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Autobahnkirche
St. Christophorus Himmelkron
Die Autobahnkirche liegt an der A 9 Berlin-München zwischen dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach und der Anschlussstelle Marktschorgast, an der Ausfahrt Bad Berneck/Himmelkron (Nr. 39) an einem Autohof.


Nach langer Plan- und Bauzeit wurde die Kirche am 28. Juni 1998 offiziell auf den Namen St. Christophorus Himmelkron geweiht und steht heute gleichermaßen Gemeindemitgliedern und Reisenden offen.


Moderne Christophorusplastik auf dem Vorplatz

Die vom Grundriss als "Tortenstück" konzipierte Autobahnkirche, wurde nach den Plänen des Bamberger Diözesanbaumeister Eugen Vonmetz errichtet. Sie beherbergt neben dem eigentlichen Kirchenraum, der für Gottesdienste ausgelegt ist, eine Werktagskapelle, einen Meditationsraum, der für stilles Gebet und meditative Besinnung offen steht, eine Begegnungsstätte mit Saal, Gruppenräumen und Küche.


Hauptportal mit Christophorustüren

Das zweifellos augenfälligste architektonische Merkmal dieser Kirche ist der ungewöhnlich stark akzentuierte Glockenturm von 36 Metern Höhe. An diesen lehnt sich, wenngleich räumlich getrennt, das Hauptgebäude in seiner aufstrebenden Linienführung an und lässt dabei an eine Skischanze oder Rakete erinnern.



Vom Kirchenvorplatz aus nähern wir uns dem Kircheninneren über ein ins Pflaster eingefügtes Wegebild, das eine Nachbildung des christlichen Labyrinths aus der Kathedrale von Chartres zeigt. Auf diesem Weg fällt das zweiflügelige Portal der Kirche mit seiner bunten Komposition von Farbflächen und Buchstaben unmittelbar ins Auge. Die von Professor Gerhard Böhm entworfene und in Zusammenarbeit mit Emailkünstler Peter Luban angefertigte "Windfangtür" beinhaltet den Namen des Kirchenpatrons: CHRISTOPHORUS.


Innenraum

Durch dieses Portal gelangt der Besucher in einen großen Vorraum, einen breiten umlaufenden Flur, der nicht zuletzt auch als beruhigende Vorzone zum Abschalten und Umschalten gedacht ist und die einzelnen Andachts- und Funktionsräume erschließt. Der große Kirchenraum gilt als Zentrum des Gebäudes, was durch seine besondere architektonische Gestaltung deutlich wird. Die aufstrebende Holzdecke, die nach außen geneigte konvexe Altarwand und besonders das von oben einfallende Licht, geben dem Raum eine besondere Dynamik.

Ein Besucher der Autobahnkirche hielt diese eindrucksvolle Gestaltung wie folgt im Anliegenbuch fest: "Mein Blick gleitet an dieser aufstrebenden Holzdecke entlang und verliert sich in das von oben hereinkommende Licht. Erde und Himmel verbinden sich."


Altarbild von Prof. Gerhard Böhm

Besonders auffallend und beeindruckend ist, in dem sonst eher schlicht gehaltenen Kirchenraum, das farbkräftige Altarbild. Es ist ein Werk des Himmelkroner Malers Prof. Gerhard Böhm. Wer das Altarbild verstehen will, dem öffnen sich dazu zwei Wege: Er kann das Bild anschauen und er kann in das Bild hineinschauen.



Wer das Bild anschaut, kann ein Leben wie das des Christophorus entdecken, der sich zum Bösen gewandt hatte, jedoch umkehrt und für Jesus Christus den Märtyrer-Tod stirbt und so ein Leben bei Gott gewinnt. Wer jedoch in das Bild hineinschaut, kann zu sich selbst finden, sich Fragen stellend zu dem Ziel kommen, dass wir zu einem Leben mit Christus berufen sind.


Rückseite der Eingangstür - Segensworte für die Reise


Meditationsraum


Sakramentskapelle



Opferlichter können ebenfalls im Foyer in Leuchterbänken angezündet werden. Eine holzgeschnitzte und farbig gefasste Madonna aus Südtirol befindet sich in der Mitte der Lichterwand. Sie hat im Eingangsbereich ihren Platz gefunden, weil sie zugleich im Neuen Testament am Anfang der Heilsgeschichte steht.



Texte entnommen aus der Homepage: www.autobahnkirche.info

Bildnachweis: Br. Stefan Federbusch


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:23