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-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_1">​Spiritualit&​auml;​tstag in Waldbreitbach</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Unter der gro&​szlig;​en &​Uuml;​berschrift:​ &​bdquo;​Franziskanischer Spiritualit&​auml;​tsweg &ndash; vom Wissen zum Leben&​ldquo;​ hatte die INFAG am 27. Oktober 2012 nach Waldbreitbach eingeladen, um mit den Interessierten an den zwei Bausteinen &​bdquo;​Franziskanischer Spiritualit&​auml;​tsweg - Versuch einer Ann&​auml;​herung&​ldquo;​ und &​bdquo;​Vers&​ouml;​hnte Gebrochenheit&​ldquo;​ zu arbeiten.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​img width="​150"​ height="​200"​ src="/​seiten/​userfiles/​WB-Spiriweg2(1).gif"​ class="​bild_links"​ alt=""​ />Dazu trafen sich 42 Schwestern aus 3 franziskanischen Ordensgemeinschaften: ​ aus Salzkotten, aus Dillingen (Donau), aus Waldbreitbach,​ Assoziierte der Salzkottener Franziskanerinnen und zwei Franziskanerbr&​uuml;​der vom Hl. Kreuz aus Hausen. ​ <br /> +
-Die Leiterinnen und Referentinnen der Veranstaltung waren: <font color="#​FF6600">​Sr. Beate Kle&​szlig;</​font>​ (Dillinger Franziskanerin) und <font color="#​FF6600">​Sr. Evamaria Durchholz</​font>​ (Waldbreitbacher Franziskanerin). ​ <br /> +
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-Zun&​auml;​chst wurden die Begriffe &bdquo; Spiritualit&​auml;​t&​ldquo;​ und &​bdquo;​christliche Spiritualit&​auml;​t&​ldquo;​ gekl&​auml;​rt:​ <br /> +
-- ein Leben aus dem Geist Gottes, <br /> +
-- mich vom Geist Jesu Christi ber&​uuml;​hren und ergreifen lassen, - mein Denken, Handeln, F&​uuml;​hlen vom Hl. Geist bestimmen lassen, <br /> +
-- im konkreten Alltag aus der lebendigen Beziehung mit Jesus Christus leben. ​ <br /> +
-&​bdquo;​Franziskanische Spiritualit&​auml;​t&​ldquo;​ verweist auf Franziskus, wie er ein auf Christus bezogenes Leben verstand und praktizierte. Er will den Fu&​szlig;​spuren Jesu folgen. Jesu Leben gibt ihm durch das Evangelium Orientierung f&​uuml;​r seinen eigenen Lebensvollzug. ​ Der Blick auf das Leben des hl. Franziskus kann uns eine Hilfe f&​uuml;​r das eigene Leben sein. Zu seinem und unserem Leben geh&​ouml;​ren die Erfahrungen von Verletzungen,​ Grenzen, Konflikten, Gebrochenheit,​ obwohl wir uns nach einem sinnvollen, heilen und gelingendem Leben sehnen. <br /> +
-Schauen wir auf <font color="#​FF6600">​Franziskus</​font>​ und <font color="#​FF6600">​Klara</​font>,​ dann wird uns gezeigt, wie wir mit ihnen umgehen, um nicht an ihnen zu zerbrechen und zu scheitern, sondern wie wir durch sie hindurch in der Begegnung mit Christus zu Frieden und Vers&​ouml;​hnung finden. ​ Zun&​auml;​chst hatte sich Franziskus ganz dem Plan seines Vaters angepasst und auch so, mit dessen Unterst&​uuml;​tzung,​ entwickelt. In der Taufe erhielt er den Namen &​bdquo;​Johannes&​ldquo;,​ doch weil der Vater es so wollte, wurde er  &​bdquo;​Franz&​ouml;​schen&​ldquo;​ genannt, der Vater hatte seinen Plan mit ihm und erm&​ouml;​glichte ihm Karriere und  Ansehen, und Franziskus schl&​uuml;​pfte in dieses Lebensprogramm wie in eine 2. Haut. Krieg und Gefangenschaft lie&​szlig;​en ihn die Sinnlosigkeit seines bisherigen Lebens ​ erkennen, er wurde krank, und in einem langen Prozess ringt er um eine sinnvolle Lebensgestaltung. Er l&​ouml;​st sich mehr und mehr vom Plan des Vaters, als Ritter will er nun einem gro&​szlig;​en Herrn dienen und durch Gutes-tun zu Ehre und Ansehen gelangen. Ein Traum stoppt sein Vorhaben und l&​auml;​sst ihn nun nach Gottes Willen f&​uuml;​r ​ sein Leben fragen. <br /> +
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-Zwei Ereignisse sind pr&​auml;​gend f&​uuml;​r ihn und schenken ihm Frieden und Vers&​ouml;​hnung:​ die Begegnung mit dem Auss&​auml;​tzigen:​ in der Umarmung des Auss&​auml;​tzigen umarmt er seine eigenen unerl&​ouml;​sten,​ auss&​auml;​tzigen Lebenswunden,​ und Franziskus erlebt sich vom gekreuzigten Christus ​ (vom Kreuz von San Damiano) pers&​ouml;​nlich angeschaut und angesprochen. Er sp&​uuml;​rt in sich eine tiefe Sehnsucht, &​bdquo;​den wieder zu lieben, der ihn zuerst geliebt hat&​ldquo;​. Dadurch er&​ouml;​ffnen sich ihm neue Lebensr&​auml;​ume,​ und er erf&​auml;​hrt seine Krise als Chance. ​ <br /> +
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-Auf diesem Wissenshintergrund wurden wir &ndash; auch mit Hilfe des Bildes: das Kreuz von San Damiano - zur Einzelbesinnung eingeladen, das Geh&​ouml;​rte,​ ins eigene Leben zu &​uuml;​bersetzen. Zwei Hinweise begleiteten uns zur Reflexion:<​br /> +
-- Krisen, Gebrochenheit in meinem Leben und  <br /> +
-- Gottes Stimme in meinem Leben. <br /> +
-Nach der Einzelbesinnung konnten wir uns im Zweierge-spr&​auml;​ch oder in kleinen Gruppen austauschen. ​ <br /> +
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-Nach dem Mittagessen f&​uuml;​hrte Schwester Evamaria das Thema fort &ndash; wiederum mit dem Blick auf Franziskus: sein Aufbruch in ein neues Leben. ​ Nicht nur bei uns, auch bei Franziskus hinterlassen die schmerzlichen,​ negativen Erlebnisse aus der Vergangenheit Wunden, die tief sitzen und sich immer wieder bemerkbar machen. Sie wirken nach als negative Botschaften. Solche Bindungen an unsere Gebrochenheiten k&​ouml;​nnen &ndash; wie bei Franziskus &ndash; zum Sprungbrett in Gottes Erbarmen f&​uuml;​hren. Franziskus stellt sich seinen Lebensbr&​uuml;​chen und &​uuml;​bernimmt damit f&​uuml;​r sich selbst die Verantwortung. Er setzt sich auseinander mit Schuld, Trauer, Grenzen&​hellip;​ Und hiermit beginnt Vers&​ouml;​hnung und Befreiung aus den Lebenszw&​auml;​ngen. Er nimmt sich selbst an, so wie er ist&​hellip;​. mit seinen Grenzen und Gebrochenheiten, ​ mit seiner Schuld&​hellip;​. mit seinem so Gewordensein&​hellip;​ Und das kostet ihn - und uns ebenso - &​Uuml;​berwindung und Entschiedenheit,​ die eigene Lebensgeschichte,​ den eigenen Aussatz anzusehen, anzunehmen und zu umarmen. Und es bleibt eine lebenslange Aufgabe. <br /> +
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-Franziskus erh&​auml;​lt im Kuss des Auss&​auml;​tzigen Frieden, innere Wandlung und Weite des Herzens ​ Er geht mit seiner Schuld und Schw&​auml;​che zu Gott, um sich von ihm ansehen zu lassen und Ansehen schenken zu lassen. Christus hat Franziskus dort ganz mit sich erf&​uuml;​llt,​ wo er gebrochen war. Auch unsere Gebrochenheit,​ unser Kreuz, ist der Ort der Gottesbegegnung. <br /> +
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-Diese Gedanken wurden verst&​auml;​rkt durch den Brief der hl. Klara, den sie an Agnes von Prag schrieb. Wir lasen den Text in Kleingruppen und sprachen dar&​uuml;​ber. <br /> +
-Im anschlie&​szlig;​enden Plenum tauschten wir uns aus &​uuml;​ber das, was uns f&​uuml;​r unser eigenes Leben bedeutsam und hilfreich erschien. ​ <br /> +
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-Zum Abschluss der Tagung erhielt jede 2 kleine Holzzweige. Wir brachen den einen Zweig und legten in die Bruchstelle den 2. Ast, so dass ein Kreuz entstand. Es war ein ausdrucksstarkes Zeichen f&​uuml;​r das, was wir an diesem Tag miteinander bedachten. <br /> +
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-Mit einem Danke an die beiden Referentinnen,​ die uns dieses Thema so praxisnah und ansprechend im Blick auf Franziskus, Klara und uns selbst angeboten hatten, beendeten wir mit einem Segenslied dieses franziskanische Treffen. ​ <br /> +
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-Sr. M. Antonine Knupfer</​div>​ +
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-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35