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">&​bdquo;​Das Spiel ist unterhaltend und anregend... Am Ende gewinnt der reichste Spieler.&​ldquo;​ &ndash; &​bdquo;​Wenn ein Spieler auf ein verkauftes Grundst&​uuml;​ck kommt, zieht der Eigent&​uuml;​mer Miete von ihm ein.&​ldquo;​ &ndash; &​bdquo;​Es ist von Vorteil, die Besitzrechtskarten f&​uuml;​r alle Grundst&​uuml;​cke einer Farbengruppe zu haben, weil der Besitzer dann die doppelte Miete verlangen kann.&​ldquo;​ &ndash; Die Bank verleiht Geld nur gegen Hypotheken-Sicherheit. Die Spieler d&​uuml;​rfen Geld oder Besitz nicht voneinander borgen.&​ldquo;​ Und das Beste: &​bdquo;​Die Bank geht niemals Bankrott.&​ldquo;</​div>​ <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">&​bdquo;​Das Spiel ist unterhaltend und anregend... Am Ende gewinnt der reichste Spieler.&​ldquo;​ &ndash; &​bdquo;​Wenn ein Spieler auf ein verkauftes Grundst&​uuml;​ck kommt, zieht der Eigent&​uuml;​mer Miete von ihm ein.&​ldquo;​ &ndash; &​bdquo;​Es ist von Vorteil, die Besitzrechtskarten f&​uuml;​r alle Grundst&​uuml;​cke einer Farbengruppe zu haben, weil der Besitzer dann die doppelte Miete verlangen kann.&​ldquo;​ &ndash; Die Bank verleiht Geld nur gegen Hypotheken-Sicherheit. Die Spieler d&​uuml;​rfen Geld oder Besitz nicht voneinander borgen.&​ldquo;​ Und das Beste: &​bdquo;​Die Bank geht niemals Bankrott.&​ldquo;</​div>​
Zeile 9: Zeile 9:
 Am vergangenen Sonntag (27. September 2009) haben wir bei der Bundestagswahl die Politiker f&​uuml;​r die n&​auml;​chste Legislaturperiode beauftragt. Keiner wird sich die Entscheidung der Wahl leicht gemacht haben. Als Christen orientieren wir uns in unseren Wertentscheidungen am Evangelium. <font color="#​ff6600">​Jesus</​font>​ hat sein Programm der neuen Welt Gottes gleich zu Beginn seines &​ouml;​ffentlichen Wirkens verk&​uuml;​ndet:​ &​bdquo;​Die Zeit ist erf&​uuml;​llt,​ das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium&​ldquo;​ (Mk 1,14-15). Denn: &​bdquo;​Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verk&​uuml;​nde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe...&​ldquo;​ Dann begann Jesus, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort,​ das ihr eben geh&​ouml;​rt habt, erf&​uuml;​llt (vgl. Lk 4,18-19). Als eine seiner Kernbotschaften gilt die Bergpredigt. Nicht erst seit dem Buch von Franz Alt ist immer wieder dar&​uuml;​ber diskutiert worden, ob sie als Grundlage der Politik dienen kann. Zumindest ist sie ein Orientierungsma&​szlig;​stab. <br /> Am vergangenen Sonntag (27. September 2009) haben wir bei der Bundestagswahl die Politiker f&​uuml;​r die n&​auml;​chste Legislaturperiode beauftragt. Keiner wird sich die Entscheidung der Wahl leicht gemacht haben. Als Christen orientieren wir uns in unseren Wertentscheidungen am Evangelium. <font color="#​ff6600">​Jesus</​font>​ hat sein Programm der neuen Welt Gottes gleich zu Beginn seines &​ouml;​ffentlichen Wirkens verk&​uuml;​ndet:​ &​bdquo;​Die Zeit ist erf&​uuml;​llt,​ das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium&​ldquo;​ (Mk 1,14-15). Denn: &​bdquo;​Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verk&​uuml;​nde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe...&​ldquo;​ Dann begann Jesus, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort,​ das ihr eben geh&​ouml;​rt habt, erf&​uuml;​llt (vgl. Lk 4,18-19). Als eine seiner Kernbotschaften gilt die Bergpredigt. Nicht erst seit dem Buch von Franz Alt ist immer wieder dar&​uuml;​ber diskutiert worden, ob sie als Grundlage der Politik dienen kann. Zumindest ist sie ein Orientierungsma&​szlig;​stab. <br />
 <br /> <br />
-<img height="​150"​ width="​113" alt=""​ class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Erntedank6.gif"​ />Die Lesung aus dem <font color="#​ff6600">​Jakobusbrief</​font>​ vom 25. Sonntag im Jahreskreis (Wahlsonntag) passt genau zur derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise. Jakobus warnt vor der Gier nach Reichtum und dem gem&​auml;​steten Herz, das keinen Platz f&​uuml;​r menschliche Werte mehr hat und erst recht nicht f&​uuml;​r Gott. <br />+<img height="​150"​ width="​113"​ src="/​seiten/​userfiles/​Erntedank6.gif" class="​bild_links"​ alt="" />Die Lesung aus dem <font color="#​ff6600">​Jakobusbrief</​font>​ vom 25. Sonntag im Jahreskreis (Wahlsonntag) passt genau zur derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise. Jakobus warnt vor der Gier nach Reichtum und dem gem&​auml;​steten Herz, das keinen Platz f&​uuml;​r menschliche Werte mehr hat und erst recht nicht f&​uuml;​r Gott. <br />
 <br /> <br />
 Bedenkenswert scheinen mir in diesem Zusammenhang die <font color="#​993300">​Sieben sozialen S&​uuml;​nden</​font>,​ die <font color="#​ff6600">​Mahatma Gandhi</​font>​ beschreibt: <font color="#​3366ff">​Politik ohne Prinzipien &ndash; Wohlstand ohne Arbeit &ndash; Genuss ohne Gewissen &ndash; Wissen ohne Charakter &ndash; Gesch&​auml;​fte ohne Moral &ndash; Wissenschaft ohne Menschlichkeit &ndash; Verehrung ohne Hingabe</​font>​. <br /> Bedenkenswert scheinen mir in diesem Zusammenhang die <font color="#​993300">​Sieben sozialen S&​uuml;​nden</​font>,​ die <font color="#​ff6600">​Mahatma Gandhi</​font>​ beschreibt: <font color="#​3366ff">​Politik ohne Prinzipien &ndash; Wohlstand ohne Arbeit &ndash; Genuss ohne Gewissen &ndash; Wissen ohne Charakter &ndash; Gesch&​auml;​fte ohne Moral &ndash; Wissenschaft ohne Menschlichkeit &ndash; Verehrung ohne Hingabe</​font>​. <br />
Zeile 18: Zeile 18:
 [PuK 5/2009, S. 713]<br /> [PuK 5/2009, S. 713]<br />
 <br /> <br />
-<img height="​323"​ width="​430" alt="" src="/​seiten/​userfiles/​Erntedank5.gif"​ /><br />+<img height="​323"​ width="​430"​ src="/​seiten/​userfiles/​Erntedank5.gif" alt="" /><br />
 <br /> <br />
 Den Begriff &​bdquo;​Kirche&​ldquo;​ k&​ouml;​nnen wir f&​uuml;​r uns als Mitglieder der Franziskanischen Familie durch &​bdquo;​Orden&​ldquo;​ ersetzen. <font color="#​ff6600">​Franziskus</​font>​ wusste sich, sein Leben und alles, was es ausmachte, verdankt von Gott. Ihm erstattete er alles Gute zur&​uuml;​ck. Durch seinen radikal einfachen Lebensstil bildete er mit seinen Br&​uuml;​dern (und Schwestern) ein Kontrastmodell zur Gesellschaft der wohlhabenden St&​auml;​nde,​ auch innerhalb der Kirche. An die Stelle des &​bdquo;​gem&​auml;​steten&​ldquo;​ Herzens setzte er das &​bdquo;​vers&​ouml;​hnte&​ldquo;​ Herz, das in einem einfachen Lebensstil offen war f&​uuml;​r Gott und die Menschen, sensibel f&​uuml;​r alles Geschaffene und f&​uuml;​r alle Gesch&​ouml;​pfe. <br /> Den Begriff &​bdquo;​Kirche&​ldquo;​ k&​ouml;​nnen wir f&​uuml;​r uns als Mitglieder der Franziskanischen Familie durch &​bdquo;​Orden&​ldquo;​ ersetzen. <font color="#​ff6600">​Franziskus</​font>​ wusste sich, sein Leben und alles, was es ausmachte, verdankt von Gott. Ihm erstattete er alles Gute zur&​uuml;​ck. Durch seinen radikal einfachen Lebensstil bildete er mit seinen Br&​uuml;​dern (und Schwestern) ein Kontrastmodell zur Gesellschaft der wohlhabenden St&​auml;​nde,​ auch innerhalb der Kirche. An die Stelle des &​bdquo;​gem&​auml;​steten&​ldquo;​ Herzens setzte er das &​bdquo;​vers&​ouml;​hnte&​ldquo;​ Herz, das in einem einfachen Lebensstil offen war f&​uuml;​r Gott und die Menschen, sensibel f&​uuml;​r alles Geschaffene und f&​uuml;​r alle Gesch&​ouml;​pfe. <br />
Zeile 30: Zeile 30:
 <br /> <br />
 <br /> <br />
-<​hr ​width="100%" ​size="2" /> +<​hr ​size="2" ​width="100%" /> 
-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite_archiv01">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33