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-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_1">​Feier der Altarweihe <br /> +
-in St. Augustinus Dettelbach</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Der Himmel muss sich auch dar&​uuml;​ber gefreut haben, dass die Renovierungsarbeiten an der Pfarrkirche St. Augustinus in Dettelbach endlich ein Ende gefunden haben.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text">​Zur Altarweihe konnte der <font color="#​ff6600">​Weihbischof Ulrich Boom</​font>​ bei strahlendem Sonnenschein am Hornschen Spital begr&​uuml;&​szlig;​t werden. Es erwarteten ihn der liturgische Dienst, die Kindergartenkinder,​ Fahnenabordnungen der Dettelbacher Vereine, Bewohner des Spitals und viele weitere B&​uuml;​rger- und B&​uuml;​rgerinnen von Dettelbach. Die Kinder der beiden Kinderg&​auml;​rten trugen F&​auml;​hnchen mit dem Bild der Stadtkirche und &​uuml;​berreichten dem Weihbischof zur Begr&​uuml;&​szlig;​ung Rosen. Auch <font color="#​ff6600">​Michael Triegel</​font>,​ der derzeit das Altarbild malt, war aus Leipzig angereist um den Feierlichkeiten beizuwohnen. ​ Nachdem der Bischof und die Konzelebranten eingekleidet waren, begab sich der Festzug, begleitet von den Kl&​auml;​ngen der Dettelbacher Musikanten, auf den Weg zur Stadtkirche. <br /> +
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-<img height="​300"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​Dettelbach5(1).gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-Dort angekommen, begann die Liturgie mit der Segnung des Wassers und des Taufbeckens. Die Liturgie zur Altarweihe ist gepr&​auml;​gt von vielen Zeichen und Symbolen. Der Verantwortliche f&​uuml;​r den Ablauf der Liturgie war der Domvikar und <font color="#​ff6600">​Bischofssekret&​auml;​r Simon A. Mayer</​font>​. Dieser hat ein Heft mit dem Titel: &​bdquo;​Die Feier der Altarweihe&​ldquo;​ verfasst, in diesem wird der Ablauf und die Bedeutung der jeweiligen Handlungen erkl&​auml;​rt. Ausz&​uuml;​ge dieses Heftes waren auch auf den ausgelegten Liedbl&​auml;​ttern zu lesen, so konnten die Mitfeiernden gut nachvollziehen was gerade geschah. ​ Nachdem der Ambo gesegnet und danach der Wortgottesdienst soweit beendet war, begann die sicherlich sehr Eindrucksvolle Weihe des Altares, mit der Beisetzung der Reliquien (hl. Urban, hl. Juliana, hl. Burkhard). Nachdem der Weihbischof den Altar mit Weihwasser besprengt hatte, salbte er diesen mit Chrisam. Hierbei wurde er vom <font color="#​ff6600">​Diakon Lorenz Kleinschnitz</​font>​ assistiert. Sodann wurden auf die 5 in den Stein eingearbeiteten Kreuze Dochtkreuze gelegt und mit Weihrauch &​uuml;​berh&​auml;​uft. Der Weihbischof und der <font color="#​ff6600">​Stadtpfarrer P. Johannes Messerer</​font>​ entz&​uuml;​ndeten diese anschlie&​szlig;​end. Das Weihrauchopfer ist ein Abbild des alttestamentlichen Weihrauchopfers,​ der Rauchopferaltar stand im Jerusalemer Tempel. ​ Es verweist aber auch auf das alles &​uuml;​berbietende Opfer Jesu Christi am Kreuz. ​ <br /> +
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-Diesen Handlungen, folgten die Herabrufung des Heiligen Geistes und das Weihegebet. Zum &​bdquo;​Heilig Geist Hymnus&​ldquo;​ kniete der liturgische Dienst um den Altar. Nach dem Weihegebet s&​auml;​uberte der Domvikar und der Mesner die Altarmensa und Ministranten brachten alles Notwendige herbei, um dann das erste Mal die heilige Eucharistie auf dem neu geweihten Altar zu feiern. Diese feierte der Bischof mit den Anwesenden 10 Konzelebranten. ​ <br /> +
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-Vor dem Schlusssegen bedankte sich der Stadtpfarrer bei dem Weihbischof f&​uuml;​r seinen Dienst, bei dem Domkapitular und <font color="#​ff6600">​Baureferenten Dr. J&​uuml;​rgen Lensen</​font>​ f&​uuml;​r die Arbeit die er f&​uuml;​r dieses Gotteshaus geleistet hat.  Er begr&​uuml;&​szlig;​te auch herzlich den Anwesenden K&​uuml;​nstler Michael Triegel. Weiterhin lud er alle Mitfeiernden dazu ein, im Anschluss auf der Kirchenzinne zu einer Begegnung zusammen zu kommen. ​ Seine Bemerkung &​bdquo;​der Wettergott hat es gut mit uns gemeint&​ldquo;​ berichtigte der Weihbischof umgehend mit &​bdquo;​der liebe Gott&​ldquo;,​ was den Abschluss der Feierlichkeiten noch mit einer sch&​ouml;​nen Prise Humor versah. ​ Unter einem Inbr&​uuml;​nstigem:​ &​bdquo;​Gro&​szlig;​er Gott wir loben dich&​ldquo;​ verlies der liturgische Dienst dann die Kirche und beendete somit die Feierlichkeiten. ​ <br /> +
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-Text und Bild: Andreas Barber <br /> +
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-Quelle: <a href="​http://​www.pfarrei-dettelbach.de/​bwo/​dcms/​sites/​bistum/​pfarreien/​homepages/​pfr/​dettelbach_st_augustinus/​index.html?​f_action=show&​amp;​f_newsitem_id=48629&​amp;​tm=7 ">​www.pfarrei-dettelbach.de</​a><​br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Ein Steinblock wird zum Altar</​font></​strong>​ <br /> +
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-<font color="#​993300">​Mit der Altarweihe endete die mehrj&​auml;​hrige Sanierung der Dettelbacher Stadtpfarrkirche </​font><​br /> +
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-&​bdquo;​Der ist ja wirklich sch&​ouml;​n geworden!&​ldquo;​ <br /> +
-Zwei Damen begutachten am Sonntagnachmittag den neuen Haupteingang der Dettelbacher Stadtpfarrkirche St. Augustinus und staunen &​uuml;​ber den Windfang aus Glasbildern. Dann biegt schon der Festzug um die Ecke. Kirchen- und Vereinsfahnen flattern noch kurz im Wind, bevor sie ins Innere der Kirche eintauchen. Hier wird der neue Altar geweiht werden. <br /> +
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-Drinnen stehen die Besucher bereits dicht gedr&​auml;​ngt. F&​uuml;​r viele Dettelbacher ist es seit Monaten das erste Mal, dass sie wieder den Fu&​szlig;​ &​uuml;​ber die Schwelle ihrer Kirche setzen k&​ouml;​nnen. Fast drei Jahre Sanierung liegen hinter der Pfarrei und ihren Verantwortlichen. Die M&​uuml;​hen mit Planung und Finanzierung sind heute vergessen, ebenso die unerwarteten M&​auml;​ngel im Bauwerk, die aus der eigentlich geplanten Innenrenovierung eine umfassende Sanierung machten. Heute, an diesem Aprilsonntag mit seinem fast unwirklich blauem Himmel und den Sommertemperaturen,​ genie&​szlig;​t wohl jeder einfach nur den Glanz, der von der altehrw&​uuml;​rdigen Kirche und ihrer neuen Innenausstattung ausgeht. <br /> +
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-Kurz zuvor ist der W&​uuml;​rzburger Weihbischof Ulrich Boom an der Kapelle des Hornschen Spitals empfangen worden &ndash; mit allem, was die katholische Kirche f&​uuml;​r hohe Feste vorsieht. Kinder sprechen artig Gedichte, Blumen werden &​uuml;​berreicht,​ es gibt Applaus. Danach setzen die Musiker der Dettelbacher Blaskapelle ihre Instrumente an, der Festzug marschiert in Richtung Stadtpfarrkirche. Oben auf der Kirchenzinne haben sich Besucher und Fotografen schon die besten Pl&​auml;​tze gesichert um festzuhalten,​ wie der Zug durch die Bohnm&​uuml;​hlgasse zieht. <br /> +
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-<img height="​300"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​Dettelbach1.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-&​bdquo;​Ein Haus voll Glorie schauet weit &​uuml;​ber alle Land, aus ew'gem Stein erbauet von Gottes Meisterhand&​ldquo;,​ klingt es wenig  sp&​auml;​ter in der Kirche. Der Gottesdienst zur Weihe des neuen Altars hat begonnen. Denn noch ist es nur ein heller Stein, zum verehrungsw&​uuml;​rdigen Altar macht ihn der Weihbischof. Ulrich Boom segnet zuerst das Wasser, mit dem er wenig sp&​auml;​ter den Altar besprengt. &​bdquo;​So stelle ich mir den Himmel vor&​ldquo;,​ sagt der Weihbischof,​ als er in den Kirchenraum und die Gesichter der vielen Besucher blickt. In seiner Predigt spricht er von den Unw&​auml;​gbarkeiten,​ die auf jeden warten k&​ouml;​nnen,​ und spart auch die j&​uuml;​ngste Katastrophe im fernen Japan nicht aus. &​bdquo;​Wir haben das Leben nicht in der Hand, nicht im Griff&​ldquo;,​ warnt er. Und gibt zugleich Hoffnung: Den &​bdquo;​Raum des Glaubens&​ldquo;​ k&​ouml;​nne der Mensch &​bdquo;​mit all seinen Verletzungen&​ldquo;​ betreten: &​bdquo;​Trost,​ Hilfe und Hoffnung zu geben, das ist die Aufgabe der Kirche.&​ldquo;​ <br /> +
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-<img height="​300"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​Dettelbach2.gif"​ alt=""​ /><br /> +
-<font size="​1">​Feierlicher Akt: Weihbischof Ulrich Boom (links) und Stadtpfarrer ​ Johannes Messerer (rechts) entz&​uuml;​ndeten Weihrauchk&​ouml;​rner auf dem neuen Altar der  Stadtpfarrkirche St. Augustinus. Zuvor war der Stein gesalbt worden. </​font><​br /> +
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-Dann steuert die Altarweihe auf ihren H&​ouml;​hepunkt zu. Nach dem Gesang der Allerheiligenlitanei setzt Weihbischof Boom Reliquien des Hl. Urban und der Hl. Juliana sowie des Hl. Burkhard (Bischof von W&​uuml;​rzburg) ein. Er besprengt den Altar mit Weihwasser &ndash; ein Ritus der Reinigung und &​Uuml;​bereignung. Danach wird der Altar gesalbt, mit Chrisam, einem &Ouml;l aus Oliven und duftendem Balsam. Dritter Akt ist die Ber&​auml;​ucherung:​ In der Mitte und in allen Ecken des Altars werden aus Wachsdochten geformte Kreuze aufgelegt, die mit Weihrauchk&​ouml;​rnen gef&​uuml;​llt werden. Ulrich Boom und Stadtpfarrer Johannes Messerer entz&​uuml;​nden die f&​uuml;​nf Feuer, die auf die brennende Liebe Christi zu den Menschen verweisen. Das Weihegebet schlie&​szlig;​t sich an, wenig sp&​auml;​ter brennen die Kerzen auf dem Altar &ndash; er ist geweiht. ​ <br /> +
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-<img height="​300"​ width="​400"​ src="/​seiten/​userfiles/​Dettelbach3.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-Vielen Besuchern merkt man die Ergriffenheit an, eine Altarweihe erlebt man schlie&​szlig;​lich nicht oft. Unter den Gl&​auml;​ubigen sitzt auch der Mann, der sich jetzt schon seit Monaten auf seine Weise mit der Dettelbacher Stadtpfarrkirche auseinandersetzt:​ Michael Triegel. Der Leipziger Maler, der erst im November 2010 ein viel beachtetes Portr&​auml;​t von Papst Benedikt XVI. vorgestellt hat, arbeitet am neuen Altarbild f&​uuml;​r Dettelbach, das sich mit dem Namenspatron der Kirche besch&​auml;​ftigen wird &ndash; Augustinus. Zur Altarweihe hat sich Triegel Sonntag fr&​uuml;​h ins Auto gesetzt und die 300 Kilometer von Leipzig nach Dettelbach zur&​uuml;​ckgelegt,​ am Abend soll es zur&​uuml;​ckgehen nach Sachsen. &​bdquo;​Mir war das wichtig, heute dabei zu sein,&​ldquo;,​ sagt er wenig sp&​auml;​ter auf der Kirchenzinne. Einmal wegen der Feier selbst, zum anderen aber auch, um den neu gestalteten Raum auf sich wirken zu lassen. &​bdquo;​Bis Ostern soll die Mitteltafel des Altarbilds fertig sein&​ldquo;,​ verr&​auml;​t der Maler, der t&​auml;​glich mehrere Stunden an dem Bild arbeitet. Am 28. August wird es vorgestellt. <br /> +
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-Auf der Kirchenzinne werden inzwischen Sekt und H&​auml;​ppchen gereicht. Die Anspannung ist gewichen, vor allem bei denen, die beinahe tagt&​auml;​glich mit dem Zwei-Millionen-Projekt der Renovierung zu tun hatten. Kirchenpflegerin Barbara Dill bekennt, dass ihr heute ein Stein vom Herzen gefallen sei: &​bdquo;​Wir haben fast bis zur letzten Minute gearbeitet, damit alles fertig ist. Heute fr&​uuml;​h wurden noch die letzten Figuren geputzt&​ldquo;,​ sagt sie. Stadtpfarrer Johannes Messerer erhofft sich von der neugestalteten Kirche auch neue Impulse: &​bdquo;​Es wird viele sch&​ouml;​ne Gottesdienste geben.&​ldquo;​ Der Pfarrer hat in dem vom Bau- und Kunstreferenten der Di&​ouml;​zese,​ Dr. J&​uuml;​rgen Lenssen, gestalteten Raum &​bdquo;​gute Energielinien&​ldquo;​ ausgemacht und sieht hier einen &​bdquo;​idealen Ort f&​uuml;​r Entschleunigung&​ldquo;​. <br /> +
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-Am Sonntagnachmittag aber ist auch Messerer nur froh, dass alles gut geklappt hat. Als er nach lobenden Worten f&​uuml;​r alle Beteiligten sagt, dass man wegen des Sonnenscheins auch dem &​bdquo;​Wettergott&​ldquo;​ danken solle, zuckt Weihbischof Boom dann aber doch kurz zusammen: &​bdquo;​Dem lieben Gott&​ldquo;,​ verbessert er schmunzelnd den Pfarrer &ndash; und alles lacht. ​  <​br /> +
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-Text und Bilder: Torsten Schleicher <br /> +
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-Quelle: <a href="​http://​mobil.mainpost.de/​regional/​art773,​6078200 ">​mobil.mainpost.de </​a></​div>​ +
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-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:34