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Minoritentreffen in Würzburg
Am 22. September 2014 fand das diesjährige Minoritentreffen im Würzburger Kloster statt. Dazu waren alle Franziskaner-Minoriten eingeladen, die in Deutschland tätig sind. Es kamen etwa 60 Brüder aus der Deutschen Provinz, aus den Polnischen und Rumänischen Delegationen, sowie je ein Bruder aus Italien und Kroatien.


In der Messfeier, die den Beginn des Tages markierte, begrüßte Provinzialminister Br. Bernhardin M. Seither die zum Teil von weit angereisten Brüder.



In seiner Ansprache ermutigte er die Brüder dazu, die ihnen geschenkten Gaben und Talente zum Wohl der Gemeinschaft einzusetzen – und warnte vor Neid und Eifersucht. Vielmehr sollte man sich freuen über jeden Bruder und seine ihm eigenen Fähigkeiten.



Im Anschluss an die Eucharistie referierte Br. Vicente Imhof (Bild unten), der als Bruder der Deutschen Minoritenprovinz für die Mission in Peru freigestellt ist. Zunächst stellte er kurz das Land und unsere dortige Präsenz vor, um anschließend ausführlich ein neues Projekt gegen den Menschenhandel in Peru vorzustellen, das verschiedene Ordensleute gemeinsam initiiert haben.



Nicht zuletzt mit offenkundiger Leidenschaft im Einsatz für die Armen faszinierte er die zuhörenden Brüder.



Nach dem Mittagessen stand ein Besuch des Würzburger Jüdischen Zentrums „Shalom Europa“ auf dem Programm. Ausführlich wurden die Brüder dort von Prof. em. Dr. Dr. Karlheinz Müller (Bild unten) durch das Museum und die Synagoge geführt.



Bevor die Brüder sich wieder auf den Heimweg machten, gab es eine Brotzeit im Kloster und einen Schluck „Minoritenbräu“, das eigens von Br. Tobias Matheis gebraut worden war.

Br. Andreas Murk


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35