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Franziskanerinnen von Schönbrunn gründen Viktoria-von-Butler-Stiftung
Am 8. Dezember 2015 haben die Franziskanerinnen von Schönbrunn die Viktoria-von-Butler-Stiftung gegründet. Die Franziskanerinnen von Schönbrunn haben in den vergangenen Jahren die Situation ihres Ordens in den Blick genommen und in einem Sachkapitel die Gründung einer Stiftung beschlossen, in die sie den Großteil ihres Vermögens einstiften. Dadurch will sich die Kongregation mehr auf den Orden, seinen Auftrag und seine Spiritualität konzentrieren.


Franziskanerinnen von Schönbrunn gründen Viktoria-von-Butler-Stiftung

Gründungsfeier am 8. Dezember 2015 in Schönbrunn


Aus grundlegenden Überlegungen heraus haben die Franziskanerinnen von Schönbrunn im vergangenen Sachkapitel 2014 ihren Wirkungsbereich beraten, neu definiert und schließlich die Errichtung der Viktoria-von-Butler-Stiftung beschlossen. Diese Stiftung wurde am 8. Dezember 2015 offiziell gegründet. Damit überträgt die Kongregation das Immobilienvermögen an den Standorten Schönbrunn und Gut Häusern, einschließlich der Landwirtschaft und der Anlagen für Erneuerbare Energien, an die Stiftung. Darüber hinaus wird die Stiftung zukünftig Träger der Franziskuswerk Schönbrunn gGmbH, der pfiff gGmbH und der DSI gGmbH sein.
Ihre Geschäftstätigkeit nimmt die Viktoria-von-Butler-Stiftung am 1. Januar 2016 auf.


Generaloberin Sr. M. Benigna Sirl überreicht dem designierten Vorsitzenden des Stiftungsvorstands, Markus Tolksdorf, seine Ernennungsurkunde und einen Ordner mit den wichtigsten Unterlagen der Viktoria-von-Butler-Stiftung. Außerdem auf dem Foto die beiden weiteren Vorstände der Stiftung, Michaela Streich und Markus Holl.

Die Generaloberin der Franziskanerinnen von Schönbrunn, Sr. M. Benigna Sirl, sagte zur Stiftungsgründung: „Mit der Gründung der Viktoria-von-Butler-Stiftung stellen sich die Franziskanerinnen von Schönbrunn der Verantwortung, den Gründungsauftrag der Kongregation, für Menschen mit Behinderung in christlich-franziskanischem Geist zu arbeiten, auf Dauer in der Errichtung einer kirchlichen Stiftung zu sichern und weiterzuführen.“

Die Viktoria-von-Butler-Stiftung ist eine operativ tätige Stiftung, was bedeutet, dass sie mit ihrem Vermögen über ihre Unternehmen die Stiftungszwecke verfolgt. Kernaufgabe der Viktoria-von-Butler-Stiftung ist die Sorge um und Begleitung von hilfsbedürftigen Menschen. Die Aus-, Fort-, und Weiterbildung von Menschen in sozialer Arbeit, insbesondere in der Behinderten-, der Jugend- und der Altenhilfe, sieht die Viktoria-von-Butler-Stiftung dabei als wichtigen Schlüssel an. Zum zweiten ist die Weiterentwicklung des Ortes Schönbrunn als wichtiges Handlungsfeld definiert. Außerdem bleibt die Viktoria-von-Butler-Stiftung ihren franziskanischen Wurzeln verpflichtet, indem sie den Sendungs- und Verkündigungsauftrag der Franziskanerinnen von Schönbrunn gewährleistet.


Der Stiftungsrat und Stiftungsvorstand

Dem Vorstand der Viktoria-von-Butler-Stiftung wird Markus Tolksdorf vorstehen, der gleichzeitig auch Geschäftsführer des Franziskuswerks ist. Mit ihm bilden Michaela Streich und Markus Holl den Stiftungsvorstand, der die Stiftung künftig steuert und gleichzeitig als Geschäftsführungsteam das Franziskuswerk Schönbrunn leitet. Den Stiftungsrat, das Kontrollgremium der Viktoria-von-Butler-Stiftung, bildet zum einen die Generalleitung der Kongregation mit Sr. M. Gabriele Konrad, Sr. M. Regina Greimel, Sr. M. Barbara März und Sr. M. Johanna Süß unter dem Vorsitz von Sr. M. Benigna Sirl. Ergänzt wird der Stiftungsrat durch Ordinariatsdirektorin Dr. Elke Hümmeler, im Erzbischöflichen Ordinariat zuständig für das Ressort Caritas und Beratung, den Unternehmer Josef W. Karl, Professorin Dr. Tilly Miller von der katholischen Stiftungsfachhochschule München, und Niko Roth, ehemaliges Vorstandsmitglied des deutschen Caritasverbands.


Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:36