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federbusch
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-<div class="​ueberschrift_1">​Farbe bekennen - <br /> +
-Kunst als Verk&​uuml;​ndigung</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​In der aktuellen Ausgabe unserer Missionszeitschrift beleuchten wir die Rolle von religi&​ouml;​s inspirierten Kunstschaffenden und ihrer Werke im Umfeld der Evangelisierung. Es kommen K&​uuml;​nstler zu Wort, die sich von der Farbenvielfalt der franziskanischen Spiritualit&​auml;​t begeistern lassen.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​img width="​150"​ height="​212"​ alt=""​ class="​bild_links"​ src="/​seiten/​userfiles/​FranziskanerMission4-2013(1).jpg"​ />Das gemalte Bild, eine Skulptur, ein prachtvoll gestalteter liturgischer Raum, christlich gepr&​auml;​gte Musik &ndash; solche religi&​ouml;​s motivierten Kunstwerke wollen kein Selbstzweck sein, sondern &​uuml;​ber sich hinausweisen. <br /> +
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-F&​uuml;​r den Glaubenden, den K&​uuml;​nstler wie auch den Betrachter, sind diese Werke wie eine Gehhilfe f&​uuml;​r den Glauben, die den suchenden Menschen n&​auml;​her zum tieferen Sinn seines Lebens f&​uuml;​hren kann, durch Farbe, Form, Ton, Spiel und Emotion. <br /> +
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-In der Kirchengeschichte war religi&​ouml;​se Kunst, vor allem in den Fenstern und Wandmalereien unserer Kirchen, eine wichtige S&​auml;​ule der Katechese, vor allem f&​uuml;​r die Betrachter, die nicht Latein sprachen oder nicht lesen konnten. Auch heute noch sind Glaubensbilder in der Verk&​uuml;​ndigung unter Menschen ohne Bildungschancen sehr wichtig. K&​uuml;​nstler werden zu Predigern ihrer religi&​ouml;​sen Erfahrungen und &​Uuml;​berzeugungen. Durch ihre Werke vermitteln sie Glauben. Sie bekennen Farbe! <br /> +
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-Die neue Ausgabe der Franziskaner Mission kann eingesehen werden unter: <a href="​http://​www.franziskaner.de">​www.franziskaner.de <br /> +
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-N&​auml;​here Informationen auch unter: <a href="​http://​www.franziskanermission.de">​www.franziskanermission.de <br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">&​raquo;​Bringt den Leuten das Evangelium. Wenn n&​ouml;​tig,​ predigt!&​laquo;​ <br /> +
-Franziskanische K&​uuml;​nstler laden zum Glauben ein </​font></​strong><​br /> +
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-Franziskanisch inspiriertes Kunstschaffen l&​auml;​sst sich nicht in einen bestimmten Stil einordnen und nicht auf eine einzige Botschaft reduzieren. Wir begegnen einem anregenden Spannungsfeld von moderner Kunst und spirituellem Geist. Franziskanische K&​uuml;​nstlerinnen und K&​uuml;​nstler hinterlie&​szlig;​en und hinterlassen an vielen Orten ihre Spuren, haben im Kunstleben einen anerkannten Rang. Gemeinsam sind ihnen die k&​uuml;​nstlerische Berufung, die franziskanische Spiritualit&​auml;​t,​ die Leidenschaft f&​uuml;​r die Kunst sowie ein Geist der Kreativit&​auml;​t,​ wie ihn schon der Ordensgr&​uuml;​nder Franziskus vorlebte. Sie erf&​uuml;​llen auf ihre Weise und in einem sehr tiefen Sinn den missionarischen Auftrag, wie ihn Franz von Assisi seinen Br&​uuml;​dern gab: &​raquo;​Bringt den Leuten das Evangelium. Wenn n&​ouml;​tig,​ predigt!&​laquo;​ <br /> +
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-<font color="#​993300">​Franziskanische Tradition</​font><​br /> +
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-Die franziskanische Spiritualit&​auml;​t hat &​uuml;​ber alle Jahrhunderte und an allen Wirkungsorten nicht nur in das religi&​ouml;​se und geistige Leben der Gesellschaften hineingewirkt,​ sondern auch in der Kunst Ausdruck gefunden. Zum einen haben die Pers&​ouml;​nlichkeit des Franz von Assisi sowie die Faszination der franziskanischen Werte unz&​auml;​hlige K&​uuml;​nstler und Dichter beeindruckt und k&​uuml;​nstlerisch angeregt. Zum anderen haben die Franziskaner von Anfang an f&​uuml;​r ihren missionarischen Auftrag auch Bilder und Architektur eingesetzt und dabei neue Wege entwickelt. Viele Kunsthistoriker schreiben beispielsweise den Einzug naturalistischen Malens in der italienischen Kunst den Franziskanern zu. Diese geh&​ouml;​rten auch mit zu den ersten, die die enormen M&​ouml;​glichkeiten einer neuen Technologie,​ des Buchdrucks und der illustrierten B&​uuml;​cher,​ erkannten und umsetzten. <br /> +
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-Wie umfangreich und anspruchsvoll ​ das kirchliche und gesellschaftliche Wirken und eben auch das Kunstschaffen der franziskanischen Gemeinschaften war und ist, belegen zahlreiche literarische und wissenschaftliche Publikationen. In der &​raquo;​Geschichte der S&​auml;​chsischen Franziskanerprovinz &laquo; hei&​szlig;​t es: Die Franziskanerorden haben &​raquo;​vielf&​auml;​ltige Formen von franziskanischer Kunst hervorgebracht,​ &​hellip;​ Kunst f&​uuml;​r den Orden, Kunst des Ordens im &​ouml;​ffentlichen Raum, Kunst aus dem Orden heraus; Architektur und St&​auml;​dtebau,​ Plastik im weitesten Sinne, Malerei auf W&​auml;​nden,​ Glas und Tafeln, &​hellip;​ die Zeugnisse gesprochener und geschriebener Sprache in Predigten, Zeugnisse der Literatur und solche der Musik (Instrumente,​ Choralgesang und Instrumentalmusik in Noten)&​laquo;​. <br /> +
-Was  hier f&​uuml;​r eine Ordensprovinz aufgezeigt wird, bezeugen weltweit viele franziskanische Kirchen, Klosterbauten und Wallfahrtsorte,​ viele Kunstobjekte franziskanischer Herkunft, die in Museen, Archiven und Bibliotheken zu sehen sind, sowie &ndash; nicht zuletzt &ndash; heutzutage auch viele Kunstaktionen,​ die von franziskanischen Kl&​ouml;​stern und Pfarreien veranstaltet werden. ​ Was kennzeichnet demnach k&​uuml;​nstlerische Arbeiten als &​raquo;​franziskanisch&​laquo;?​ Kunstgeschichtler weisen auf die drei Ziele hin, die die Franziskaner mit den Bildern erreichen wollten: die vielen Menschen, die nicht lesen konnten, zu bilden; Gef&​uuml;​hle wie Andacht und Fr&​ouml;​mmigkeit zu entwickeln; das Wissen &​uuml;​ber Bibel, Heilige und Sakramente zu festigen. ​ <br /> +
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-<font color="#​993300">​Franziskanische Kunst heute</​font><​br /> +
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-Die heutigen franziskanischen K&​uuml;​nstlerinnen und K&​uuml;​nstler stehen in langen und weitgespannten Traditionen:​ einerseits der religi&​ouml;​sen und spirituellen Kunst, speziell der christlichen Kunst, und andererseits des inzwischen 800- j&​auml;​hrigen franziskanischen Kunstschaffens. Die Werke umfassen alle Bereiche der Kunst und reichen von seelsorgerlichen Bestrebungen &​uuml;​ber die Auseinandersetzung mit biblischen und christlichen Botschaften,​ spirituellen Fragen oder den heute dr&​auml;​ngenden Gegenwartsfragen bis hin zu Psychogrammen der menschlichen Existenz. Gerade Bilder k&​ouml;​nnen sanft, aber auch sehr direkt &​raquo;​die Botschaft&​laquo;​ &​uuml;​bermitteln,​ aber auch verf&​auml;​lschen. Sie sprechen zu allen Menschen, unabh&​auml;​ngig von deren Herkunft, Alter, Sprache oder Kultur. Zugleich lassen sie, anders als etwa Predigten, dem Betrachter einen freien Zugang nach seinem pers&​ouml;​nlichen Wesen, Empfinden und Rhythmus. <br /> +
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-<font color="#​993300">​Kunstschaffen in den Missionsgebieten</​font><​br /> +
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-Hinzu kommt das Kunstschaffen in den Missionsgebieten,​ ein durchaus zwiesp&​auml;​ltiger Vorgang. Seitens der Missionen war es zun&​auml;​chst eher sehr kolonialistisch,​ auch bei den Franziskanern. Es traf oft, wie in Ostasien, auf eine eigenst&​auml;​ndige einheimische Kunst. Im weiteren Verlauf entwickelte sich vielerorts ein lebendiges einheimisches Kunstschaffen,​ in dem die Einfl&​uuml;​sse des importierten Christentums,​ der origin&​auml;​ren Religionen, der eigenen Volkskulturen und traditionellen Kunsttechniken sowie die Einfl&​uuml;​sse der westlichen Kunststile nebeneinander stehen oder sich vermengen. Eine kulturelle Kommunikation,​ die verbindet und bereichert oder auch trennt, die zugleich viel inspirierende Spannung und Spiritualit&​auml;​t vermittelt, und die auch viele Beitr&​auml;​ge zur europ&​auml;​ischen Kultur geliefert hat. Nicht zuletzt kommen heute aus den ehemaligen Missionsgebieten eigenst&​auml;​ndige Stimme, die, wie zum Beispiel die Theologie der Befreiung, &​uuml;​ber die theologische Dimension hinaus auch in der Kunst eine pr&​auml;​gende Kraft entfalten und das befreiende, die Wahrnehmung erweiternde Potenzial der Kunst zur Wirkung kommen lassen. <br /> +
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-<font color="#​993300">​Kunst &ndash; ein Weg zu Gott</​font><​br /> +
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-Wir begegnen authentischen Menschen, denen &​uuml;​ber die franziskanische Berufung hinaus auch das K&​uuml;​nstlersein Berufung ist, die gleicherma&​szlig;​en von der franziskanischen Spiritualit&​auml;​t und von ihrem k&​uuml;​nstlerischen Charisma und Schaffensdrang herausgefordert sind. In ihrer Kunst versuchen sie, den Botschaften des Glaubens, den Tiefen der menschlichen Existenz, den Geheimnissen des G&​ouml;​ttlichen nachzusp&​uuml;​ren,​ eine T&​uuml;​r zum Unendlichen zu &​ouml;​ffnen. Das dr&​uuml;​cken sie aus mit den k&​uuml;​nstlerischen Mitteln ihrer jeweiligen Kunst. Ihre Werke laden ein zum tieferen Sehen, zum Verinnerlichen der Botschaft, zur Stille &ndash; oder auch zum Engagement. Nicht selten wird das entstandene Kunstwerk zu einer malerischen,​ figurativen oder musikalischen Form des Gebetes. ​ Was immer das franziskanische Kunstschaffen kennzeichnet,​ deutete bereits Franz von Assisi selber an: &​raquo;​Der Weg zu Gott kann niemals an den Menschen vorbeif&​uuml;​hren.&​laquo; ​    ​Von: ​ Dr. Alexander von Papp <br /> +
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-Artikel aus der Zeitschrift &​quot;​Franziskaner Mission&​quot;:​ <br /> +
-Farbe bekennen - Kunst als Verk&​uuml;​ndigung<​br /> +
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-Quelle: <a href="​http://​www.franziskaner.de/​Singleview.85.0.html?&​amp;​tx_ttnews[backPid]=1&​amp;​tx_ttnews[tt_news]=1312&​amp;​cHash=17e7e372eeda445971d474bc92547f1d ">​www.franziskaner.de </​a></​div>​ +
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-<hr width="​100%"​ size="​2"​ /> +
-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
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