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Weggefährten on Tour
Schwerpunkt eines spirituellen Wochenendes der Weggemeinschaft der Kongregation der St. Franziskusschwestern von Vierzehnheiligen vom 14.-16.März 2014 im Kloster Sießen war das Eucharistische Leben. Die Weggefährten aus Berlin, Magdeburg, Plauen und Bad Staffelstein reisten gemeinsam mit einem Bus von Vierzehnheiligen aus an und trafen sich in Bad Saulgau mit den Weggefährten aus Dietenheim und Eberhardzell.


P. Paul Zahner OFM, Graz; Sr. Christina Mülling OSF, Würzburg und Sr. Claudia Maria Mühlherr OSF, Sießen gestalteten mit Impulsen und Vorträgen ein vielfältiges Programm – dazu gehörte natürlich auch die eucharistische Anbetung und Heilige Messe.



Mit dem Wort Eucharistie verbinden wir das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern, die Heilige Messe mit ihrer Sendung in den Alltag hinein und die Danksagung für das, was Gott getan hat und tut. Für Franziskus war die Eucharistie die zentrale Quelle des Lebens. Für ihn sind das Wort Gottes und die Eucharistie eine Einheit. Ohne das Wort Gottes ist sein Leib nicht gegenwärtig. Christus ist geboren worden, um unsere Gebrechlichkeit anzunehmen und erhört zu werden. Der Schleier eines großen Geheimnisses liegt über der Wandlung von Brot und Wein in Leib und Blut Christi. Von diesem Geheimnis können wir uns ergreifen lassen, wenn wir uns selbst in unserer Unvollkommenheit, Unversöhntheit, Verhärtung und Zerbrochenheit in diesen Wandlungsprozess hinein geben. Freilich wird dieser Prozess der eigenen Wandlung nicht nur Zeit brauchen, sondern auch Mut und Vertrauen in Gott und Christus, der in mir Gestalt annehmen will. Das Brot, das wir füreinander brechen, schenkt uns die Hoffnung, dass auch das Zerbrochene und Gebrochene in uns geheilt wird. Die Bruchstücke unseres Lebens werden neu zusammengesetzt. Das Brotbrechen ist zugleich Einladung, uns füreinander aufzubrechen, unseren Gefühlspanzer zu zerbrechen und unsere Herzen füreinander zu öffnen.



Am Rande des Seminarwochenendes wurden freilich auch viele Fragen zur Weggemeinschaft beantwortet. Zentrale Frage war, wie kamen die Mitglieder aus allen Teilen Deutschlands nach Vierzehnheiligen zu den St. Franziskusschwestern?

Auf dem Rückweg besichtigten wir die Kirche in Steinhausen. Direkt vor dem Kirchenportal stand ein Holzkreuz mit vielen bunten Bändern dran. Es war der Weihnachtsbaum vom vergangenen Jahr, der zum Anbinden von Bändern einlädt für Verzichte in der Fastenzeit. Vom Christbaum zum Kreuz zum Osterfeuer – eine komplette und erfüllte Lebensgeschichte in totaler Hingabe – so stand zu lesen. Unser erstes Treffen außerhalb des Mutterhauses war eine lebendige Quelle von Wissen und Begegnung – bis zum nächsten Treffen „pace e bene“

Bericht und Bilder: Uta Fielitz

Quelle: www.franziskusschwestern-vierzehnheiligen.de


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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:36