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 <div class="​ueberschrift_1">&​quot;​Franziskus steht den Menschen von heute nahe&​quot;</​div>​ <div class="​ueberschrift_1">&​quot;​Franziskus steht den Menschen von heute nahe&​quot;</​div>​
 <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Vom 4. bis 8. November 2009 versammelten sich 96 Kapuziner aus &​uuml;​ber f&​uuml;​nfzehn L&​auml;​ndern,​ darunter Polen, Schweden, USA, Deutschland,​ Schweiz, &​Ouml;​sterreich,​ Belgien, Malta und Spanien in Madrid zu einem Symposium mit dem Thema &​bdquo;​Woran glaubt Europa&​ldquo;​.</​div>​ <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Vom 4. bis 8. November 2009 versammelten sich 96 Kapuziner aus &​uuml;​ber f&​uuml;​nfzehn L&​auml;​ndern,​ darunter Polen, Schweden, USA, Deutschland,​ Schweiz, &​Ouml;​sterreich,​ Belgien, Malta und Spanien in Madrid zu einem Symposium mit dem Thema &​bdquo;​Woran glaubt Europa&​ldquo;​.</​div>​
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 In Zusammenarbeit mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule M&​uuml;​nster und mit dem Institut Marie Dominique Chenu Berlin, hatten einige Br&​uuml;​der unter Leitung von Br. Christophorus Goedereis ein vielschichtiges Tagungsprogramm erarbeitet. ​ <br /> In Zusammenarbeit mit der Philosophisch-Theologischen Hochschule M&​uuml;​nster und mit dem Institut Marie Dominique Chenu Berlin, hatten einige Br&​uuml;​der unter Leitung von Br. Christophorus Goedereis ein vielschichtiges Tagungsprogramm erarbeitet. ​ <br />
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-<img height="​124"​ width="​400" alt="" src="/​seiten/​userfiles/​SymposiumMadrid1.gif"​ /><br />+<img height="​124"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​SymposiumMadrid1.gif" alt="" /><br />
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 Auf seinem Generalkapitel 2006 hat der Orden seine nordwesteurop&​auml;​ischen Br&​uuml;​der ermutigt, sich gezielt mit dem Ph&​auml;​nomen der S&​auml;​kularisierung auseinanderzusetzen. Sie seien am intensivsten herausgefordert,​ aus dem franziskanisch-kapuzinischen Charisma heraus auf das Ph&​auml;​nomen einer Gesellschaft ohne Gott zu antworten. Von ihren Erfahrungen und ihren Antwortversuchen k&​ouml;​nne der ganze Orden lernen, da &​auml;​hnliche Prozesse wie in Europa auch den anderen Kontinenten bevorst&​uuml;​nden. ​ <br /> Auf seinem Generalkapitel 2006 hat der Orden seine nordwesteurop&​auml;​ischen Br&​uuml;​der ermutigt, sich gezielt mit dem Ph&​auml;​nomen der S&​auml;​kularisierung auseinanderzusetzen. Sie seien am intensivsten herausgefordert,​ aus dem franziskanisch-kapuzinischen Charisma heraus auf das Ph&​auml;​nomen einer Gesellschaft ohne Gott zu antworten. Von ihren Erfahrungen und ihren Antwortversuchen k&​ouml;​nne der ganze Orden lernen, da &​auml;​hnliche Prozesse wie in Europa auch den anderen Kontinenten bevorst&​uuml;​nden. ​ <br />
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 Im Programm der Tagung hei&​szlig;​t es, dass in den pluralen Gesellschaften Europas die Rolle der gro&​szlig;​en Religionen &ndash; Judentum, Christentum und Islam &ndash; umstritten sei. Die Kirchen etwa erinnerten zwar an die christlichen Wurzeln des Abendlandes,​ Humanisten aber betonten die demokratisch-s&​auml;​kulare Wertegemeinschaft Europas und laizistische Gruppen schlie&​szlig;​lich argumentierten agnostisch. Diese Entwicklungen seien neuesten soziologischen Erhebungen zufolge jedoch nicht eindeutig. So nehme &ndash; speziell im westlichen Europa &ndash; die Kirchlichkeit zwar in rasantem Ma&​szlig;​e ab, doch sehe man sich zeitgleich mit dem Ph&​auml;​nomen einer R&​uuml;​ckkehr des Religi&​ouml;​sen in die &​Ouml;​ffentlichkeit konfrontiert. Im Katholizismus etwa spreche man seit Johannes Paul II. und Benedikt XVI. von einer globalisierten Eventreligiosit&​auml;​t,​ die nach dem deutschen Philosophen J&​uuml;​rgen Habermas &​bdquo;​posts&​auml;​kular&​ldquo;​ gepr&​auml;​gt sei.   <​br /> Im Programm der Tagung hei&​szlig;​t es, dass in den pluralen Gesellschaften Europas die Rolle der gro&​szlig;​en Religionen &ndash; Judentum, Christentum und Islam &ndash; umstritten sei. Die Kirchen etwa erinnerten zwar an die christlichen Wurzeln des Abendlandes,​ Humanisten aber betonten die demokratisch-s&​auml;​kulare Wertegemeinschaft Europas und laizistische Gruppen schlie&​szlig;​lich argumentierten agnostisch. Diese Entwicklungen seien neuesten soziologischen Erhebungen zufolge jedoch nicht eindeutig. So nehme &ndash; speziell im westlichen Europa &ndash; die Kirchlichkeit zwar in rasantem Ma&​szlig;​e ab, doch sehe man sich zeitgleich mit dem Ph&​auml;​nomen einer R&​uuml;​ckkehr des Religi&​ouml;​sen in die &​Ouml;​ffentlichkeit konfrontiert. Im Katholizismus etwa spreche man seit Johannes Paul II. und Benedikt XVI. von einer globalisierten Eventreligiosit&​auml;​t,​ die nach dem deutschen Philosophen J&​uuml;​rgen Habermas &​bdquo;​posts&​auml;​kular&​ldquo;​ gepr&​auml;​gt sei.   <​br />
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-<img height="​133"​ width="​150" alt=""​ class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Br_-Mauro-J&​ouml;​hri(1).gif"​ />Das Symposium nahm in Vortr&​auml;​gen und Workshops die sozialwissenschaftliche Analyse der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Europa in Augenschein,​ fragte nach der theologischen Bewertung und entwickelte konkrete Perspektiven f&​uuml;​r eine franziskanisch-kapuzinische Spiritualit&​auml;​t und Pastoral. H&​ouml;​hepunkt der dreit&​auml;​gigen Studientage war die Diskussion der Arbeitsergebnisse mit dem Generalminister des Kapuzinerordens,​ dem Schweizer <font color="#​ff6600">​Br. Mauro J&​ouml;​hri</​font>,​ der mit einigen seiner Definitoren,​ die mit ihm den Orden leiten, eigens von Rom angereist war.  <br />+<img height="​133"​ width="​150"​ src="/​seiten/​userfiles/​Br_-Mauro-J&​ouml;​hri(1).gif" class="​bild_links"​ alt="" />Das Symposium nahm in Vortr&​auml;​gen und Workshops die sozialwissenschaftliche Analyse der aktuellen gesellschaftlichen Situation in Europa in Augenschein,​ fragte nach der theologischen Bewertung und entwickelte konkrete Perspektiven f&​uuml;​r eine franziskanisch-kapuzinische Spiritualit&​auml;​t und Pastoral. H&​ouml;​hepunkt der dreit&​auml;​gigen Studientage war die Diskussion der Arbeitsergebnisse mit dem Generalminister des Kapuzinerordens,​ dem Schweizer <font color="#​ff6600">​Br. Mauro J&​ouml;​hri</​font>,​ der mit einigen seiner Definitoren,​ die mit ihm den Orden leiten, eigens von Rom angereist war.  <br />
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 <​strong>&​quot;​Kein Taliban-Katholizismus&​quot; ​ </​strong><​br /> <​strong>&​quot;​Kein Taliban-Katholizismus&​quot; ​ </​strong><​br />
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-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite_archiv01">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33