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Sprechende Zeichen.
Ein Papst macht Geschichte(n)
Kaum jemand kann alle Medienberichte konsumieren, die Tag für Tag über Papst Franziskus angeboten werden. Der Schweizer Kapuziner Niklaus Kuster versucht, hinter dem Vielerlei von Meldungen und Meinungen die «Tiefendimension» zu sehen. Als hervorragender Kenner des Franz von Assisi untersucht er auch, wie weit Franziskus von Rom sich von seinem Patron inspirieren lässt. Hier liegt denn auch das Besondere dieses Papstbuches, das ungefähr das 500. ist, das weltweit über Bergoglio erschienen.


Er ist ein Papst, der von Anfang an für Überraschungen gesorgt hat und mit seiner unkonventionellen Art nicht nur die Herzen seiner Glaubensanhänger im Sturm erobert hat. Schon die Namenswahl „Franziskus“ liess uns alle aufhorchen. Sie war der Beginn einer Reihe von Ereignissen, die nach Aufbruch und Neuanfang rochen und viele an den Heiligen Papst Johannes XXIII. erinnerte, der mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil für einen Frühling in der Kirche sorgte. Mit sprechenden Zeichen hat Papst Franziskus die Aufmerksamkeit der Welt immer wieder auf sich gelenkt. Er spricht durch sein Verhalten, durchbricht Starres oft mit viel Humor und hat ein ausgesprochenes Gespür für die Sprache des Tuns: Von der Versteigerung der Harley Davidson, der Geburtstagsfeier mit Clochards bis hin zum schweigenden Beten an der Trennmauer zwischen Israel und Palästina.

Bibliografie

Niklaus Kuster
Sprechende Zeichen. Ein Papst macht Geschichte(n)
120 Seiten, geb.,
Paulus-Verlag, Fribourg 215
ISBN 978-3-7228-0864-2
Preis: 16,80 Euro


Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:36