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-<div class="​ueberschrift_1">​Fraternit&​aacute;​ Francescana di Betania</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Kloster einmal anders. Keine Geschlechterteilung. Schwestern und Br&​uuml;​der unter einem Dach. <br /> +
-So wie bei der Fraternit&​aacute;​ Francescana di Betania, der Franziskanischen Gemeinschaft von Bethanien. Acht Frauen und M&​auml;​nner dieses Ordens leben seit dem 21. M&​auml;​rz im Aschaffenburger Kapuzinerkloster. Bis Ende 2014 sollen ihnen noch weitere sieben Nonnen und M&​ouml;​nche folgen. Am kommenden Sonntag weiht Bischof Friedhelm Hofmann das Kloster offiziell ein.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​font color="#​993300"><​strong>​Kirche:​ Im Aschaffenburger Kapuzinerkloster wohnen wieder Ordensleute - Bischof Friedhelm Hofmann weiht das Haus am kommenden Sonntag ein  </​strong></​font><​br /> +
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-Die Franziskaner sind die Nachfolger der in der franzis-kanischen Tradition stehenden Kapuziner, die vor drei Jahren ihr Aschaffenburger Domizil verlassen haben. Die neuen Bewohner sind Italiener. <font color="#​FF6600">​Pater Alberto Onofrio</​font>​ (42) stammt aus Pordenone und ist Superiore der Gemeinschaft. Beim Abhalten der Gottesdienste steht ihm <font color="#​FF6600">​Pater Corradino di Sante</​font>​ (44) aus Roseto degli Abruzzi zur Seite. Der Dritte im M&​auml;​nnerbunde ist <font color="#​FF6600">​Bruder Maurizio Luparello</​font>​ (32) aus Palermo. Die f&​uuml;​nf Schwestern in Aschaffenburg sind: <font color="#​FF6600">​Chiara Corti</​font>​ (42) aus Milano, <font color="#​FF6600">​Maria Francesca Gavirati</​font>​ (43) aus Arezzo, <font color="#​FF6600">​Paola Imperatori</​font>​ (53) aus Locarno in der Schweiz, <font color="#​FF6600">​Liviana Bortolussi</​font>​ (35) aus Pordenone sowie die 27-j&​auml;​hrige <font color="#​FF6600">​Nancy Tomasini</​font>​ aus Piacenza. ​ <br /> +
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-<img width="​400"​ height="​212"​ src="/​seiten/​userfiles/​Aschaffenburg-Bethanien-gr.gif"​ alt=""​ /><br /> +
-<font size="​1">​Die neuen Bewohner des Aschaffenburger Kapuzinerklosters (von links): Schwester Nancy, Schwester Liviana, Schwester Chiara, Schwester Paola, Schwester Maria Francesca, Pater Alberto, Pater Corradino und Bruder Maurizio. Sie geh&​ouml;​ren der Franziskanischen Gemeinschaft von Bethanien an. Foto: Harald Schreiber ​  </​font><​br /> +
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-<font color="#​993300">​Seit 2009 in Deutschland ​ </​font><​br /> +
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-Wer seelischen Beistand sucht und an die Pforte des Klosters klopft, muss jedoch nicht bef&​uuml;​rchten,​ &​uuml;​ber sprachliche Barrieren zu stolpern. Die Ordensleute sprechen gut Deutsch. Wenn sie sich untereinander auch in Italienisch verst&​auml;​ndigen. Seit 2009 sind sie ja auch schon in Deutschland. Lebten im W&​uuml;​rzburger Pfarrhaus Sankt Gertraud und &​uuml;​bernahmen die italienische Mission. Dieser Aufgabe kommen sie auch von Aschaffenburg aus weiter nach.  Ein anderer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Betreuung und Bewirtung von G&​auml;​sten. Nach dem Motto &​raquo;​Kloster auf Zeit&​laquo;​ wollen die acht Schwestern und Br&​uuml;​der Menschen die M&​ouml;​glichkeit geben, eine Zeit lang am kl&​ouml;​sterlichen Leben teilzuhaben. Die G&​auml;​stezimmer m&​uuml;​ssen indes noch gebaut werden. Ebenso Speisesaal und K&​uuml;​che. Auch am Kreuzgang sowie am Klostergarten wird noch gearbeitet. &​raquo;​Ende 2014 soll der Umbau abgeschlossen sein&​laquo;,​ erkl&​auml;​rt Bernhard Schwe&​szlig;​inger,​ der Pressesprecher der Di&​ouml;​zese W&​uuml;​rzburg. ​ Ist einmal alles fertig, k&​ouml;​nnen die Ordensleute bis zu 30 G&​auml;​ste beherbergen. Die Gastfreundschaft ist denn auch eine tragende S&​auml;​ule des Ordens. Ferner das Gebet und das gemeinschaftliche Leben. Dementsprechend ist das kl&​ouml;​sterliche Leben gepr&​auml;​gt. Eingebettet in das Stundengebet und in ein n&​auml;​chtliches Gebet um drei Uhr ist das Gemeinschaftsleben:​ Einkaufen, putzen, waschen, kochen - die allt&​auml;​glichen Arbeiten teilen die acht im Kloster schwesterlich und br&​uuml;​derlich untereinander auf.  <br /> +
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-Solange das bauf&​auml;​llige Haus noch saniert wird, ist nat&​uuml;​rlich noch vieles St&​uuml;​ckwerk und Zukunftsmusik. Dennoch f&​uuml;​hlen die Franziskaner sich sp&​uuml;​rbar wohl in ihrem Wohntrakt, der in neuem Glanz erstrahlt. Klare Linien und Wei&​szlig;,​ gepaart mit dunklem Holz, geben den Ton an. Viel Licht dringt durch gro&​szlig;​e Fensterfl&​auml;​chen ins Haus.  Ein sch&​ouml;​ner Ort, um Gott nahe zu sein. Eine Oase der Ruhe und Spiritualit&​auml;​t inmitten der Stadt. Nicht einmal der Baul&​auml;​rm st&​ouml;​rt das Kontemplative des Ortes. Die fromme Heiterkeit der Frauen und M&​auml;​nner macht den Bagger vor der T&​uuml;​r,​ die S&​auml;​gen,​ H&​auml;​mmer und Bohrmaschinen zu lautlosen Requisiten des Bauhandwerks. Es sind die Erz&​auml;​hlungen der Ordensleute,​ die aufhorchen lassen. <br /> +
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-<font color="#​993300">​Gehorsam,​ Armut, Keuschheit </​font><​br /> +
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-Allesamt sind sie schon vor vielen Jahren dem 1982 gegr&​uuml;​ndeten und 1998 vom Vatikan anerkannten Orden beigetreten. Die meisten nach Studium oder Berufsaus-bildung. Bruder Alberto etwa ist schon 23 Jahre Franziskaner. Sein Theologiestudium absolvierte er bereits in der hellblauen Kutte der Ordensgemeinschaft,​ die ein Zeichen f&​uuml;​r die Verehrung der Gottesmutter ist. Schwester Paola ist ebenso lange dabei. In ihrem b&​uuml;​rgerlichen Leben hat sie in der Hotellerie gearbeitet. Bis sie &​raquo;​die Liebe Gottes&​laquo;​ sp&​uuml;​rte. &​raquo;​Das ist die gr&​ouml;&​szlig;​te Erfahrung im Leben, die man machen kann&​laquo;,​ sagt sie. Schwester Maria Francesca hat &​Auml;​hnliches erfahren. Vor ihrem Leben als Klosterfrau f&​uuml;​hlte sie sich &​raquo;​nicht realisiert in der Welt&​laquo;​. &​raquo;​Dann hat mich Jesus gerufen und ich habe F&​uuml;​lle und Frieden gefunden.&​laquo;​ Schwester Chiara, die einst Franz&​ouml;​sischlehrerin war, spricht von einer pers&​ouml;​nlichen Begegnung mit Jesus: &​raquo;​Ich habe ihn getroffen. Das hat alles ver&​auml;​ndert.&​laquo;​ Und so legte sie das Gel&​uuml;​bde ab. Schwor Gehorsam, Keuschheit und in Armut zu leben. Wie alle in der Franziskanischen Gemeinschaft von Bethanien. ​ <br /> +
-Insgesamt sind laut Pater Alberto 200 Schwestern und Br&​uuml;​der Mitglieder des Ordens. Sie leben in zehn H&​auml;​usern:​ in Italien, in der Schweiz, in Brasilien und eben in Aschaffenburg. ​ <br /> +
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-<font color="#​993300">​Begeistert vom neuen Papst  </​font><​br /> +
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-Nach der Abberufung der Maria-Ward-Schwestern durch die Ordensoberin gibt es nun wieder eine aktive Ordensgemein-schaft in Aschaffenburg. F&​uuml;​r viele katholische Christen ist das sicher von Bedeutung. Sie treffen im Kloster nicht nur auf offene Ohren, sondern finden in den Gottesdiensten in der Kapuzinerkirche auch Trost und Beistand, Gemeinschaft und die N&​auml;​he Gottes. Und sie begegnen Ordensleuten,​ die als Franziskaner der Philosophie des neuen Papstes sehr nahe stehen. <br /> +
-Francesco, der Name des Pontifex, gemahnt ja an Franz von Assisi, den Begr&​uuml;​nder des Franziskaner-Ordens. Dementsprechend begeistert ist man im Kapuzinerkloster von dem Mann aus Argentinien:​ &​raquo;​Mit seiner Einfachheit und Bescheidenheit hat er unsere Herzen erobert&​laquo;,​ sagt Schwester Maria Francesca. Die Ordensleute setzen in den neuen Mann in Rom gro&​szlig;​e Hoffnungen: &​raquo;​Die Menschen haben die Sprache und die Gesten der Kirche vergessen&​laquo;,​ meint Francesca. Es herrsche eine gro&​szlig;​e Distanz zwischen Kirche und Gl&​auml;​ubigen. Francesco habe nun die Aufgabe, diesen Abstand zu verringern. Und er sei auf dem besten Weg dorthin: &​raquo;​Er &​uuml;​bt sein Amt mit der Spontaneit&​auml;​t eines Pfarrers aus.&​laquo; ​ <br /> +
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-J&​uuml;​rgen Overhoff ​ <br /> +
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-<font color="#​FF6600">​Bischof Friedhelm Hofmann</​font>​ weiht das Kapuzinerkloster am kommenden Sonntag, um 16 Uhr mit einem Gottesdienst ein. Anschlie&​szlig;​end ist ein &​ouml;​ffentlicher Empfang im Martinushaus.<​br /> +
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-Quelle: <a href="​http://​www.main-netz.de/​nachrichten/​region/​aschaffenburg/​aschaffenburg-stadt/​stadt/​art11846,​2551467 ">​www.main-netz.de </​a></​div>​ +
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-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35