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Festakt in Hausen
Mit dem Festgottesdienst am Sonntag, 10. Juni 2012, um 14 Uhr in der Mutterhauskirche in Hausen fand das Jubiläumsjahr nun offiziell seinen Abschluss.

Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann war Hauptzelebrant des Gottesdienstes, zu dem unter anderem auch Ministerpräsident Kurt Beck erschienen war.


In der vollbesetzten Mutterhauskirche ging Bischof Ackermann in seiner Ansprache auf die Bedeutung von Ordensgründer Bruder Jakobus Wirth für das Wiedtal ein. Dabei vergaß er auch die Selige Mutter Rosa nicht, Gründerin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, die gemeinsam mit Bruder Jakobus die Entwicklung des Wiedtales im 19. Jahrhundert entscheidend geprägt hat. Bischof Ackermann forderte eindrücklich dazu auf, die Schöpfung nicht immer nur "schlecht zu reden", sondern vielmehr das Gute zu sehen und die Inseln der Hoffnung zu entdecken, wie Bruder Jakobus und Mutter Rosa sie in der damaligen Zeit waren. Auch heute noch führen die Franziskanerbrüder diesen Auftrag in dem sozial-caritativen Werk für die ihnen anvertrauten Menschen fort und geben denen Hoffnung, die am Rand der Gesellschaft stehen.

Gemeinsam mit Bewohnern und Mitarbeitern brachten die Brüder dann Symbole des Jubiläums wie ein Bildnis des Stifters, die Original-Ordensregel, das Jubiläumskreuz, die Jubiläumskerze und eine Schale mit Scherben als Symbol der Schuld in die Kirche. Generalsuperior Bruder Ulrich Schmitz erklärte den Zuhörern die jeweilige Bedeutung, die sich im Motto des Jubiläumsjahres "Im Kreuz ist Hoffnung" zusammenfassen lässt.

Nach dem Gottesdienst schloss sich der Festakt zum Jubiläum mit verschiedenen Grußworten an. Ministerpräsident Kurt Beck wies dabei auf den besonderen Geist hin, den er in den Einrichtungen der Franziskaner-brüder erlebe und dankte für den Dienst an den Menschen, den die Gemeinschaft übernimmt. Schwester Basina Kloos, Generaloberin der Waldbreitbacher Franziskanerinnen, betonte die gute Zusammenarbeit, die auch heute noch zwischen den Gemeinschaften herrscht und die ihre Anfänge in der gegenseitigen Unterstützung von Bruder Jakobus und Mutter Rosa genommen hat.

Dr. Birgit Kugel überbrachte als Direktorin die Glückwünsche des Diözesan-Caritasverbandes Trier und ging in ihrem Grußwort auf die Bedeutung der Franziskanerbrüder als verlässlicher Träger von Sozialeinrichtungen ein, die durch ihr Tun für benachteiligte Menschen auf diese besondere Art und Weise von Gott erzählen.
Schließlich überbrachten Verbandsgemeindebürgermeister Werner Grüber und Ortsbürgermeister Karl Josef Hühner die Grüße der Bürger und der jeweiligen Gemeinden.

Ein ganz besonderer Dank geht auch an die vielen Menschen, die den Festgottesdienst mitgestaltet haben: die Vereine, die Chöre sowie die Instrumentalisten und Solisten, die der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen gaben.

Im Anschluss hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch ein besonderes Geschenk zum Jubiläum in Form eines Maronenbaums, der unter der Mithilfe von Bischof Ackermann im Park des St. Josefshauses gepflanzt wurde.

Der Maronenbaum findet seinen Platz im Park des St. Josefshauses.

Bei Kaffee und Kuchen bestand schließlich die Möglichkeit zur Begegnung in der Cafeteria des St. Josefshauses, die von vielen Festgästen noch gerne genutzt wurde.

Bilder zur Festveranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.

Quelle: www.franziskanerbrueder.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35