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Kapuziner verlassen Käppele
Nach über 260 Jahren verlassen die Kapuziner im Oktober 2014 das Käppele in Würzburg. Neuer Rektor und Wallfahrtsseelsorger am Käppele wird ab 1. November 2014 Josef Treutlein, bisher Pfarrer in Würzburg-Grombühl. Derzeit betreuen drei Kapuziner den traditionsreichen Wallfahrtsort, der als Beichtort geschätzt ist und an dem vor allem zahlreiche Trauungen gefeiert werden.
Bis Mitte Oktober 2014 werden die Kapuziner alle Seelsorgetermine am Käppele wahrnehmen.


Nach über 260 Jahren verlassen die Kapuziner im Oktober 2014 das Käppele in Würzburg. Das teilten die Deutsche Kapuzinerprovinz und das Bistum Würzburg heute [18.03.2014] mit.
Neuer Rektor und Wallfahrtsseelsorger am Käppele wird ab 1. November 2014 Josef Treutlein, bisher Pfarrer in Würzburg-Grombühl. Derzeit betreuen drei Kapuziner den traditionsreichen Wallfahrtsort, der als Beichtort geschätzt ist und an dem vor allem zahlreiche Trauungen gefeiert werden. Bis Mitte Oktober 2014 werden die Kapuziner alle Seelsorgetermine am Käppele wahrnehmen.

„Damit geht eine lange Tradition an diesem für das Frankenland so bedeutsamen Heiligtum zu Ende. Wir bedauern diesen Schritt, aber die Personalsituation zwingt uns zur Reduzierung und Konzentration“, schreibt Pater Marinus Parzinger, Provinzialminister der Deutschen Kapuzinerprovinz, an Bischof Dr. Friedhelm Hofmann. Er hofft, dass sich die Menschen, denen dieser Wallfahrtsort kostbar ist, auf die neue Situation einlassen und sich unterstützend einbringen, betont der Provinzialminister.

Die Diözese Würzburg steht nach Angaben des Bischofs zur Bedeutung des Käppele als wichtigem Wallfahrtsort im Bistum Würzburg. Der neue Rektor und Wallfahrtsseelsorger am Käppele, Josef Treutlein, ist für die Aufgabe bestens geeignet. Treutlein ist Initiator des Fränkischen Marienwegs und wird neben seiner Tätigkeit am Käppele weiterhin Pilgertage auf dem Fränkischen Marienweg anbieten und geistlich begleiten. Sein Amt als Pfarrer von Grombühl gibt er mit dem Wechsel ans Käppele ab, ebenso beendet er vorzeitig seine zusätzliche Aufgabe als Wallfahrtsseelsorger in Schönstatt (Vallendar) zum 1. November 2014.

Am Käppele sollen ihm künftig ein Ruhestandspriester und ein in Würzburg ansässiger Ordenspriester in der Seelsorge unterstützen. Die Wallfahrtskirche wird von der Kirchen-stiftung Käppele verwaltet. Eine Innenrenovierung in zwei Bauabschnitten ist in den kommenden Jahren geplant. Das Kloster und der Garten sind Eigentum der Kapuzinerprovinz, die das Gebäude samt Grundstück aber an die Diözese Würzburg verkaufen will. Derzeit gibt es erste Verhandlungen. Nach Angaben des Provinzialministers soll den Freunden des Käppele sowie den letzten Kapuziner-brüdern am Käppele ein Abschiedsfest im Herbst helfen, loszulassen und für den weiteren Weg Kraft zu schöpfen. Bei dieser Feier soll auch der Dank der Diözese Würzburg für das prägende Wirken der Kapuziner in all den Jahrhunderten deutlich werden.

Quelle: www.kapuziner.org


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:23