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 <div class="​ueberschrift_1">​Sch&​ouml;​pfungszeit 2014</​div>​ <div class="​ueberschrift_1">​Sch&​ouml;​pfungszeit 2014</​div>​
 <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Das Thema der Sch&​ouml;​pfungszeit 2014 &​quot;​Staunen. Forschen. Handeln. &ndash; Gemeinsam im Dienst der Sch&​ouml;​pfung&​quot;​ bezieht sich auf Psalm 139,14, in dem es hei&​szlig;​t:​ Ich wei&​szlig;:​ Staunenswert sind deine Werke. <br /> <div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Das Thema der Sch&​ouml;​pfungszeit 2014 &​quot;​Staunen. Forschen. Handeln. &ndash; Gemeinsam im Dienst der Sch&​ouml;​pfung&​quot;​ bezieht sich auf Psalm 139,14, in dem es hei&​szlig;​t:​ Ich wei&​szlig;:​ Staunenswert sind deine Werke. <br />
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 Die Veranstaltung beginnt am 5. September 2014 um 17 Uhr mit einem <font color="#​993300">​Gottesdienst</​font>,​ den der Vorsitzender der ACK, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) mit dem Vorstand der ACK Deutschland sowie Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und dem Metropoliten Augoustinos in der St. Ludwigskirche (Ludwigsstra&​szlig;​e) feiert, anschlie&​szlig;​end wird eine orthodoxe Wasserweihe im Englischen Garten stattfinden. <br /> Die Veranstaltung beginnt am 5. September 2014 um 17 Uhr mit einem <font color="#​993300">​Gottesdienst</​font>,​ den der Vorsitzender der ACK, Bischof Dr. Karl-Heinz Wiesemann (Speyer) mit dem Vorstand der ACK Deutschland sowie Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm und dem Metropoliten Augoustinos in der St. Ludwigskirche (Ludwigsstra&​szlig;​e) feiert, anschlie&​szlig;​end wird eine orthodoxe Wasserweihe im Englischen Garten stattfinden. <br />
 Ab 19 Uhr diskutieren in der Katholischen Akademie Bayern (Mandlstra&​szlig;​e) Experten zum Thema, u.a. Landesbischof Bedford-Strohm,​ die Vizepr&​auml;​sidentin des Deutschen Bundestages,​ Edelgard Bulmahn, und der &​Auml;​rztliche Direktor des Universit&​auml;​tsklinikums Essen, Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel. Das <font color="#​993300">​Podiumsgespr&​auml;​ch</​font>​ wird von ARD-alpha aufgezeichnet und unter der Sendereihe &​bdquo;​Denkzeit&​ldquo;​ ausgestrahlt. ​ <br /> Ab 19 Uhr diskutieren in der Katholischen Akademie Bayern (Mandlstra&​szlig;​e) Experten zum Thema, u.a. Landesbischof Bedford-Strohm,​ die Vizepr&​auml;​sidentin des Deutschen Bundestages,​ Edelgard Bulmahn, und der &​Auml;​rztliche Direktor des Universit&​auml;​tsklinikums Essen, Prof. Dr. mult. Eckhard Nagel. Das <font color="#​993300">​Podiumsgespr&​auml;​ch</​font>​ wird von ARD-alpha aufgezeichnet und unter der Sendereihe &​bdquo;​Denkzeit&​ldquo;​ ausgestrahlt. ​ <br />
-Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: <a href="​http://​www.oekumene-ack.de">​www.oekumene-ack.de </​a></​div>​+Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: <a href="​http://​www.oekumene-ack.de">​www.oekumene-ack.de </​a> ​<br /> 
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 +M&​uuml;​nchen/​Frankfurt am Main (07.09.2014) <br /> 
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 +<​strong><​font color="#​993300">​Prinzip Verantwortung:​ Forschung f&​ouml;​rdern und Grenzen erkennen <br /> 
 +&​Ouml;​kumenischer Tag der Sch&​ouml;​pfung beleuchtete Verh&​auml;​ltnis zwischen Wissenschaft und Glaube ​  </​font></​strong><​br /> 
 +<font color="#​993300"><​br /> 
 +Forschung braucht Freiheit und gleichzeitig die Erkenntnis, dass es Grenzen des Forschens gibt. So lautete das Fazit am &​ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung,​ dessen bundesweite Feier die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK) am 5. September in M&​uuml;​nchen beging.</​font><​br /> 
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 +Nach einem Gottesdienst in der Universit&​auml;​tskirche St. Ludwig und einer orthodoxen Wasserweihe im Englischen Garten diskutierten Experten zum Verh&​auml;​ltnis von Glaube und Wissenschaft in der Katholischen Akademie in Bayern. ​   Die Sch&​ouml;​pfung weise eindeutig auf einen Sch&​ouml;​pfer hin, sagte <font color="#​FF6600">​Metropolit Augoustinos</​font>​ von Deutschland (Bonn), Vorsitzender der Orthodoxen Bischofskonferenz in Deutschland,​ in seiner Predigt in der M&​uuml;​nchener Ludwigskirche. Diese Erkenntnis erfordere &​bdquo;​Demut und Respekt&​ldquo;​ sowie eine &​bdquo;​liebevolle Einstellung zur eigentlichen Sch&​ouml;​nheit der Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​. Es sei kein Zufall, dass der Tag der Sch&​ouml;​pfung auch den Beginn des orthodoxen Kirchenjahres markiere. &​bdquo;​Denn so wird die ganze Sch&​ouml;​pfung,​ der Kosmos, voller Ehrfurcht wieder in die Dimension der Ewigkeit gestellt&​ldquo;,​ sagte der Metropolit. <br /> 
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 +Den Gottesdienst in der voll besetzten Ludwigskirche feierten der Vorstand der ACK unter Leitung ihres Vorsitzenden,​ <font color="#​FF6600">​Bischof Karl-Heinz Wiesemann</​font>​ (Speyer), zusammen mit Vertretern der ACK Bayern und dem <font color="#​FF6600">​bayerischen evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm</​font>​. ​ An den Gottesdienst schloss sich eine orthodoxe Wasserweihe im Englischen Garten an. &​bdquo;​Mit der Segnung des Wassers wird stellvertretend die ganze Sch&​ouml;​pfung gesegnet&​ldquo;,​ erl&​auml;​uterte <font color="#​FF6600">​Erzpriester Radu Constantin Miron</​font>,​ stellvertretender Vorsitzender der ACK. Bei der Wassersegnung wird ein Kreuz dreimal ins Wasser gesenkt.<​br /> 
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 +Dann zogen die Teilnehmer des Sch&​ouml;​pfungstages durch den Garten in die Katholische Akademie in Bayern. ​ Dort diskutierten unter Moderation des baptistischen Theologen und Vorsitzenden des &​Ouml;​kumenischen Studienausschusses (D&​Ouml;​STA) <font color="#​FF6600">​Uwe Swarat</​font>​ (Esltal) <font color="#​FF6600">​Landesbischof Bedford-Strohm</​font>,​ der &​Auml;​rztliche Direktor des Universit&​auml;​tsklinikums und Transplantationsmediziner <font color="#​FF6600">​Eckhard Nagel</​font>​ und der Leiter des B&​uuml;​ros f&​uuml;​r Technikfolgenabsch&​auml;​tzung beim Deutschen Bundestag, <font color="#​FF6600">​Armin Grunwald</​font>,​ &​uuml;​ber Chancen und Risiken der Forschung. ​ Eine verantwortungsvolle Forschung brauche eine eindeutige ethische Position, sagte Landesbischof Bedford-Strohm. Er machte deutlich, dass mit der Verwendung des Begriffs &​bdquo;​Sch&​ouml;​pfung&​ldquo;​ in s&​auml;​kularen Kontexten bereits eine Ahnung vorhanden sei, dass die Theologie zu den Fragen des Lebens und der Welt etwas zu sagen hat. Er betonte, dass die Natur als Sch&​ouml;​pfung eine eigene W&​uuml;​rde besitze und nicht einfach den Bed&​uuml;​rfnissen des Menschen nutzbar gemacht werden d&​uuml;​rfe. Im Blick auf die rund 4,5 Milliarden Jahre Erdgeschichte habe der Mensch mit der Verschmutzung der Umwelt gleichsam in wenigen Sekunden einen furchtbaren Schaden angerichtet. <br /> 
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 +Der Mensch m&​uuml;​sse daher mehr Verantwortung f&​uuml;​r die Sch&​ouml;​pfung &​uuml;​bernehmen,​ &​bdquo;​das ist kein reines Nutzungs-verh&​auml;​ltnis&​ldquo;,​ sagte der Bischof. ​ Dieses Bewusstsein m&​uuml;​sse man den Forschern auch zutrauen, sagte Eckhard Nagel, der auch im Pr&​auml;​sidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages ist. Die Sch&​ouml;​pfung habe letztlich &​bdquo;​von Gott gesetzte Komplexit&​auml;​ten&​ldquo;,​ die der Mensch am Ende nicht verstehen k&​ouml;​nne. Daher habe er keine Angst, dass Wissenschaftler jemals eine Grenze &​uuml;​berschreiten. Nagel forderte vielmehr eine gr&​ouml;&​szlig;​tm&​ouml;​gliche Freiheit der Wissenschaft,​ da sie letztlich dem Menschen und der Sch&​ouml;​pfung diene. &​bdquo;​Dabei m&​uuml;​ssen die Wissenschaftler die Risiken im Blick behalten, das darf sie aber nicht in der Forschung l&​auml;​hmen&​ldquo;,​ so Nagel. <br /> 
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 +Bei Grenzfragen habe es sich neben den Stellungnahmen ethischer Instanzen auch bew&​auml;​hrt,​ dass letztlich die Parlamente &​uuml;​ber die M&​ouml;​glichkeiten der Forschung entscheiden. ​ Es komme darauf an, die sch&​ouml;​pferischen Qualit&​auml;​ten des Menschen verantwortungsvoll einzusetzen,​ sagte Armin Grunwald. Erl&​ouml;​sung durch Technik k&​ouml;​nne es nicht geben, weil die Technik meist nicht intendierte Folgen mit sich bringe, zu deren L&​ouml;​sung es weitere Techniken bed&​uuml;​rfe. Grunwald machte dies am Beispiel der Atomenergie deutlich: &​bdquo;​Wir besch&​auml;​ftigen uns jetzt mit den Abf&​auml;​llen dieser Technik und den Folgen, die sie in mehreren hunderttausend Jahren haben werden&​ldquo;,​ berichtete Grunwald. Forschung und Glaube seien kein Widerspruch,​ waren sich die Diskutanten einig, vielmehr bestehe ein fruchtbares Verh&​auml;​ltnis der beiden, um den verantwortungsvollen Umgang mit der Sch&​ouml;​pfung einzu&​uuml;​ben.<​br /> 
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 +Die Podiumsdiskussion wurde vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet und wird am <font color="#​993300">​13. September 2014 um 22.30 Uhr auf ARD alpha</​font>​ gesendet. ​   <br /> 
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 +<font color="#​993300"><​strong>​Hintergrund:​ &​Ouml;​kumenischer Tag der Sch&​ouml;​pfung </​strong></​font><​br /> 
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 +Seit dem Jahr 2010 feiert die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland j&​auml;​hrlich einen &​Ouml;​kumenischen Tag der Sch&​ouml;​pfung. Er geht auf eine Anregung des damaligen &​Ouml;​kumenischen Patriarchen Dimitrios I. zur&​uuml;​ck,​ einmal im Jahr &​bdquo;​gemeinsam zum Sch&​ouml;​pfer zu beten&​ldquo;​. Dieser Tag wird bundesweit begangen und regt dazu an, das Lob des Sch&​ouml;​pfers gemeinsam anzustimmen und gleichzeitig die eigenen Aufgaben f&​uuml;​r die Bewahrung der Sch&​ouml;​pfung in den Blick zu nehmen. Jeweils am ersten Freitag im September findet die bundesweite Veranstaltung an einem anderen Ort statt. <br /> 
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 +Nach Br&​uuml;​hl,​ Berlin, Nagold und M&​uuml;​nchen l&​auml;​dt die ACK im kommenden Jahr am <font color="#​993300">​4. September 2015</​font>​ nach <font color="#​993300">​Borna bei Leipzig</​font>​ ein.</​div>​
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