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startseite_12_mauritzpreisverleihung [d.m.Y H:i] (aktuell)
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 +<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ 
 +<div class="​ueberschrift_1">&​bdquo;​Spielende Hand&​ldquo;​ 2012 an Bruder Wolfgang Mauritz verliehen</​div>​ 
 +<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Der Franziskaner Br. Wolfgang Mauritz ist Initiator des Figurentheaterfestivals &​sbquo;​Pupparium Spectaculum&​lsquo;​ in Vossenack, das 2009 sein 20. Jubil&​auml;​um feiern konnte. Das Vossenacker Festival hatte sich schnell einen hervorragenden Ruf in der Figurentheaterszene erobert und galt als eine der besten Adressen Deutschlands. <br /> 
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 +Auf dieser Tradition aufbauend rief Mauritz 2010 das KreatiVo ins Leben, ein in seiner Konzeption einmaliges Kommunikations- und Weiterbildungszentrum f&​uuml;​r Figurentheater,​ das in R&​auml;​umen des Franziskanerklosters in Vossenack angesiedelt ist.</​div>​ 
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 +<div class="​normaler_text"><​img width="​150"​ height="​150"​ src="/​seiten/​userfiles/​Mauritz-Preis3(1).jpg"​ class="​bild_links"​ alt=""​ />Bruder Wolfgang mit Marionette &​quot;​der kleine Prinz&​quot;​ <br /> 
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 +Der VDP hob Mauritz&​rsquo;​ langj&​auml;​hriges Engagement hervor, dem Figurentheater immer neue Podien zu verschaffen und Menschen aus den verschiedensten Kontexten mit dieser Kunstform in Kontakt zu bringen. Mit seiner besonderen F&​auml;​higkeit,​ Verbindungen herzustellen und seine Begeisterung mitzuteilen,​ habe Mauritz dem Figurentheater zu mehr Bekanntheit und Anerkennung verholfen. Nicht zuletzt mit seiner Arbeit in der UNIMA (Union Internationale de la Marionnette) und f&​uuml;​r die Rheinische Arbeitsgemeinschaft Puppenspiel,​ RAG, habe der diesj&​auml;​hrige Preistr&​auml;​ger stetig den Austausch zwischen Amateurpuppenspielern und der Profiszene bef&​ouml;​rdert und zur gegenseitigen Befruchtung beigetragen. ​ <br /> 
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 +<img width="​150"​ height="​115"​ src="/​seiten/​userfiles/​Mauritz-Preis2.jpg"​ class="​bild_links"​ alt=""​ />Die Preisverleihung fand am 24. November 2012 im Rahmen des Figurentheaterfestivals &​sbquo;​herbst- speci-spectacel&​lsquo;​ in Vossenack statt. <font color="#​FF6600">​Br. Wolfgang Mauritz</​font>​ nahm den Preis &ndash; eine Skulptur des bekannten Figurenbildners J&​uuml;​rgen Maa&​szlig;​en ​ - aus der Hand der 1. Vorsitzenden des VDP, <font color="#​FF6600">​Anke Scholz</​font>​ entgegen. ​  <​br /> 
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 +<​strong><​font color="#​993300">​Ehrung f&​uuml;​r den franziskanischen Puppenspieler Bruder Wolfgang Mauritz </​font></​strong><​br /> 
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 +<font color="#​993300">​Die Laudatio ​ </​font><​br /> 
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 +Wolfgang Mauritz h&​auml;​tte sicher einen pr&​auml;​chtigen Konditor abgegeben. Die entsprechende Lehrstelle f&​uuml;​r den jungen Wolfgang war schon unter Dach und Fach, doch da erhob die Kunstlehrerin Einspruch. Aus diesem Jungen sollte etwas anderes werden, er sollte eine Lehrstelle suchen, die seiner k&​uuml;​nstlerischen Begabung Rechnung trug. Musterzeichner zum Beispiel, das war eine realistische Perspektive. Und tats&​auml;​chlich:​ Unter 75 Bewerbern wurden zwei ausgesucht, Wolfgang Mauritz war dabei. Eine Laufbahn begann, die an allen Weggabelungen in Richtung Kunst abbog. ​ <br /> 
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 +Aus dem Musterzeichner wurde ein Kunststudent,​ aus diesem ein Kunsterzieher. Wolfgang Mauritz, mittlerweile Bruder Wolfgang, &​uuml;​bt diesen Beruf bis heute am Franziskusgymnasium in Vossenack aus. Dort entstand die erste Marionette: Ambrosius Kurzweil mit Namen. Der Kommentar des damaligen Internatsleiters erwies sich als folgenschwer und ist daher auch &​uuml;​berliefert:​ &​bdquo;​Mach was draus!&​ldquo;​ Bruder Wolfgang machte. Am 3.3.1980 wurde eine Marionettenb&​uuml;​hne gegr&​uuml;​ndet,​ die &​bdquo;​Strippkes Trekker&​ldquo;​. Als erstes St&​uuml;​ck wurde &​bdquo;​Der kleine Kadi&​ldquo;​ inszeniert, ein M&​auml;​rchen aus 1001 Nacht. Die Akteure setzten sich aus Sch&​uuml;​lern,​ ehemaligen Sch&​uuml;​lern und interessierten Erwachsenen zusammen; dieses Mischungsprinzip gilt bis heute und ist typisch f&​uuml;​r Wolfgang Mauritz&​lsquo;​ Verfahren, verschiedene Menschen aus verschiedenen Zusammenh&​auml;​ngen zu einem Dunstkreis zu verdichten und mit einer gemeinsamen Leidenschaft zu infizieren. ​ <br /> 
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 +1990 schlie&​szlig;​lich fand zum ersten Mal das Vossenacker Festival statt, das &​bdquo;​Pupparium Spectaculum&​ldquo;​. Zu den ersten Teilnehmern z&​auml;​hlten:​ Albrecht Roser, eine Schulklasse aus Erkelenz, Hille Pupille, das &​Ouml;​cher Sch&​auml;​ngche. Es bildete den Auftakt zu einer 19 Jahre w&​auml;​hrenden Tradition. Das Vossenacker Festival, das Wolfgang Mauritz gemeinsam mit Angelika Pauels federf&​uuml;​hrend organisierte,​ z&​auml;​hlt ohne Zweifel zu den stimmungsvollsten Festivals des deutschen Figurentheaters. Es wird schwer m&​ouml;​glich sein, Nachgeborenen den besonderen Geist dieser Veranstaltung begreiflich zu machen, aber man muss es versuchen. Nat&​uuml;​rlich gab es ausgezeichnetes Figurentheater bei bester Verpflegung und h&​ouml;​chst geistesgegenw&​auml;​rtiger Organisation. Doch hinzukam, dass es gelungen war, praktisch die halbe Nordeifel in dieses Ereignis fruchtbar einzubinden. Das Kuchenbuffet quoll &​uuml;​ber von Erzeugnissen lokaler M&​uuml;​tter,​ begleitende Fotoausstellungen wurden geh&​auml;​ngt,​ Sextaner des Franziskusgymnasium unterhielten ein Postamt, wo Besucher gerne bezahlten, um im n&​auml;​chsten Jahr das neue Programm zugeschickt zu bekommen. Andererseits wurden die r&​auml;​umlichen Gegebenheiten genutzt. Das Festival fand in einem Geb&​auml;​udekomplex statt, der Schule, Internat und Kloster beinhaltete. In der Klosterk&​uuml;​che wurde gekocht, in der Schulaula gespielt (nicht nur dort), und in &​uuml;​bers Wochenende ungenutzten Internatszimmern konnten die G&​auml;​ste &​uuml;​bernachten. Alles, was zu diesem Festival geh&​ouml;​rte,​ fand also unter einem Dach statt. Schlie&​szlig;​lich ergab sich, dass dieses regelm&​auml;&​szlig;​ig im Mai stattfindende Festival eine Art Schattenfestival nach sich zog: Ende November &ndash; wir erleben es gerade &ndash; etablierte sich die Tradition des Herbst-Spezi-Spectacels. Urspr&​uuml;​nglich als Belohnung f&​uuml;​r die Helfer und Freunde gedacht, wuchs es zu einer Veranstaltung aus eigenem Recht und besteht bis heute. ​ <br /> 
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 +Das Festival aber wurde nach 2009 eingestellt. Die Finanzierung wurde schwieriger,​ die Motivation der Helfer habe abgenommen, und Wolfgang und Angelika wollten aufh&​ouml;​ren,​ bevor das Festival seinen Zenit &​uuml;​berschritten haben w&​uuml;​rde. ​ <br /> 
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 +Doch niemand bekam Gelegenheit,​ das Ende eines glorreichen Festivals zu beweinen. Nicht nur wird das Herbst-Speci-Spectakel weitergef&​uuml;​hrt. Wolfgang Mauritz hatte inzwischen den Kloster-KulturKeller eingerichtet,​ eine Kleinkunstb&​uuml;​hne,​ die neben anderem schwerpunktm&​auml;&​szlig;​ig eine Figurentheaterreihe beinhaltet. Und so ging es weiter: Aus ungenutzten R&​auml;​umlichkeiten im Kloster einerseits und der heimatlosen puppenspiel-didaktischen Sammlung von Karlheinz Rother wurde die Keimzelle des Kreativo &ndash; eines Zentrums f&​uuml;​r Kurse, Seminare und Begegnungen kreativer Art, wiederum mit dem Schwerpunkt Figurentheater. In Verbindung mit der Rheinischen Arbeitsgemeinschaft Puppenspiel,​ deren besonderes Anliegen die Verbreitung von Figurentheaterfachwissen hin zu Multiplikatoren darstellt, ist hier ein Gravitationszentrum entstanden, das Puppenspieler anzieht und zugleich sehr viel daf&​uuml;​r tut, die Zahl der Interessierten zu vergr&​ouml;&​szlig;​ern. Auch in diesen j&​uuml;​ngsten Streichen zeigt sich Wolfgang Mauritz&​rsquo;​ besondere Begabung, Verbindungen zu stiften: zwischen Menschen, K&​uuml;​nsten,​ Orten, Gelegenheiten. &ndash; und so Neues zu schaffen. ​ <br /> 
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 +Noch immer also gibt es vielerlei Gr&​uuml;​nde,​ in Sachen Puppenspiel in die Nordeifel zu reisen. Der n&​auml;​chste ist schon in Sicht: Am 16. M&​auml;​rz wird die Premiere von NUDO  gefeiert, der j&​uuml;​ngsten Produktion der Strippkes Trekker, die dem Leben des Frank von Assisi gewidmet ist.  <br /> 
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 +<img width="​240"​ height="​184"​ src="/​seiten/​userfiles/​Mauritz-Preis1.jpg"​ alt=""​ /><br /> 
 +<font size="​1">​Die Vorsitzenden des VDP Anke Scholz und Matthias Tr&​auml;​ger <br /> 
 +mit Bruder Wolfgang Mauritz in ihrer Mitte </​font><​br /> 
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 +Vielleicht w&​auml;​re Wolfgang Mauritz doch nicht so ein guter Konditor geworden. Wer wei&​szlig;,​ was das f&​uuml;​r T&​ouml;​rtchen geworden w&​auml;​ren:​ Gesichter h&​auml;​tten sie mindestens gehabt, wom&​ouml;​glich mit Gelenken, und am Ende h&​auml;​tten sie sich auch bewegen k&​ouml;​nnen &​hellip;​ Andererseits h&​auml;​tte die Zuckerb&​auml;​ckerinnung vielleicht ein Konditorenfestival geschenkt bekommen, das seinesgleichen gesucht h&​auml;​tte. ​  <​br /> 
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 +Herzlichen Gl&​uuml;​ckwunsch Bruder Wolfgang! <br /> 
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 +Quelle: <a href="​http://​www.franziskaner.de/​Singleview.85.0.html?&​amp;​tx_ttnews%5BbackPid%5D=1&​amp;​tx_ttnews%5Btt_news%5D=1187&​amp;​cHash=4b0cc8f2596d3bbcc483842b3f1a0533 ">​www.franziskaner.de </​a></​div>​ 
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 +<hr width="​100%"​ size="​2"​ /> 
 +<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​
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