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-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_1">​Vom Lernen des Lebens</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">&​laquo;​Die Vergangenheit und die Gegenwart sind unsere Mittel, die Zukunft allein ist unser Zweck.&​raquo;​ <br /> +
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-Vor etwas mehr als einem Jahr haben Freunde und Bekannte ein Schreiben mit dieser &​Uuml;​berschrift erhalten. Die Botschaft: In der Lebensmitte gehe ich ins Kloster.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​br /> +
-Von <font color="#​ff6600">​Br. Fridolin Schwitter</​font><​br /> +
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-Die Reaktionen waren von vielen mir bekannten und unbekannten Menschen erstaunlich. Wie ein roter Faden war pr&​auml;​gend:​ &​laquo;​Eigentlich m&​ouml;​chte ich auch. Nicht unbedingt ein Kloster aber doch zumindest ein Ausbruch oder eine Ver&​auml;​nderung.&​raquo;​ Weshalb wohl? Seit Jahren befahre ich auf individuellen Fahrradreisen die Welt. Nicht entlang der touristischen Str&​ouml;​me,​ sondern dort, wo das reale Leben stattfindet. Diese Eindr&​uuml;​cke sind f&​uuml;​r meinen Kurswechsel pr&​auml;​gend:​ Aids-Problematik in S&​uuml;​dafrika,​ die gesellschaftlichen Geheimnisse Indiens oder das Lebensumfeld vieler Schwellenl&​auml;​nder. <br /> +
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-<img height="​287"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​FridolinSchwitter.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-Ich geh&​ouml;​re einer Generation an, die immer &​uuml;​ber einen vollen Teller und ein warmes Bett verf&​uuml;​gte. Meine globalen Begegnungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse f&​uuml;​hren zur kritischen Hinterfragung unseres Handelns. <br /> +
-Die Auseinandersetzung mit Fragen des Glaubens war eine logische Konsequenz. Ein Thema, das zugegebenerma&​szlig;​en vor 20 Jahren f&​uuml;​r mich fast bedeutungslos war. Dann, der 45. Geburtstag: Lebensmitte. Man besch&​auml;​ftigt sich intensiv mit der Gegenwart und Zukunft und definiert &​laquo;​Erfolg&​raquo;​ pl&​ouml;​tzlich neu. <br /> +
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-- Wo bin ich Gott am n&​auml;​chsten?​ Eine Erkenntnis aus den Reisen: Menschen in Armut sind oft viel gl&​uuml;​cklicher. Nicht die materiellen Dinge sind ihre Fixpunkte. Familie, Dorfgemeinschaft und Religion stehen im Lebenszentrum. Welcher Gegensatz zu uns: Unsere Indikatoren hei&​szlig;​en:​ Ansehen, Einfluss und Macht. Aus dieser Erkenntnis geht es bei Religion nicht nur um Anbetung einer h&​ouml;​lzernen Figur. Religion ist Auseinandersetzung mit Gesellschaft,​ Umwelt und Leben. Dies ist auch zentraler Schwerpunkt unseres G&​auml;​steklosters. <br /> +
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-- Wie kann ich meine Talente und F&​auml;​higkeiten zum Wohl einer Gemeinschaft und Menschen einbringen? Gesellschaftliche Entwicklungen und Ver&​auml;​nderungen standen im Mittelpunkt meines Berufs. Stark habe ich mich mit diesem identifiziert und ihn mit Freude bis zum letzten Arbeitstag gelebt. Die heutige Aufgabe an der Pforte und die Betreuung des offenen Klostertischs ist direkter und n&​auml;​her bei den Menschen. <br /> +
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-- Wie kann ich authentisch und glaubw&​uuml;​rdig leben? Pr&​auml;​gende Elemente der franziskanischen Lebensf&​uuml;​hrung sind die N&​auml;​he zum Menschen, der faire Umgang mit Tieren und die Sorge zur Umwelt. Diese Elemente werden an Bedeutung gewinnen. Neue pers&​ouml;​nliche Bereiche kommen dazu: Gesangsunterricht,​ Ausbildung im theologischen Bereich und das Lernen des Lebens in einer Gemeinschaft. <br /> +
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-- Wo f&​uuml;​hle ich mich am lebendigsten und verf&​uuml;​ge trotzdem &​uuml;​ber den notwendigen Freiraum? Obwohl der Klosteralltag klar und verbindlich strukturiert ist, besteht ausreichender Freiraum - sogar f&​uuml;​r den mir wichtigen Sport. Nicht die Agenda mit den Terminen sind bestimmend, und nach meinem Sal&​auml;​r erkundigt sich auch niemand mehr. In gewisser Hinsicht sind Kapuziner Individualisten. Das sichert mir den wichtigen Freiraum und Auslauf. <br /> +
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-Hinsichtlich meiner vier Ziele bin ich auf Kurs. Oft bin ich mit den Gedanken noch auf meinem vierj&​auml;​hrigen Weg der Berufung. Allein schon deswegen, weil die Erkenntnisse und Erfahrungen daraus interessant und bereichernd waren. Mein Wunsch w&​auml;​re,​ dass noch weitere &​laquo;​Br&​uuml;​der auf Zeit&​raquo;​ folgen. Allein schon deshalb, weil das Projekt eine andere Art der Lebensgestaltung erm&​ouml;​glicht und so auch f&​uuml;​r die Gemeinschaft bereichernd ist.   <​br /> +
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-N&​auml;​here Informationen unter: <a href="​http://​www.klosterrapperswil.ch">​www.klosterrapperswil.ch</​a>​ und <a href="​http://​www.kapuziner.ch">​www.kapuziner.ch</​a>​ (Link &​laquo;​Bruder auf Zeit&​raquo;​) ​ <br /> +
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-Fridolin Schwitter<​br /> +
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-<font size="​1">​*1960,​ &​Ouml;​konom,​ zuletzt t&​auml;​tig als Beauftragter f&​uuml;​r Wirtschaftsfragen der Stadt Luzern, seit Anfang 2010 &​laquo;​Bruder auf Zeit&​raquo;​ im Kapuzinerkloster Rapperswil </​font></​div>​ +
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-<hr size="​2"​ width="​100%"​ /> +
-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:33