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Festakt zur Vorstellung des Omnibus
Am 11. Juni 2010 luden die Provinziale der deutschsprachigen Franziskaner, Kapuziner und Minoriten (DEUFRA) sowie die Fachstelle Franziskanische Forschung (FFF e.V.) zur Präsentation der Franziskus-Quellen nach München ein.



Zu Beginn der Veranstaltung, die im Antoniussaal des Münchner Franziskanerklosters St. Anna stattfand, begrüßte P. Christophorus Goedereis OFMCap (Bild unten), Provinzialminister der deutschen Kapuzinerprovinz und Sprecher der DEUFRA, die ca. 80 Gäste aus dem In- und Ausland.




Im Anschluss daran sprach Dr. Berthold Weckmann als Vertreter des Verlages Butzon & Bercker.

Prof. P. Dr. Leonhard Lehmann OFMCap (Bild links) von der päpstlichen Universität Antonianum in Rom führte als einer der Mitherausgeber in die Schriften des heiligen Franziskus ein.

Ausführlich berichtete er über die lange Entstehungs-geschichte der 1800-Seiten starken Textsammlung.
Die Initiative dazu ging von den deutschen Provinzial-ministern der Franziskaner Ende der 1970er Jahre aus. Sie beauftragten die führenden deutscher Franziskusforscher (u.a. P. Lothar Hardick OFM und P. Engelbert Grau OFM) in Anlehnung an die amerikanischen, französischen und italienischen Quellenwerke, einen vergleichbaren Band in deutscher Sprache zu erarbeiten. Doch währte es mehr als 30 Jahre bis dieses Anliegen endlich realisiert werden konnte. P. Leonhard würdigte die Arbeit der zahlreicher Mitarbeiter, ohne die das Quellenwerk nicht zustande gekommen wäre.


v.l.n.r.: P. Paul Zahner ofm, P. Johannes Schneider ofm, Marianne Schlosser, P. Bernhard Holter ofm, P. Johannes Schlageter ofm, P. Thomas M. Huber ofmcap, P. Peter Schorr ofm

Die kurzen Berichte der anwesenden Bearbeiter P. Dr. Johannes Schneider OFM, P. Dr. Johannes Schlageter OFM, P. Dr. Bernhard Holter OFM, P. Dr. Paul Zahner OFM, P. Dr. Thomas M. Huber OFMCap sowie Prof. Dr. Marianne Schlosser über ihren Anteil an den franziskanischen Schriften vermittelten einen Eindruck von der Jahrzehnte währenden Forschungsarbeit an der präsentierten Publikation.

Den Höhepunkt der Veranstaltung, die in der Klosterkirche fortgesetzt wurde, bildete die Lesung mit musikalischer Gestaltung. Die Münchner Schauspielerin Michaela May las ausgewählte Schriften aus den Franziskusquellen, wie z. B. den Sonnengesang, das Testament des Franziskus sowie sein Vermächtnis für Klara und ihre Schwestern.




Kurze musikalische Sequenzen, die die Musiker Hans Blume (Klarinette) und Klaus Kämper (Cello) vortrugen, umrahmten die Texte. So brachten die Künstler das Vermächtnis des heiligen Franziskus eindrücklich zu Gehör und ließen die Präsentation seiner Schriften zu einem besonderen Erlebnis werden.

Angelica Hilsebein

Fachstelle Franziskanische Forschung, Münster


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:22