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Infag-Regionalwallfahrt nach Waldbreitbach
Rund 50 Schwestern und Brüder trafen sich in Hausen und Waldbreitbach zur Infag-Regionalwallfahrt.
Unter dem Leitgedanken „Im Kreuz ist Heil“ führte der Weg von der Brüdergemeinschaft im Tal zur Schwesterngemeinschaft auf dem Berg.


Die Kreuzkapelle - Gründungsort zweier Gemeinschaften

Bindeglied der beiden Gemeinschaften – der Hausener Franziskanerbrüder und der Waldbreitbacher Franziskanerinnen – ist die Kreuzkapelle an der Wied.

Die Kreuzkapelle trägt ihren Namen nach dem Kreuz, das an diesem Ort besonders verehrt wird.


Hier lebten die beiden Gründer der Orden jeweils für einige Jahre in den Klausen der Kapelle.

Zunächst Mutter Rosa Flesch ab 1851, dann Bruder Jakobus Wirth, der am 12. Juni 1862 die Kongregation der Franziskanerbrüder vom Heiligen Kreuz gründete.


Der Infag-Vorsitzende und Generalobere der Hausener Franziskanerbrüder, Br. Ulrich Schmitz, ging in seiner Statio daher auf das franziskanische Gebet ein:
„Wir beten dich an, Herr Jesus Christus, hier und in allen deinen Kirchen auf der ganzen Welt, und preisen dich, weil du durch dein hl. Kreuz die Welt erlöst hast“.
Er betonte, dass wir als Ordensleute in der Balance zwischen Tun und Sein nicht um unserer selbst willen da sind, sondern für andere. Sowohl die Hausener Franziskanerbrüder als auch die Waldbreitbacher Franziskanerinnen unterhalten zahlreiche soziale Einrichtungen.

Im Anschluss an die Statio gingen die teilnehmenden Schwestern und Brüder den Kreuzweg hinauf zu den Waldbreitbacher Franziskanerinnen.


Blick auf das Mutterhaus der Hausener Franziskanerbrüder

Rektor Baus
hielt vor der Mutterhauskirche eine weitere Statio. In der anschließenden Eucharistiefeier ging er auf das Wirken der Ordensgründerin, der 2008 selig gesprochenen Mutter Rosa Flesch ein. Sie hat - wie es im Evangelium hieß - den Samen ausgestreut, musste aber persönlich erleben, von der Leitung ihrer eigenen Gemeinschaft an den Rand gedrängt zu werden. Ihrem Leben und Werk sowie der Gemeinschaft heute ist eine Ausstellung im Bildungshaus gewidmet.

Nach dem Mittagessen stellte Sr. Evamaria Durchholz (Bild links) in einem kurzen Vortrag die Einrichtungen der Waldbreitbacher Franziskanerinnen sowie die Ausstellung vor. Sie ist in die drei Teile gegliedert: Leben und Werk Mutter Rosas – Spiritualität aus heutiger Sicht – Weiterentwicklung der Gemeinschaft bis heute.


Beim Besuch der Mutter-Rosa-Ausstellung

Im Bereich Spiritualität sind Informationen und Zitate von Mutter Rosa parallel gesetzt zu Franziskus unter den Stichworten: Wachsen und werden – Ruf und Antwort – Geistliche Gemeinschaft – Vertrauen und Risikobereitschaft – Leben aus Gott: Armut – Das Evangelium leben: Aktion und Kontemplation – Eucharistie: Die Demut Gottes – Menschwerdung – Werden und Wachsen.
Die Teilnehmenden nahmen die Gelegenheit gerne wahr, diese Ausstellung zu besuchen.

Der Tag der Begegnung endete nach Kaffee und Kuchen mit einer Vesper in der Mutterhauskirche.






Waldbreitbach - Wiege der Infag

Die Gemeinschaft der Franziskanerinnen von Waldbreitbach hat die Entstehung von Infag sehr intensiv unterstützt und in den ersten Jahren Räume für die Geschäftsstelle zur Verfügung gestellt. Einige der ehemaligen Mitarbeiterinnen nutzten die Gelegenheit der Wallfahrt, ihrer einstigen Arbeitsstätte einen Besuch abzustatten.



Neben den Schwestern und Brüdern der beiden Gemeinschaften vor Ort sowie den Vorstandsmitgliedern nahmen Schwestern aus Erlenbad, Franziskanerinnen von der hl. Familie aus Belgien und aus Mayen sowie Franziskanerinnen Missionarinnen Mariens an der Wallfahrt teil.

Bilder und Text: Br. Stefan Federbusch



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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33