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Armut macht krank
In einem der reichsten Länder der Welt ist dies ein provozierender Zustand. Die Gesundheit eines Menschen darf nicht von seinem Einkommen oder seiner Bildung, dem Aufenthaltsstatus oder seinem sozialen Netz abhängen. Das betonte Caritas-Präsident Dr. Peter Neher beim Start der Kampagne 2012 in seinem Statement.


Auf den Zusammenhang zwischen Armut und Krankheit macht der Wohlfahrtsverband der römisch-katholischen Kirche in Deutschland nun mit seiner neuen bundesweiten Plakatkampagne auf­merksam. Gesundheit müssen sich alle leisten können“, sagte Caritas-Präsident Peter Neher auf der Pressekonferenz. So seien etwa Langzeitarbeitslose doppelt so oft krank wie Menschen in einem geregelten Beschäftigungsverhältnis. Zudem würden an Personen ohne Job doppelt so viele Psychopharmaka verschrieben wie bei Werktätigen.

Besonders drastisch stelle sich das Problem bei wohnsitzlosen Männern dar. Sie hätten eine um 30 Jahre niedrigere Lebenserwartung und würden nur 46 Jahre alt. Mit der Eröffnung der Kampagne, forderte die Caritas deshalb die Praxisgebühr ab­zuschaffen und die Zuzahlung auch bei nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten zu streichen.



Motiv der Caritas-Kampagne 2012:
Jeder verdient Gesundheit


Lesen Sie hier die Stellungnahme zur Caritas-Kampagne 2012: Download

Quelle: www.caritas.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:22