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-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_1">​FranziskanerInnen gegen Waffenhandel</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Panzer am Palmsonntag &ndash; das sorgt f&​uuml;​r Irritationen. Schilder aus Holz, die den Leopard II &ndash; Panzer symbolisieren,​ begleiteten die Statio am Beginn der Palmsonntagsliturgie im Kloster Oberzell. <br /> +
-Gehalten von den zwanzig Teilnehmenden des INFAG-Grundlagenseminars 2013, das sich dem Thema &​bdquo;​Deutsche R&​uuml;​stungsexporte&​ldquo;​ widmete.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​img width="​150"​ height="​200"​ src="/​seiten/​userfiles/​GS6(1).gif"​ class="​bild_links"​ alt=""​ />&​bdquo;​Legt den Leo an die Kette.&​ldquo;​ Der Leopard II &ndash; Panzer ist das Symbol schlechthin f&​uuml;​r Waffenexporte aus deutscher Produktion auch in L&​auml;​nder,​ in denen massive Menschenrechtsverletzungen begangen werden. Mit den Ausfuhrgenehmigungen verst&​ouml;&​szlig;​t die Bundesregierung gegen ihre eigenen Richtlinien. Deutschland ist nach den USA und Russland zum drittgr&​ouml;&​szlig;​ten R&​uuml;​stungsexporteur geworden. Der Tod kommt aus Deutschland. Dies betrifft Gro&​szlig;​- wie Kleinwaffen gleicherma&​szlig;​en. Allein durch Kleinwaffen (Pistolen, Gewehre) der Firma Heckler &amp; Koch sind seit dem II. Weltkrieg nach Sch&​auml;​tzungen von Experten mehr als 1 Million Menschen ums Leben gekommen. <br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Deutsche R&​uuml;​stungsexporte</​font></​strong><​br /> +
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-Diese Form des R&​uuml;​stungsexports widerspricht massiv der Intention des Grundgesetzes,​ das eine &​auml;​u&​szlig;​erst restriktive Politik in diesem Bereich vorsieht. Darauf aufmerksam zu machen und Ver&​auml;​nderungen zu bewirken ist Ziel der &​bdquo;​Aktion Aufschrei &ndash; R&​uuml;​stungsexporte stoppen&​ldquo;​. Tr&​auml;​ger dieser Aktion sind u.a. die deutschen Franziskaner sowie Misereor, Pax Christi und viele weitere B&​uuml;​ndnispartner. Die Aktion Aufschrei hat f&​uuml;​r ihr Engagement den Stuttgarter Friedenspreis 2013 bekommen. Gefordert wird eine Klarstellung im Grundgesetz. In &sect; 26 Abs. 1 hei&​szlig;​t es: &​bdquo;​Handlungen,​ die das friedliche Zusammenleben der V&​ouml;​lker st&​ouml;​ren,​ sind verfassungswidrig. Sie sind unter Strafe zu stellen&​ldquo;​. Absatz 2 soll daher pr&​auml;​zisiert werden um den Satz &​bdquo;​Kriegswaffen und sonstige R&​uuml;​stungsg&​uuml;​ter werden grunds&​auml;​tzlich nicht exportiert. Das N&​auml;​here regelt das R&​uuml;​stungsexportgesetz&​ldquo;​. <br /> +
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-<img width="​400"​ height="​300"​ src="/​seiten/​userfiles/​GS7.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Panzer am Palmsonntag </​font></​strong><​br /> +
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-Sr. Gertrud Smitmans erl&​auml;​utert den Zusammenhang in der Statio so: &​bdquo;​Viele Menschen aus dem j&​uuml;​dischen Volk pilgern nach Jerusalem, um in der Stadt Gottes Pascha zu feiern. An solchen Festtagen wird der Messias mit besonderer Sehnsucht erwartet. Man verbindet mit seiner Ankunft, dass Israel endlich befreit wird und seine Autonomie zur&​uuml;​ck erlangt. Die R&​ouml;​mer haben ihre Truppen in Jerusalem verst&​auml;​rkt,​ um einen Aufstand niederzwingen zu k&​ouml;​nnen. Das Volk von Jerusalem sieht in Jesus einen K&​ouml;​nig,​ einen Herrscher, den &​Uuml;​berwinder er r&​ouml;​mischen Macht. Dazu geh&​ouml;​ren Waffen, Truppen, K&​auml;​mpfe. Auch wir vertrauen auf die M&​auml;​chte der Gewalt &ndash; wie hier die Leopard-Panzer,​ Kriegsschiffe,​ Flugzeugtr&​auml;​ger und was uns sonst so einf&​auml;​llt. Wir in Deutschland produzieren sie. Wir exportieren sie. Wir s&​auml;​en Tod &ndash; und sagen &​bdquo;​Frieden&​ldquo;​. ​ <br /> +
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-Jesus zieht ein in Jerusalem auf einem Esel &ndash; nicht auf einem Kampfross &ndash; nicht auf einem Panzer. Auch unsere Zeichen der Gewalt sind mit ihm nicht zu vereinbaren. Angesichts seines Gottesreiches wendet sich das Hosianna in &​bdquo;​Kreuzige ihn&​ldquo;​. Und die Hoffnung auf Waffen und Gewalt zerf&​auml;​llt. Wir ziehen mit Jesus ein in Jerusalem mit den Palmen des Friedens und der Gewaltlosigkeit. <br /> +
-Und  angesichts der weltlichen Macht gilt auch f&​uuml;​r uns das Wort Jesu aus der Passion vor dem r&​ouml;​mischen Statthalter Pilatus: Wenn mein Reich von dieser Welt w&​auml;​re,​ dann w&​uuml;​rde mein Vater Legionen schicken. Mein Reich ist aber nicht von dieser Welt. Unsere Waffen sind die Waffen der Barmherzigkeit,​ der Gerechtigkeit,​ der Liebe zu den Armen, bei den Armen, in denen wir Jesus finden. Aus diesem Grund bleiben die Plakate der Leopard-Panzer au&​szlig;​erhalb des Gottesdienstraumes.&​ldquo;​ <br /> +
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-<img width="​400"​ height="​300"​ src="/​seiten/​userfiles/​GS5.gif"​ alt=""​ /><br /> +
-<font size="​1">​Gebetshilfen f&​uuml;​r Gottesdienste zum Thema R&​uuml;​stungsexport</​font><​br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Aus Passion f&​uuml;​r das Leben &ndash; weil viele leiden<​br /> +
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-Die Aktion &​bdquo;​Aufschrei&​ldquo;​ tr&​auml;​gt das programmatische Handlungsmotto:​ &​bdquo;​Den Opfern Stimme &ndash; den T&​auml;​tern Name und Gesicht&​ldquo;​. Als Schwestern und Br&​uuml;​der der Franziskanischen Familie haben wir vielf&​auml;​ltigen Kontakt zu Opfern deutscher R&​uuml;​stungsexporte. Ein Mitbruder &ndash; dessen Name hier aus Sicherheitsgr&​uuml;​nden nicht genannt ist -  berichtet &​uuml;​ber die Verh&​auml;​ltnisse in seinem Heimatland Kongo. Dadurch wird konkret, was Thomas Meinhard als Referent zun&​auml;​chst auf informativer Ebene vorstellt. Bereits seit den 80er-Jahren unterst&​uuml;​tzen die Franziskaner die &​bdquo;​Kampagne gegen R&​uuml;​stungsexporte&​ldquo;,​ die mittlerweile Teil von &​bdquo;​Ohne R&​uuml;​stung leben&​ldquo;​ ist. Weil zu viele leiden, ihr Martyrium, ihre Passion erleiden &ndash; auch durch unsere Waffen, deshalb setzen wir uns mit Passion, mit Leidenschaft f&​uuml;​r ein Verbot dieser Waffen und ihren Export ein. <br /> +
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-<img width="​400"​ height="​533"​ src="/​seiten/​userfiles/​GS2.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Mahnwache in W&​uuml;​rzburg</​font></​strong><​br /> +
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-Um nicht bei der Theorie stehen zu bleiben, starteten wir am Samstag Nachmittag eine zweist&​uuml;​ndige Aktion in der W&​uuml;​rzburger Fu&​szlig;​g&​auml;​ngerzone. Mit zwei Infost&​auml;​nden und Mahnwache informierten wir die vorbeikommenden Menschen und versuchten, mit ihnen ins Gespr&​auml;​ch zu kommen. Das erfreuliche Ergebnis: 180 Unterschriften f&​uuml;​r eine Grundgesetz&​auml;​nderung. In der Reflexion wurde deutlich, dass mittlerweile schon relativ viele Leute f&​uuml;​r das Thema sensibilisiert sind. Es gab &​uuml;​berwiegend konstruktive Gespr&​auml;​che. F&​uuml;​r die meisten der Teilnehmenden war es das erste Mal, in dieser Weise in der &​Ouml;​ffentlichkeit aufzutreten und f&​uuml;​r ein politisches Thema einzutreten. Nachdem erste Schwellen&​auml;​ngste &​uuml;​berwunden waren, haben sich alle mit ihren unterschiedlichen F&​auml;​higkeiten eingebracht und das Ganze als wertvolle Erfahrung bezeichnet. Im Vorfeld wurde die Aktion in vier Kleingruppen vorbereitet,​ die sich mit der Gestaltung der Mahnwache, mit den Aktionsformen,​ mit der inhaltlichen Argumentation sowie der Ablauf-Logistik besch&​auml;​ftigten. ​ <br /> +
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-<img width="​400"​ height="​300"​ src="/​seiten/​userfiles/​GS1.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-<font color="#​993300"><​strong>​Mystik und Politik</​strong></​font><​br /> +
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-Die Gebetszeiten beim Seminar und die Mitgestaltung des Palmsonntagsgottesdienstes verdeutlichten den Zusammenhang zwischen &​bdquo;​Mystik und Politik&​ldquo;,​ zwischen franziskanischer Spiritualit&​auml;​t und konkretem Einsatz zugunsten der Menschen. <br /> +
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-<img width="​400"​ height="​300"​ src="/​seiten/​userfiles/​GS3.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-Das Grundlagenseminar 2013 war &​uuml;​berschrieben mit dem Titel &​bdquo;​F&​uuml;​r das Leben&​ldquo;​. Darum geht es: Um Lebensm&​ouml;​glich-keiten f&​uuml;​r alle Menschen. Deshalb setzen wir uns daf&​uuml;​r ein, dass Deutschland seine R&​uuml;​stungsexporte massiv reduziert, dass die Genehmigungsverfahren transparenter werden; dass die Bundesrepublik ihren grundgesetzlich verankerten Auftrag der Friedensf&​ouml;​rderung in anderer Weise wahrnimmt, indem personelle und finanzielle Ressourcen sowie techno-logisches Wissen in Pr&​auml;​ventions- und Entwicklungsprojekte flie&​szlig;​en. Damit es keine Opfer deutscher R&​uuml;​stungsexporte gibt, sondern Lebensm&​ouml;​glichkeiten weltweit f&​uuml;​r alle Menschen. <br /> +
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-Br. Stefan Federbusch <br /> +
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-<img width="​326"​ height="​93"​ src="/​seiten/​userfiles/​Logo Aktion Aufschrei(1).png"​ alt=""​ /><br /> +
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-N&​auml;​here Informationen zur &​bdquo;​Aktion Aufschrei&​ldquo;​ unter: <a href="​http://​www.aufschrei-waffenhandel.de ">​www.aufschrei-waffenhandel.de </​a></​div>​ +
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-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35