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-<div class="​ueberschrift_1">​Seliger Leopold von Alpandeire ofmcap</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Papst Benedikt XVI. hat am 15. M&​auml;​rz 2008 die Heroizit&​auml;​t der Tugenden von Br. Leopold von Alpandeire ofmcap erkl&​auml;​rt. <br /> +
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-Am 12. September 2010 wird er selig gesprochen.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​br /> +
-Aus dem Rundbrief (Nr. 07) des Generalministers der Kapuziner <font color="#​ff6600">​Br. Mauro J&​ouml;​hri</​font>:​ <br /> +
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-Innerhalb weniger Monate nach der letzten Seligsprechung macht sich unser Orden bereit, eine weitere zu begehen, und auch diese betrifft die iberische Halbinsel. Diesmal geht es um Br. Leopold von Alpandeire, ein Bruder ganz nahe am Empfinden unserer Zeit. <br /> +
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-<img height="​150"​ width="​99"​ src="/​seiten/​userfiles/​Br_-Leopold-von-Alpandeire(1).gif"​ class="​bild_links"​ alt=""​ />Mitten in der Serrania de Ronda liegt etwas versteckt Alpandeire, ein kleines Dorf. Ein Nest im Herzen des Gebirges, ein sch&​ouml;​ner Ort. Hier wurde unser heiliger Bettler geboren. Seine mystische Demut und sein Von-sich-selber-Absehen sind heute ein Geschenk Gottes an eine Menschheit, die ihren Weg sucht. <br /> +
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-Die Eltern, <font color="#​ff6600">​Diego Marquez Ayala</​font>​ und <font color="#​ff6600">​Jeronima Sanchez Jimenez</​font>,​ waren Bauern, einfache, strebsame Leute. Wie die meisten anderen Leute arbeiteten sie hart, um dem steinigen Boden abzugewinnen,​ was die Familie ern&​auml;​hren konnte. <font color="#​ff6600">​Br. Leopold</​font>​ wurde am 24. Juni 1864 als deren erstes Kind geboren. Am 29. Juni kam er zur Welt und erhielt den Namen Franz Thomas vom Heiligen Johannes dem T&​auml;​ufer. Es folgten drei weitere Kinder: Diego, Juan Miguel und Maria Teresa... <br /> +
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-Auf diese Weise verbrachte er als Landarbeiter im Schoss der Familie gleichsam im &​bdquo;​Verborgenen&​ldquo;​ die ersten 35 Jahre seines Lebens. Doch Gott hatte schon l&​auml;​ngst begonnen ihn von innen her zu formen und wartete nur darauf, ihn in seinen Dienst zu rufen. Als Franz im Jahr 1894 an einem Feiertag, an dem man sich in Ronda auf die Seligsprechung des Kapuziners Diego von Cadice vorbereitete,​ die Predigten h&​ouml;​rte,​ die die Kapuziner hielten, entschloss er sich, Kapuziner zu werden. Er sagte: &​bdquo;​Ich m&​ouml;​chte Kapuziner sein, wie sie es sind. Ihr zur&​uuml;​ckgezogenes Leben zieht mich an!&​ldquo;​ <br /> +
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-Allerdings fand er erst im Jahr 1899 die von ihm erw&​uuml;​nschte Aufnahme. Aufgenommen wurde er im Kloster von Sevilla. Einen Monat sp&​auml;​ter konnte er mit der Zustimmung aller Br&​uuml;​der der Gemeinschaft ins Noviziat eintreten. Sie r&​uuml;​hmten an ihm sein Schweigen, seine Einsatzbereitschaft,​ sein Beten und seine gute Veranlagung. Am 16. November desselben Jahres erhielt er aus der Hand von Br. Diego von Valencia, dem Oberen und Novizenmeister,​ den Kapuzinerhabit und zugleich den Ordensnamen:​ Br. Leopold von Alpandeire. <br /> +
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-Die Entscheidung,​ in den Kapuzinerorden einzutreten,​ verlangte von Br. Leopold keine radikale &​Auml;​nderung seines bisherigen Verhaltens; lebte er doch schon seit langem aus einer tiefen Verbundenheit mit dem Evangelium. Er arbeitete auf den Feldern und im Garten des Klosters. Das dem&​uuml;​tige Arbeiten wurde f&​uuml;​r ihn zum best&​auml;​ndigen Gebet und zum gro&​szlig;​herzigen Dienst an den Br&​uuml;​dern. Sp&​auml;​ter sagte er, dass die &​Auml;​nderung seines Namens f&​uuml;​r ihn wie eine kalte Dusche gewesen sei, besonders auch darum, weil der Name im Orden nicht  gebr&​auml;​uchlich war. Sein Eintritt in den Orden war nicht &ndash; wie man vermuten k&​ouml;​nnte - von der Absicht motiviert, armen Lebensverh&​auml;​ltnissen zu entfliehen, noch viel weniger litt er an einem zerbrochenen Herzen; im Gegenteil: Mit seinem Eintritt zeigte sich nach Au&​szlig;​en,​ was er schon immer gelebt hatte. Das Beispiel des seligen Diego von Cadice hatte ihn dazu bewogen, Gott in allem dienen zu wollen, bis zur Hingabe seiner selbst. <br /> +
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-Weil man von seiner b&​auml;​uerlichen Herkunft wusste, lie&​szlig;​ man ihn dem Bruder G&​auml;​rtner helfen. Bei der Arbeit pflegte Br. Leopold allerdings nicht nur das Gem&​uuml;​se,​ er widmete sich noch mehr der Pflege seiner geistlichen Gaben. Die, die ihn damals gekannt haben, best&​auml;​tigen,​ dass heilige Fr&​ouml;​hlichkeit und tiefe Innerlichkeit bei ihm in eins gingen. Das konnte der Ausdruck seiner Augen und seines Gesichts nicht verbergen. Jede seiner Gesten, auch die gew&​ouml;​hnlichsten und allt&​auml;​glichsten,​ sprachen von seiner tiefen Verbundenheit mit Gott. Der Novize Br. Leopold durfte erfahren, was es hei&​szlig;​t,​ dem Ruf Gottes Folge geleistet zu haben. Er z&​auml;​hlte bereits 34 Jahre. Aber seine Jugendlichkeit im Geist war nicht nur etwas Innerliches,​ sie dr&​auml;​ngte nach au&​szlig;​en und wurde zum Greifen nahe in seiner Fr&​ouml;​hlichkeit,​ die ihn so menschlich machte. Die Erfahrungen,​ die er im Noviziat gemacht hatte, legten die Grundlage zum geistlichen Weg, den er ging. Im Umgang mit der Tradition und der Spiritualit&​auml;​t der Kapuziner wuchs er immer st&​auml;​rker in die Liebe zu Gott hinein. <br /> +
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-Nach Beendigung des Noviziats legte er seine ersten Gel&​uuml;​bde ab. Es folgten kurze Aufenthalte in den Kl&​ouml;​stern von Sevilla, Granada und Antequera. Die Hacke f&​uuml;​r die Gartenarbeit war sein st&​auml;​ndiger Begleiter. Immer mehr lernte er, die Arbeit mit den H&​auml;​nden und den Dienst an den Br&​uuml;​dern zum Gebet zu machen. Er war ein &​bdquo;​Kontemplativer zwischen dem Wasser der Bew&​auml;​sserungsgr&​auml;​ben,​ den Gem&​uuml;​sebeeten,​ den Fr&​uuml;​chten und den f&​uuml;​r den Altar bestimmten Blumen&​ldquo;​. ​ <br /> +
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-Im Jahr 1903 kam er f&​uuml;​r ein erstes Mal in das Kloster von Granada, noch immer als G&​auml;​rtner. Es waren f&​uuml;​r ihn die letzten Jahre, die er in v&​ouml;​lliger Zur&​uuml;​ckgezogenheit zwischen den alten Mauern des Klosters und auf den Wegen des Klostergartens verbrachte. Vom Garten ging er jeweils hin&​uuml;​ber in die Kapelle mit dem Allerheiligsten und verweilte w&​auml;​hrend langer Nachtstunden in eucharistischer Anbetung. Am 23. November 1903 legte Br. Leopold im alten Kloster in die H&​auml;​nde des Hausoberen, Br. Franz von Mendieta, die ewigen Gel&​uuml;​bde ab. Das bedeutete seine endg&​uuml;​ltige Hingabe an Gott; diese sollte ihn f&​uuml;​r den Rest seines Lebens pr&​auml;​gen. ​ <br /> +
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-Nach kurzen Aufenthalten in Sevilla und Antequera kommt er am 21. Februar 1914 wiederum nach Granada; dort wird er f&​uuml;​r immer bleiben. Die Stadt am Fu&​szlig;​ der Sierra Nevada wird f&​uuml;​r ein halbes Jahrhundert die B&​uuml;​hne sein, auf dem sich sein Leben abspielt. Er ist G&​auml;​rtner,​ Sakristan und Sammelbruder &ndash; immer mit Gott vereint und gleichzeitig den Menschen nahe. Seine Aufgabe als Sammelbruder wird ihn charakterisieren und auszeichnen. Er war Ordensmann geworden, um sich von der &​bdquo;​Unruhe der Welt&​ldquo;​ zur&​uuml;​ckzuziehen,​ nun rief ihn der Gehorsam zum entschiedenen Kampf in den Strassen der Stadt und im Get&​uuml;​mmel der Menschen. Von nun an und immer mehr werden die H&​uuml;​gel und T&​auml;​ler,​ die staubigen Wege und die Strassen der Stadt zu seinem Kloster und zu seiner Kirche. Br. Leopold, der wie viele andere Kapuziner eine eindeutige Neigung zum kontemplativen Leben hatte, lebte im st&​auml;​ndigen Kontakt mit den Leuten. Aber diese Ber&​uuml;​hrung mit dem Leben hat ihn nicht in die Zerstreuung gebracht, sondern ihm geholfen, &​uuml;​ber sich selber hinaus zu wachsen, sich mit den Lasten der anderen zu beladen, zu dienen, zu lieben. Er war, wie einer seiner Bewunderer es formulierte,​ ein Mensch &​bdquo;​f&​uuml;​r sich, und doch nicht auf Distanz&​ldquo;​... <br /> +
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-Ein halbes Jahrhundert lang durchlief Br. Leopold Tag f&​uuml;​r Tag die Strassen von Granada, teilte das Almosen der Liebe aus, brachte Farbe in den tristen Alltag vieler Menschen, schuf Einheit und Harmonie, lud alle dazu ein, sich auf Gott einzulassen,​ und verlieh dem allt&​auml;​glichen Geschehen eine besondere W&​uuml;​rde. Was er tat und wie er sich auf die Leute einlie&​szlig;,​ immer war es wie neu und unerwartet... <br /> +
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-Gab es im Leben unseres Mitbruders und des Bettlers Leopold ein besonderes Geheimnis? Ich glaube, das Geheimnis war sein Beten, die Art, wie er Gott und Arbeiten zu einem vereinte. Er verwandelte alles in Gebet und Gebet war identisch mit Arbeit in ihrem innersten Wert. In seinem Leben fehlen die gro&​szlig;​en Gesten und die besonderen Ereignisse; es gab eben nur das, was normalerweise von jedem, der sich auf ein Leben in einer Ordensgemeinschaft einl&​auml;​sst,​ verlangt wird... <br /> +
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-Auf Grund seiner Demut und Zug&​auml;​nglichkeit &​uuml;​bte er einen ganz eigenen Einfluss auf jene aus, die ihm begegnen durften. Er war nicht jemand, der den anderen Menschen &​uuml;​berfuhr und die Aufmerksamkeit auf sich zog. Man kann nicht sagen: Br. Leopold ging zu den Leuten; eher trifft zu: Er ging zwischen den Menschen hindurch. Er nahm die Menschen nicht in den Blick; mit seinem Herzen sah er die Menschen, die ihn suchten. <br /> +
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-Wenn wir auf sein Leben blicken, k&​ouml;​nnen wir sagen: Nach dem Beispiel des heiligen Franziskus ist er dem Evangelium Christi sine glossa, ohne irgendwelche Deutungen und Erkl&​auml;​rungen,​ gefolgt. Das Au&​szlig;​erordentliche seines Lebens zeigt sich in seiner Klarheit, seiner Transparenz und seinem Schweigen. In einer Zeit der Unsicherheit und des Mangels an klaren Bezugspunkten kommt der Diener Gottes Br. Leopold auf uns zu als einer, der aufmerksam, achtsam und entschieden auf die Stimme Gottes h&​ouml;​rend,​ sich in das Bild seines eingeborenen Sohnes verwandeln l&​auml;​sst.... <br /> +
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-Am 9. Februar 1956 starb er in seinem 92. Lebensjahr. Der dem&​uuml;​tige Bettler mit den drei &​sbquo;​Gegr&​uuml;​sst seist du Maria&​rsquo;​ fand sich ein bei Gott. Die Nachricht von seinem Tod ging in Windeseile durch die Stadt Granada. Die Leute waren ersch&​uuml;​ttert. Ein endloser Zug von Menschen jeglichen Alters und jeden Standes setzte sich in Bewegung und eilte zum Kloster der Kapuziner. Schon zu seinen Lebzeiten hatte man immer wieder gesagt, er sei ein Heiliger. Nach seinem Tod wurde diese &​Uuml;​berzeugung zur Gewissheit. Seither kommen jeden Tag, vor allem am 9. jeden Monats, unz&​auml;​hlige Menschen aus der ganzen Welt an seinem Grab vorbei und beten dort. Die Gnadenerweise kann man nicht z&​auml;​hlen,​ die Gott dort auf die F&​uuml;​rsprache seines treuen Dieners allen Bittenden gew&​auml;​hrt. ​ <br /> +
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-Benedikt XVI. hat am 15. M&​auml;​rz 2008 die Heroizit&​auml;​t seiner Tugenden erkl&​auml;​rt. Am 12. September 2010 wird Br. Leopold selig gesprochen. <br /> +
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-<font color="#​000000">​Rom,​ 15. August 2010 <br /> +
-Fest Maria Aufnahme in den Himmel </​font><​br /> +
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-<font color="#​ff6600">​Br. Mauro J&​ouml;​hri</​font><​br /> +
-<font color="#​000000">​Generalminister OFMCap </​font><​br /> +
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-Quelle: <a href="​http://​www.db.ofmcap.org/​pls/​ofmcap/​V3_S2EW_CONSULTAZIONE.mostra_pagina?​id_pagina=5234 ">​www.db.ofmcap.org</​a><​br /> +
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-Download: <a href="/​seiten/​userfiles/​file/​downloads/​LeopoldvonAlpandeire.pdf">​Rundbrief</​a>​ (komplette Fassung)</​div>​ +
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-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:34