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Mit Sonnenenergie gegen den Klimawandel
Ihren Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung leisten die Franziskaner u.a. durch die Installation von Solaranlagen auf Klosterdächern und eigenen Einrichtungen.

Am 26. August 2010 wurde die Solaranlage auf dem Dach des Franziskanergymnasiums Großkrotzenburg offiziell eingeweiht. Ein Solardach entsteht bei der Sanierung des Franziskanerklosters in Graz.


Solaranlage auf Franziskanergymnasium

Im Dezember 2009 wurde auf dem Dach des Franziskaner-gymnasiums Kreuzburg in Großkrotzenburg die bis jetzt größte Photovoltaikanlage des Ortes installiert, eine 43,66 kWp PV-Anlage, die jährlich ca. 40.000 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugt und so dem Klima und der Umwelt um die 23.000 kg des schädlichen Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) erspart. Dies entspricht in etwa der Menge, die 2500 Bäume im Jahr in Sauerstoff umwandeln.



Bei der Einweihung am 26. August 2010 verwies der Geschäftsführer der Schule, Bernward Bickmann, auf den Sonnengesang des hl. Franziskus, der zu seiner Zeit die Sonne als Kraft- und Lichtquelle gepriesen hat.

Auf den franziskanischen Aspekt ging auch der Unternehmenssprecher der Gecko Group AG, Pfarrer D. Min. Michael Stollwerk ein, und verwies auf die Möglichkeiten für den Unterricht, den eine solche Anlage im Sinne der Bewusstseinsbildung für alle an der Schule Lehrenden und Lernenden habe.

Fotonachweis: Br. Stefan Federbusch


Solardach in Graz

Keine Emissionen und keine Heizkosten - das soll am Ende der thermischen Sanierung des Grazer Franziskanerklosters unter dem Strich stehen. Erreicht wird dies u.a. durch eine Solaranlage auf dem Klosterdach. Mit Sonnenkollektoren - nach Süden gerichtet und sogar künstlerisch gestaltet - wollen die Franziskaner in Graz die Heizkosten auf null reduzieren. Die Bewahrung der Schöpfung ist ein auf ihren Gründer Franziskus zurückgehendes Anliegen des Franziskanerordens. Dieser Forderung wollen die Grazer Franziskaner jetzt mit der thermischen Sanierung ihres Klosters mit den modernsten technischen Mitteln nachkommen. Und dazu gehört auch die Nutzung der Sonnenenergie auf dem Dach des Hauses.



Foto © HOG ARCHITECTURE

Herzstück der neuen Ausrichtung ist das Solardach.

"Dabei war es eine besondere Herausforderung, den Vorgaben der Altstadterhaltung und des Denkmalschutzes gerecht zu werden", weiß der Guardian der Grazer Franziskaner, Bruder Matthias Maier. In Zusammenarbeit mit Experten - die Gruppe "HoG architecture" erstellte ein Gutachten - und in Vorgesprächen mit dem Landeskonservator und der ASVK sei es gelungen, eine Lösung zu finden, die das erste Solardach in der Altstadt möglich machen sollte. Die ursprüngliche Planung, das am besten geeignete Kirchendach mit Sonnenkollektoren zu bestücken, wurde bald ad acta gelegt. So sollen die Kollektoren jetzt auf den gegen Süden gerichteten Dachflächen des Mitteltrakts aufgesetzt werden. Bruder Matthias: "Wir kommen mit rund vier Prozent der gesamten Dachfläche des Klosters aus." Gleichzeitig werden die Kollektoren so versetzt, dass sie in ein Fensterband eingefügt sind, welches die Belichtung des bisher ungenutzten Dachbodens ermöglicht.

Außerdem werden die Kollektorflächen künstlerisch gestaltet: mit dem franziskanischen Symbol "T" und der Aufschrift "pax et bonum" (Friede und Heil). Weitere Module der thermischen Sanierung sind Dämmung, Nutzung der Wände als Speicher und Einsatz von Wärmepumpen. "Wir wollen mit unserem Kloster so einen wichtigen Beitrag zur Senkung der Emissionen in Graz beitragen", meint Bruder Matthias, der das Projekt auch bei einer Fachtagung in Brüssel präsentieren durfte. Stadt, Land und Bund fördern das Projekt mit Gesamtkosten in der Höhe von 4,2 Millionen Euro.

Quelle: www.kleinezeitung.at

Bildnachweis:
www.google.com
www.graz-hauptplatz.at


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:22