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 &​bdquo;​Staunenswert sind deine Werke&​ldquo;,​ wundert sich schon der Psalmist (139,14) &​uuml;​ber die Sch&​ouml;​pfung. Selbst nach Jahrhunderten intensiver Forschung stehen wir noch immer vor vielen R&​auml;​tseln. Vieles haben wir erforscht, einst t&​ouml;​dliche Krankheiten besiegt und die Welt zu einem Dorf gemacht, in dem Informationen in Bruchteilen von Sekunden die halbe Welt erobern. Gleichzeitig hat uns die Forschung vor tiefe Abgr&​uuml;​nde gestellt. Die Atomforschung oder auch die Genforschung zeigen, wie eng Segen und Fluch beieinanderliegen. ​ Oft stehen sich Theologie und Naturwissenschaft,​ Kirche und Forschung gegen&​uuml;​ber. Wenn es um &​bdquo;​Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​ geht, steht meist die Frage nach dem Beginn der Welt und dem scheinbaren Widerspruch zwischen Evolution und Sch&​ouml;​pfung im Fokus. Dabei sind dies nur scheinbare Gegens&​auml;​tze. Vielmehr er&​ouml;​ffnet der Glaube einen anderen Zugang zur Wirklichkeit als ihn der Blick durchs Fernrohr oder das Mikroskop vermitteln kann. Theologie und Naturwissenschaft beziehen sich auf dieselbe Wirklichkeit,​ machen aber oft unterschiedliche Erfahrungen mit ihr. Als Sch&​ouml;​pfung wird unsere Welt wird ins richtige Licht ger&​uuml;​ckt:​ als Wunder, als Geschenk, als Lebensraum, dessen Teil wir sind und die wir mit unseren Kr&​auml;​ften und Mitteln bewahren sollen. Zu dieser Aufgabe sind Glaube und Naturwissenschaft gemeinsam aufgerufen. Das gilt f&​uuml;​r ethische Fragen wie die Bioethik, den Ressourceneinsatz oder auch den Umgang mit Tieren. ​ Staunen und Forschen geh&​ouml;​ren zusammen. Theologie und Wissenschaft d&​uuml;​rfen sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Daher widmen wir den diesj&​auml;​hrigen &​ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung dem Verh&​auml;​ltnis der beiden Zug&​auml;​nge zur Sch&​ouml;​pfung. Wir fragen nach unserem gemeinsamen Auftrag, wo wir zusammen handeln k&​ouml;​nnen. Dabei sollen Gegens&​auml;​tze und unterschiedliche Sichtweisen nicht ausgeblendet,​ sondern im Dialog fruchtbar gemacht werden.<​br /> &​bdquo;​Staunenswert sind deine Werke&​ldquo;,​ wundert sich schon der Psalmist (139,14) &​uuml;​ber die Sch&​ouml;​pfung. Selbst nach Jahrhunderten intensiver Forschung stehen wir noch immer vor vielen R&​auml;​tseln. Vieles haben wir erforscht, einst t&​ouml;​dliche Krankheiten besiegt und die Welt zu einem Dorf gemacht, in dem Informationen in Bruchteilen von Sekunden die halbe Welt erobern. Gleichzeitig hat uns die Forschung vor tiefe Abgr&​uuml;​nde gestellt. Die Atomforschung oder auch die Genforschung zeigen, wie eng Segen und Fluch beieinanderliegen. ​ Oft stehen sich Theologie und Naturwissenschaft,​ Kirche und Forschung gegen&​uuml;​ber. Wenn es um &​bdquo;​Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​ geht, steht meist die Frage nach dem Beginn der Welt und dem scheinbaren Widerspruch zwischen Evolution und Sch&​ouml;​pfung im Fokus. Dabei sind dies nur scheinbare Gegens&​auml;​tze. Vielmehr er&​ouml;​ffnet der Glaube einen anderen Zugang zur Wirklichkeit als ihn der Blick durchs Fernrohr oder das Mikroskop vermitteln kann. Theologie und Naturwissenschaft beziehen sich auf dieselbe Wirklichkeit,​ machen aber oft unterschiedliche Erfahrungen mit ihr. Als Sch&​ouml;​pfung wird unsere Welt wird ins richtige Licht ger&​uuml;​ckt:​ als Wunder, als Geschenk, als Lebensraum, dessen Teil wir sind und die wir mit unseren Kr&​auml;​ften und Mitteln bewahren sollen. Zu dieser Aufgabe sind Glaube und Naturwissenschaft gemeinsam aufgerufen. Das gilt f&​uuml;​r ethische Fragen wie die Bioethik, den Ressourceneinsatz oder auch den Umgang mit Tieren. ​ Staunen und Forschen geh&​ouml;​ren zusammen. Theologie und Wissenschaft d&​uuml;​rfen sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Daher widmen wir den diesj&​auml;​hrigen &​ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung dem Verh&​auml;​ltnis der beiden Zug&​auml;​nge zur Sch&​ouml;​pfung. Wir fragen nach unserem gemeinsamen Auftrag, wo wir zusammen handeln k&​ouml;​nnen. Dabei sollen Gegens&​auml;​tze und unterschiedliche Sichtweisen nicht ausgeblendet,​ sondern im Dialog fruchtbar gemacht werden.<​br />
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-<img width="​400"​ height="​170" alt="" src="/​seiten/​userfiles/​Schoepfungszeit2014-gr.gif"​ /><br />+<img width="​400"​ height="​170"​ src="/​seiten/​userfiles/​Schoepfungszeit2014-gr.gif" alt="" /><br />
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 <​strong><​font color="#​993300">&​bdquo;​Staunen. Forschen. Handeln. &ndash; Gemeinsam im Dienst der Sch&​ouml;​pfung.&​ldquo;​ </​font><​br /> <​strong><​font color="#​993300">&​bdquo;​Staunen. Forschen. Handeln. &ndash; Gemeinsam im Dienst der Sch&​ouml;​pfung.&​ldquo;​ </​font><​br />
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 <font color="#​993300">​Neue &​Ouml;​kumenische Arbeitshilfe zum Tag der Sch&​ouml;​pfung/​Sch&​ouml;​pfungszeit 2014 </​font><​br /> <font color="#​993300">​Neue &​Ouml;​kumenische Arbeitshilfe zum Tag der Sch&​ouml;​pfung/​Sch&​ouml;​pfungszeit 2014 </​font><​br />
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-<img width="​127"​ height="​180" alt=""​ class="​bild_links" src="/​seiten/​userfiles/​Schoepfungstag2014-Arbeitshilfe.gif"​ />Die Brosch&​uuml;​re enth&​auml;​lt neben grundlegenden bibeltheo-logischen und systematischen Zug&​auml;​ngen zum Schwer-punktthema verschiedene Gottesdienstmodelle f&​uuml;​r unterschiedliche Zielgruppen zur Gestaltung des Sch&​ouml;​pfungstages/​ Sch&​ouml;​pfungszeit (u.a. ein &​Ouml;​kumenischer Familiengottesdienst;​ eine &​Ouml;​kumenische Andacht) sowie eine Reihe erg&​auml;​nzender liturgischer Gestaltungselemente. Dar&​uuml;​ber hinaus bietet sie praktische Anregungen f&​uuml;​r den Einzelnen und f&​uuml;​r Gemeinden, wie sie ihre Sch&​ouml;​pfungs-verantwortung durch einen der Sch&​ouml;​pfungsgabe Gottes gerecht werdenden Umgang mit den Lebensgrundlagen konkret werden lassen k&​ouml;​nnen. Ein Anhang mit zentralen Aussagen der Kirchen zum Thema sowie Hinweise auf weitere Materialien und hilfreiche Links beschlie&​szlig;​t die Arbeitshilfe. Mit Beitr&​auml;​gen u.a. von Erich Zenger, Wolfgang Huber, Markus Dr&​ouml;​ge und Markus Vogt.<br />+<img width="​127"​ height="​180"​ src="/​seiten/​userfiles/​Schoepfungstag2014-Arbeitshilfe.gif" class="​bild_links"​ alt="" />Die Brosch&​uuml;​re enth&​auml;​lt neben grundlegenden bibeltheo-logischen und systematischen Zug&​auml;​ngen zum Schwer-punktthema verschiedene Gottesdienstmodelle f&​uuml;​r unterschiedliche Zielgruppen zur Gestaltung des Sch&​ouml;​pfungstages/​ Sch&​ouml;​pfungszeit (u.a. ein &​Ouml;​kumenischer Familiengottesdienst;​ eine &​Ouml;​kumenische Andacht) sowie eine Reihe erg&​auml;​nzender liturgischer Gestaltungselemente. Dar&​uuml;​ber hinaus bietet sie praktische Anregungen f&​uuml;​r den Einzelnen und f&​uuml;​r Gemeinden, wie sie ihre Sch&​ouml;​pfungs-verantwortung durch einen der Sch&​ouml;​pfungsgabe Gottes gerecht werdenden Umgang mit den Lebensgrundlagen konkret werden lassen k&​ouml;​nnen. Ein Anhang mit zentralen Aussagen der Kirchen zum Thema sowie Hinweise auf weitere Materialien und hilfreiche Links beschlie&​szlig;​t die Arbeitshilfe. Mit Beitr&​auml;​gen u.a. von Erich Zenger, Wolfgang Huber, Markus Dr&​ouml;​ge und Markus Vogt.<br />
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 Download unter: <a href="​http://​www.ack-nrw.de/​index.php?​myELEMENT=294376&​amp;​mySID=ca6f2608b255f2af6626af3b92f4b85b ">​www.ack-nrw.de</​a><​br /> Download unter: <a href="​http://​www.ack-nrw.de/​index.php?​myELEMENT=294376&​amp;​mySID=ca6f2608b255f2af6626af3b92f4b85b ">​www.ack-nrw.de</​a><​br />
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 Ab 19 Uhr diskutieren in der Katholischen Akademie Bayern (Mandlstra&​szlig;​e) Experten zum Thema, u.a. Landesbischof Bedford-Strohm,​ die Vizepr&​auml;​sidentin des Deutschen Bundestages,​ Edelgard Bulmahn, und der &​Auml;​rztliche Direktor des Universit&​auml;​tsklinikums Essen, Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel. Das <font color="#​993300">​Podiumsgespr&​auml;​ch</​font>​ wird von ARD-alpha aufgezeichnet und unter der Sendereihe &​bdquo;​Denkzeit&​ldquo;​ ausgestrahlt. ​ <br /> Ab 19 Uhr diskutieren in der Katholischen Akademie Bayern (Mandlstra&​szlig;​e) Experten zum Thema, u.a. Landesbischof Bedford-Strohm,​ die Vizepr&​auml;​sidentin des Deutschen Bundestages,​ Edelgard Bulmahn, und der &​Auml;​rztliche Direktor des Universit&​auml;​tsklinikums Essen, Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel. Das <font color="#​993300">​Podiumsgespr&​auml;​ch</​font>​ wird von ARD-alpha aufgezeichnet und unter der Sendereihe &​bdquo;​Denkzeit&​ldquo;​ ausgestrahlt. ​ <br />
 Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: <a href="​http://​www.oekumene-ack.de">​www.oekumene-ack.de </a> <br /> Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: <a href="​http://​www.oekumene-ack.de">​www.oekumene-ack.de </a> <br />
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 M&​uuml;​nchen/​Frankfurt am Main (07.09.2014) <br /> M&​uuml;​nchen/​Frankfurt am Main (07.09.2014) <br />
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-Forschung braucht Freiheit und gleichzeitig die Erkenntnis, dass es Grenzen des Forschens gibt. So lautete das Fazit am &​ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung,​ dessen bundesweite Feier die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) am 5. September in M&​uuml;​nchen beging.<​br />+<​strong><​font color="#​993300">​Prinzip Verantwortung:​ Forschung f&​ouml;​rdern und Grenzen erkennen <br /> 
 +&​Ouml;​kumenischer Tag der Sch&​ouml;​pfung beleuchtete Verh&​auml;​ltnis zwischen Wissenschaft und Glaube ​  </​font></​strong><​br /> 
 +<font color="#​993300"><​br /> 
 +Forschung braucht Freiheit und gleichzeitig die Erkenntnis, dass es Grenzen des Forschens gibt. So lautete das Fazit am &​ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung,​ dessen bundesweite Feier die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) am 5. September in M&​uuml;​nchen beging.</​font>​<br />
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 Nach einem Gottesdienst in der Universit&​auml;​tskirche St. Ludwig und einer orthodoxen Wasserweihe im Englischen Garten diskutierten Experten zum Verh&​auml;​ltnis von Glaube und Wissenschaft in der Katholischen Akademie in Bayern. ​   Die Sch&​ouml;​pfung weise eindeutig auf einen Sch&​ouml;​pfer hin, sagte <font color="#​FF6600">​Metropolit Augoustinos</​font>​ von Deutschland (Bonn), Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland,​ in seiner Predigt in der M&​uuml;​nchener Ludwigskirche. Diese Erkenntnis erfordere &​bdquo;​Demut und Respekt&​ldquo;​ sowie eine &​bdquo;​liebevolle Einstellung zur eigentlichen Sch&​ouml;​nheit der Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​. Es sei kein Zufall, dass der Tag der Sch&​ouml;​pfung auch den Beginn des orthodoxen Kirchenjahres markiere. &​bdquo;​Denn so wird die ganze Sch&​ouml;​pfung,​ der Kosmos, voller Ehrfurcht wieder in die Dimension der Ewigkeit gestellt&​ldquo;,​ sagte der Metropolit. <br /> Nach einem Gottesdienst in der Universit&​auml;​tskirche St. Ludwig und einer orthodoxen Wasserweihe im Englischen Garten diskutierten Experten zum Verh&​auml;​ltnis von Glaube und Wissenschaft in der Katholischen Akademie in Bayern. ​   Die Sch&​ouml;​pfung weise eindeutig auf einen Sch&​ouml;​pfer hin, sagte <font color="#​FF6600">​Metropolit Augoustinos</​font>​ von Deutschland (Bonn), Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland,​ in seiner Predigt in der M&​uuml;​nchener Ludwigskirche. Diese Erkenntnis erfordere &​bdquo;​Demut und Respekt&​ldquo;​ sowie eine &​bdquo;​liebevolle Einstellung zur eigentlichen Sch&​ouml;​nheit der Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​. Es sei kein Zufall, dass der Tag der Sch&​ouml;​pfung auch den Beginn des orthodoxen Kirchenjahres markiere. &​bdquo;​Denn so wird die ganze Sch&​ouml;​pfung,​ der Kosmos, voller Ehrfurcht wieder in die Dimension der Ewigkeit gestellt&​ldquo;,​ sagte der Metropolit. <br />
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35