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Geschichte der Thüringischen Franziskanerprovinz
Im Fuldaer Franziskanerkloster Frauenberg stellte Autor Christian Plath gemeinsam mit den Franziskanern und Theologen Professor em. Johannes Schlageter OFM und Dr. Paulus Hägele OFM sowie dem Fuldaer Weihbischof Professor Karlheinz Diez sein neues Buch zur Geschichte der Franziskaner in Deutschland vor: „Die Franziskanerprovinz Thuringia von 1633 bis zur Säkularisation“ lautet der Titel des eben erschienenen Werkes.


Autor Christian Plath stellt sein neues Werk am Frauenberg vor

Die Franziskaner haben zusammen mit dem Autor Dr. Christian Plath das Buch „Die Franziskanerprovinz Thuringia von 1633 bis zur Säkularisation“ im Fürstensaal des Fuldaer Klosters am Frauenberg vorgestellt.


Zeigten sich erfreut über das neue Buch des Autors Christian Plath (Zweiter von rechts): Pater Johannes Schlageter, Diözesanbaumeister Burghard Preusler, Weihbischof Karlheinz Diez und Pater Paulus (v.l.)
Foto: Jasmin-Martina Walker


Der Franziskaner-Orden hatte das Buch in Auftrag gegeben, um eine wichtige Lücke in der Dokumentation zu schließen und bislang nicht bearbeitetes Archivmaterial auszuwerten und zu bearbeiten. Der Autor Dr. Christian Plath erklärte, entgegen ihrer Bezeichnung erstrecke sich die thüringische Franziskanerprovinz nicht auf das heutige Bundesland Thüringen. Stattdessen reiche die Provinz von Attendorn im Sauerland, Limburg an der Lahn, Montabaur, Wetzlar über das Fürstbistum Fulda mit den fränkischen Niederlassungen in Volkersberg und Hammelburg bis nach Worbis im Eichsfeld.

Mit 22 Häusern und etwa 600 Brüdern habe die thüringische Franziskanerprovinz das konfessionelle Erscheinungsbild weiter Landstriche zwischen Rhön, Franken, Pfalz und Westerwald geprägt, so Plath. „Ihren Namen hat die Provinz indes nicht von der geographischen Lage abgeleitet, sondern von ihrer Patronin, der Heiligen Elisabeth von Thüringen“, fügte er hinzu.

Das Buch ist in zwei Abschnitte untergliedert:
Der erste Teil beleuchtet die historischen Umstände zur Wiederbegründung. Im zweiten Teil steht das Leben und Wirken der Brüder im Mittelpunkt.
Plaths Werk versteht sich als Ergänzung zu den Ausführungen über die theologische Grundlage von Pater Johannes Schlageter zur Franziskanischen Barocktheologie. Weihbischof Professor Dr. Karlheinz Diez, der Vizepräsident der Gesellschaft ist, bei der das Buch erschienen ist, freute sich über die Publikation: Damit sei ein wichtiger Aspekt des Nachlasses aufgearbeitet worden, der der Öffentlichkeit nun zugänglich sei, sagte Diez.

wjm

Bibliografie
Christian Plath
Zwischen Gegenreformation und Barockfrömmigkeit: Die Franziskanerprovinz Thuringia von der Wiederbegründung 1633 bis zur Säkularisation.
427 Seiten.
29,90 Euro.
Gesellschaft für Mittelrheinische Kirchengeschichte


Quelle: www.fuldaerzeitung.de

Hinweis:
Nach „1625 – 2010: die Bayerische Franziskanerprovinz von den Anfängen bis heute“, herausgegeben von der Bayerischen Franziskanerprovinz und der „Geschichte der Sächsischen Franziskanerprovinz – Band 3: Vom Kulturkampf bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts“, herausgegeben von Joachim Schmidl, ist dies innerhalb der letzten 11 Monate nun die dritte Neuerscheinung zur Franziskanischen Provinzgeschichte.


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:22