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federbusch
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-<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_1">​Sch&​ouml;​pfungszeit 2014</​div>​ +
-<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Das Thema der Sch&​ouml;​pfungszeit 2014 &​quot;​Staunen. Forschen. Handeln. &ndash; Gemeinsam im Dienst der Sch&​ouml;​pfung&​quot;​ bezieht sich auf Psalm 139,14, in dem es hei&​szlig;​t:​ Ich wei&​szlig;:​ Staunenswert sind deine Werke. <br /> +
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-Auch wenn wir seit der Zeit, in der die Psalmen aufgeschrieben wurden, sehr viel Wissen gewonnen haben, sehr vieles erforscht und selbst mit unserem Wissen beeinflusst haben, ist das Staunen nicht gewichen. Gerade diejenigen, die in der Forschung arbeiten, staunen manchmal am meisten &​uuml;​ber die Wunder dieser Welt. Mit dem Motto der diesj&​auml;​hrigen Sch&​ouml;​pfungszeit geht der Aufruf einher, Naturwissenschaft und Theologie nicht getrennt zu sehen oder gegeneinander auszuspielen,​ sondern einen gemeinsamen Auftrag zu entdecken.</​div>​ +
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-<div class="​normaler_text"><​strong><​font color="#​993300">​Zum Motto des Sch&​ouml;​pfungstages <br /> +
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-&​bdquo;​Staunenswert sind deine Werke&​ldquo;,​ wundert sich schon der Psalmist (139,14) &​uuml;​ber die Sch&​ouml;​pfung. Selbst nach Jahrhunderten intensiver Forschung stehen wir noch immer vor vielen R&​auml;​tseln. Vieles haben wir erforscht, einst t&​ouml;​dliche Krankheiten besiegt und die Welt zu einem Dorf gemacht, in dem Informationen in Bruchteilen von Sekunden die halbe Welt erobern. Gleichzeitig hat uns die Forschung vor tiefe Abgr&​uuml;​nde gestellt. Die Atomforschung oder auch die Genforschung zeigen, wie eng Segen und Fluch beieinanderliegen. ​ Oft stehen sich Theologie und Naturwissenschaft,​ Kirche und Forschung gegen&​uuml;​ber. Wenn es um &​bdquo;​Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​ geht, steht meist die Frage nach dem Beginn der Welt und dem scheinbaren Widerspruch zwischen Evolution und Sch&​ouml;​pfung im Fokus. Dabei sind dies nur scheinbare Gegens&​auml;​tze. Vielmehr er&​ouml;​ffnet der Glaube einen anderen Zugang zur Wirklichkeit als ihn der Blick durchs Fernrohr oder das Mikroskop vermitteln kann. Theologie und Naturwissenschaft beziehen sich auf dieselbe Wirklichkeit,​ machen aber oft unterschiedliche Erfahrungen mit ihr. Als Sch&​ouml;​pfung wird unsere Welt wird ins richtige Licht ger&​uuml;​ckt:​ als Wunder, als Geschenk, als Lebensraum, dessen Teil wir sind und die wir mit unseren Kr&​auml;​ften und Mitteln bewahren sollen. Zu dieser Aufgabe sind Glaube und Naturwissenschaft gemeinsam aufgerufen. Das gilt f&​uuml;​r ethische Fragen wie die Bioethik, den Ressourceneinsatz oder auch den Umgang mit Tieren. ​ Staunen und Forschen geh&​ouml;​ren zusammen. Theologie und Wissenschaft d&​uuml;​rfen sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Daher widmen wir den diesj&​auml;​hrigen &​ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung dem Verh&​auml;​ltnis der beiden Zug&​auml;​nge zur Sch&​ouml;​pfung. Wir fragen nach unserem gemeinsamen Auftrag, wo wir zusammen handeln k&​ouml;​nnen. Dabei sollen Gegens&​auml;​tze und unterschiedliche Sichtweisen nicht ausgeblendet,​ sondern im Dialog fruchtbar gemacht werden.<​br /> +
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-<img width="​400"​ height="​170"​ src="/​seiten/​userfiles/​Schoepfungszeit2014-gr.gif"​ alt=""​ /><br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">&​bdquo;​Staunen. Forschen. Handeln. &ndash; Gemeinsam im Dienst der Sch&​ouml;​pfung.&​ldquo;​ </​font><​br /> +
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-Das Motto des diesj&​auml;​hrigen &​ouml;​kumenischen Tages der Sch&​ouml;​pfung soll dazu beitragen, zwischen Kirche und Wissenschaft Begegnungen zu erm&​ouml;​glichen und gemeinsame Aufgaben zu finden. ​  <​br /> +
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-Informationen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) zum Thema finden Sie hier: <br /> +
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-&​bull;​ <​a href="​http://​www.schoepfungstag.info">​www.schoepfungstag.info</​a>​ - ACK Deutschlands mit Materialien der ACK und des Christinnenrates,​ u.a. ein <font color="#​993300">​Gottesdienstentwurf </​font><​br /> +
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-&​bull;​ <​a href="​http://​www.ack-nrw.de">​www.ack-nrw.de</​a>​ - Arbeitshilfe der ACK Nordrhein-Westfalen zum Sch&​ouml;​pfungstag/​zur Sch&​ouml;​pfungszeit <br /> +
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-<font color="#​993300">​Neue &​Ouml;​kumenische Arbeitshilfe zum Tag der Sch&​ouml;​pfung/​Sch&​ouml;​pfungszeit 2014 </​font><​br /> +
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-<img width="​127"​ height="​180"​ src="/​seiten/​userfiles/​Schoepfungstag2014-Arbeitshilfe.gif"​ class="​bild_links"​ alt=""​ />Die Brosch&​uuml;​re enth&​auml;​lt neben grundlegenden bibeltheo-logischen und systematischen Zug&​auml;​ngen zum Schwer-punktthema verschiedene Gottesdienstmodelle f&​uuml;​r unterschiedliche Zielgruppen zur Gestaltung des Sch&​ouml;​pfungstages/​ Sch&​ouml;​pfungszeit (u.a. ein &​Ouml;​kumenischer Familiengottesdienst;​ eine &​Ouml;​kumenische Andacht) sowie eine Reihe erg&​auml;​nzender liturgischer Gestaltungselemente. Dar&​uuml;​ber hinaus bietet sie praktische Anregungen f&​uuml;​r den Einzelnen und f&​uuml;​r Gemeinden, wie sie ihre Sch&​ouml;​pfungs-verantwortung durch einen der Sch&​ouml;​pfungsgabe Gottes gerecht werdenden Umgang mit den Lebensgrundlagen konkret werden lassen k&​ouml;​nnen. Ein Anhang mit zentralen Aussagen der Kirchen zum Thema sowie Hinweise auf weitere Materialien und hilfreiche Links beschlie&​szlig;​t die Arbeitshilfe. Mit Beitr&​auml;​gen u.a. von Erich Zenger, Wolfgang Huber, Markus Dr&​ouml;​ge und Markus Vogt.<br /> +
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-Download unter: <a href="​http://​www.ack-nrw.de/​index.php?​myELEMENT=294376&​amp;​mySID=ca6f2608b255f2af6626af3b92f4b85b ">​www.ack-nrw.de</​a><​br /> +
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-Bezugsadresse:​ <br /> +
-Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Nordrhein-Westfalen,​ Domplatz 27, 48143 M&​uuml;​nster;​ <br /> +
-Tel: 0251-495&​ndash;​319;​ Fax 0251-495&​ndash;​6159;​ <br /> +
-e-mail: info@ack-nrw.de <br /> +
-Preis: Pro Exemplar 2,00 Euro; <br /> +
-ab 100 Exemplare 1,50 Euro + Versandkostenpauschale<​br /> +
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-<font color="#​993300"><​strong>&​Ouml;​kumenischer Tag der Sch&​ouml;​pfung am 5. September 2014 in M&​uuml;​nchen</​strong> ​ <br /> +
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-Veranstaltung beleuchtet Verh&​auml;​ltnis von Glaube und Wissenschaft</​font><​br /> +
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-Mit einem Gottesdienst in der M&​uuml;​nchener St. Ludwigskirche,​ einer orthodoxen Wasserweihe und einem Podiumsgespr&​auml;​ch begeht die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) den diesj&​auml;​hrigen Tag der Sch&​ouml;​pfung. Er steht unter dem Motto &​bdquo;​Staunen. Forschen. Handeln. &ndash; Gemeinsam im Dienst der Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​. Neben dem evangelischen bayerischen <font color="#​FF6600">​Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm</​font>​ und dem Vorsitzenden der ACK Deutschland,​ <font color="#​FF6600">​Bischof Karl-Heinz Wiesemann</​font>​ (Speyer), werden auch der <font color="#​FF6600">​Metropolit Augoustinos</​font>,​ Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskon-ferenz in Deutschland sowie die <font color="#​FF6600">​Bundestagsvizepr&​auml;​sidentin Edelgard Bulmahn</​font>​ und der <font color="#​FF6600">​Mediziner und Bioethiker Eckhard Nagel</​font>​ (Essen) mitwirken. <br /> +
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-Seit dem Jahr 2010 feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland j&​auml;​hrlich einen &​Ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung. Er geht auf eine Anregung des damaligen &​Ouml;​kumenischen Patriarchen Dimitrios I. zur&​uuml;​ck,​ einmal im Jahr &​bdquo;​gemeinsam zum Sch&​ouml;​pfer zu beten&​ldquo;​. Dieser Tag wird bundesweit begangen und regt dazu an, das Lob des Sch&​ouml;​pfers gemeinsam anzustimmen und gleichzeitig die eigenen Aufgaben f&​uuml;​r die Bewahrung der Sch&​ouml;​pfung in den Blick zu nehmen. <br /> +
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-In diesem Jahr findet die <font color="#​993300">​bundesweite zentrale Feier</​font>​ des Sch&​ouml;​pfungstages unter dem Motto &​bdquo;​Staunen. Forschen. Handeln. &ndash; Gemeinsam im Dienst der Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​ am Freitag, dem 5. September 2014, in <font color="#​993300">​M&​uuml;​nchen</​font>​ statt. Dabei soll insbesondere das Zusammenwirken von Wissenschaft und christlichem Glauben f&​uuml;​r die Bewahrung der Sch&​ouml;​pfung in den Blick genommen werden. <br /> +
-Die Veranstaltung beginnt am 5. September 2014 um 17 Uhr mit einem <font color="#​993300">​Gottesdienst</​font>,​ den der Vorsitzender der ACK, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) mit dem Vorstand der ACK Deutschland sowie Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und dem Metropoliten Augoustinos in der St. Ludwigskirche (Ludwigsstra&​szlig;​e) feiert, anschlie&​szlig;​end wird eine orthodoxe Wasserweihe im Englischen Garten stattfinden. <br /> +
-Ab 19 Uhr diskutieren in der Katholischen Akademie Bayern (Mandlstra&​szlig;​e) Experten zum Thema, u.a. Landesbischof Bedford-Strohm,​ die Vizepr&​auml;​sidentin des Deutschen Bundestages,​ Edelgard Bulmahn, und der &​Auml;​rztliche Direktor des Universit&​auml;​tsklinikums Essen, Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel. Das <font color="#​993300">​Podiumsgespr&​auml;​ch</​font>​ wird von ARD-alpha aufgezeichnet und unter der Sendereihe &​bdquo;​Denkzeit&​ldquo;​ ausgestrahlt. ​ <br /> +
-Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: <a href="​http://​www.oekumene-ack.de">​www.oekumene-ack.de </a> <br /> +
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-M&​uuml;​nchen/​Frankfurt am Main (07.09.2014) <br /> +
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-<​strong><​font color="#​993300">​Prinzip Verantwortung:​ Forschung f&​ouml;​rdern und Grenzen erkennen <br /> +
-&​Ouml;​kumenischer Tag der Sch&​ouml;​pfung beleuchtete Verh&​auml;​ltnis zwischen Wissenschaft und Glaube ​  </​font></​strong><​br /> +
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-Forschung braucht Freiheit und gleichzeitig die Erkenntnis, dass es Grenzen des Forschens gibt. So lautete das Fazit am &​ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung,​ dessen bundesweite Feier die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) am 5. September in M&​uuml;​nchen beging.</​font><​br /> +
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-Nach einem Gottesdienst in der Universit&​auml;​tskirche St. Ludwig und einer orthodoxen Wasserweihe im Englischen Garten diskutierten Experten zum Verh&​auml;​ltnis von Glaube und Wissenschaft in der Katholischen Akademie in Bayern. ​   Die Sch&​ouml;​pfung weise eindeutig auf einen Sch&​ouml;​pfer hin, sagte <font color="#​FF6600">​Metropolit Augoustinos</​font>​ von Deutschland (Bonn), Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland,​ in seiner Predigt in der M&​uuml;​nchener Ludwigskirche. Diese Erkenntnis erfordere &​bdquo;​Demut und Respekt&​ldquo;​ sowie eine &​bdquo;​liebevolle Einstellung zur eigentlichen Sch&​ouml;​nheit der Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​. Es sei kein Zufall, dass der Tag der Sch&​ouml;​pfung auch den Beginn des orthodoxen Kirchenjahres markiere. &​bdquo;​Denn so wird die ganze Sch&​ouml;​pfung,​ der Kosmos, voller Ehrfurcht wieder in die Dimension der Ewigkeit gestellt&​ldquo;,​ sagte der Metropolit. <br /> +
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-Den Gottesdienst in der voll besetzten Ludwigskirche feierten der Vorstand der ACK unter Leitung ihres Vorsitzenden,​ <font color="#​FF6600">​Bischof Karl-Heinz Wiesemann</​font>​ (Speyer), zusammen mit Vertretern der ACK Bayern und dem <font color="#​FF6600">​bayerischen evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm</​font>​. ​ An den Gottesdienst schloss sich eine orthodoxe Wasserweihe im Englischen Garten an. &​bdquo;​Mit der Segnung des Wassers wird stellvertretend die ganze Sch&​ouml;​pfung gesegnet&​ldquo;,​ erl&​auml;​uterte <font color="#​FF6600">​Erzpriester Radu Constantin Miron</​font>,​ stellvertretender Vorsitzender der ACK. Bei der Wassersegnung wird ein Kreuz dreimal ins Wasser gesenkt.<​br /> +
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-Dann zogen die Teilnehmer des Sch&​ouml;​pfungstages durch den Garten in die Katholische Akademie in Bayern. ​ Dort diskutierten unter Moderation des baptistischen Theologen und Vorsitzenden des &​Ouml;​kumenischen Studienausschusses (D&​Ouml;​STA) <font color="#​FF6600">​Uwe Swarat</​font>​ (Esltal) <font color="#​FF6600">​Landesbischof Bedford-Strohm</​font>,​ der &​Auml;​rztliche Direktor des Universit&​auml;​tsklinikums und Transplantationsmediziner <font color="#​FF6600">​Eckhard Nagel</​font>​ und der Leiter des B&​uuml;​ros f&​uuml;​r Technikfolgenabsch&​auml;​tzung beim Deutschen Bundestag, <font color="#​FF6600">​Armin Grunwald</​font>,​ &​uuml;​ber Chancen und Risiken der Forschung. ​ Eine verantwortungsvolle Forschung brauche eine eindeutige ethische Position, sagte Landesbischof Bedford-Strohm. Er machte deutlich, dass mit der Verwendung des Begriffs &​bdquo;​Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​ in s&​auml;​kularen Kontexten bereits eine Ahnung vorhanden sei, dass die Theologie zu den Fragen des Lebens und der Welt etwas zu sagen hat. Er betonte, dass die Natur als Sch&​ouml;​pfung eine eigene W&​uuml;​rde besitze und nicht einfach den Bed&​uuml;​rfnissen des Menschen nutzbar gemacht werden d&​uuml;​rfe. Im Blick auf die rund 4,5 Milliarden Jahre Erdgeschichte habe der Mensch mit der Verschmutzung der Umwelt gleichsam in wenigen Sekunden einen furchtbaren Schaden angerichtet. <br /> +
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-Der Mensch m&​uuml;​sse daher mehr Verantwortung f&​uuml;​r die Sch&​ouml;​pfung &​uuml;​bernehmen,​ &​bdquo;​das ist kein reines Nutzungs-verh&​auml;​ltnis&​ldquo;,​ sagte der Bischof. ​ Dieses Bewusstsein m&​uuml;​sse man den Forschern auch zutrauen, sagte Eckhard Nagel, der auch im Pr&​auml;​sidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages ist. Die Sch&​ouml;​pfung habe letztlich &​bdquo;​von Gott gesetzte Komplexit&​auml;​ten&​ldquo;,​ die der Mensch am Ende nicht verstehen k&​ouml;​nne. Daher habe er keine Angst, dass Wissenschaftler jemals eine Grenze &​uuml;​berschreiten. Nagel forderte vielmehr eine gr&​ouml;&​szlig;​tm&​ouml;​gliche Freiheit der Wissenschaft,​ da sie letztlich dem Menschen und der Sch&​ouml;​pfung diene. &​bdquo;​Dabei m&​uuml;​ssen die Wissenschaftler die Risiken im Blick behalten, das darf sie aber nicht in der Forschung l&​auml;​hmen&​ldquo;,​ so Nagel. <br /> +
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-Bei Grenzfragen habe es sich neben den Stellungnahmen ethischer Instanzen auch bew&​auml;​hrt,​ dass letztlich die Parlamente &​uuml;​ber die M&​ouml;​glichkeiten der Forschung entscheiden. ​ Es komme darauf an, die sch&​ouml;​pferischen Qualit&​auml;​ten des Menschen verantwortungsvoll einzusetzen,​ sagte Armin Grunwald. Erl&​ouml;​sung durch Technik k&​ouml;​nne es nicht geben, weil die Technik meist nicht intendierte Folgen mit sich bringe, zu deren L&​ouml;​sung es weitere Techniken bed&​uuml;​rfe. Grunwald machte dies am Beispiel der Atomenergie deutlich: &​bdquo;​Wir besch&​auml;​ftigen uns jetzt mit den Abf&​auml;​llen dieser Technik und den Folgen, die sie in mehreren hunderttausend Jahren haben werden&​ldquo;,​ berichtete Grunwald. Forschung und Glaube seien kein Widerspruch,​ waren sich die Diskutanten einig, vielmehr bestehe ein fruchtbares Verh&​auml;​ltnis der beiden, um den verantwortungsvollen Umgang mit der Sch&​ouml;​pfung einzu&​uuml;​ben.<​br /> +
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-Die Podiumsdiskussion wurde vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet und wird am <font color="#​993300">​13. September 2014 um 22.30 Uhr auf ARD alpha</​font>​ gesendet. ​   <br /> +
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-<font color="#​993300"><​strong>​Hintergrund:​ &​Ouml;​kumenischer Tag der Sch&​ouml;​pfung </​strong></​font><​br /> +
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-Seit dem Jahr 2010 feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland j&​auml;​hrlich einen &​Ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung. Er geht auf eine Anregung des damaligen &​Ouml;​kumenischen Patriarchen Dimitrios I. zur&​uuml;​ck,​ einmal im Jahr &​bdquo;​gemeinsam zum Sch&​ouml;​pfer zu beten&​ldquo;​. Dieser Tag wird bundesweit begangen und regt dazu an, das Lob des Sch&​ouml;​pfers gemeinsam anzustimmen und gleichzeitig die eigenen Aufgaben f&​uuml;​r die Bewahrung der Sch&​ouml;​pfung in den Blick zu nehmen. Jeweils am ersten Freitag im September findet die bundesweite Veranstaltung an einem anderen Ort statt. <br /> +
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-Nach Br&​uuml;​hl,​ Berlin, Nagold und M&​uuml;​nchen l&​auml;​dt die ACK im kommenden Jahr am <font color="#​993300">​4. September 2015</​font>​ nach <font color="#​993300">​Borna bei Leipzig</​font>​ ein.</​div>​ +
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-<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​+
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:35