Dies ist eine alte Version des Dokuments!



  zurück zur Übersicht 
Altarweihe in Ursberg
Am 03. Juni 2016, am Tag des Patroziniums der Mutterhauskapelle, weihte Weihbischof Anton Losinger bei den Schwestern der St. Josefskongrgation in Ursberg einen neuen Altar ein. Er sprach in Anlehnung an Vinzenz von Paul von den zwei großen Wandlungsworten Christi: die am Altar gesprochenen Worte und die Begegnung mit Gott in kranken und schwachen Menschen.


Am 3. Juni konnte der neue Altar und Ambo in der Mutterhauskapelle geweiht werden. Dieser 3. Juni war das Herz-Jesu-Fest und damit zugleich das Patrozinium der Mutterhauskapelle.



In einem feierlichen Gottesdienst mit Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger und einigen Priestern, die der St. Josefskongregation verbunden sind, konnten die Schwestern feiern und Gott dankbar loben für seine Gegenwart im Mutterhaus. Bischof Losinger betonte die Bedeutung eines Altares für uns als Christen und insbesondere als Ordensgemeinschaft. Der Altar ist die religiöse Mitte einer Ordensgemeinschaft und unsere Heimat als Christen. Wir holen unsere Kraft für unser Tun von dieser Mitte. Er sprach in Anlehnung an Vinzenz von Paul von den zwei großen Wandlungsworten Christi: die am Altar gesprochenen Worte und die Begegnung mit Gott in kranken und schwachen Menschen. Die Gottesliebe und die Nächstenliebe gehören zusammen – keine kann ohne die andere sein. Vom Altar aus will die Liebe Gottes sich ausbreiten hinein in die Welt.



Eintrag ins Gästebuch

Nach dem Gottesdienst trug sich Weihbischof Losinger mit folgenden Worten in das Gästebuch der St. Josefskongregation ein:
„Eine Gemeinde, die sich einen Altar baut, gibt ein Signal, dass sie Zukunft hat!“
Der ehemalige Bischof von Münster
Möge Gottes reicher Segen von diesem neu geschaffenen Altar ausgehen und die St. Josefskongregation inspirieren und beflügeln in der Weitergabe der Liebe Jesu an alle Menschen mit Grenzen und Einschränkungen!
Anläßlich der Weihe des Altares am Herz-Jesu-Fest 2016 dem Patrozinium der Gemeinschaft (der Mutterhauskapelle)
+ Anton Losinger Weihbischof in Augsburg

Text der Weiheurkunde

Der Text der Weiheurkunde, die Anton Losinger Herrn Direktor überreichte lautet:
Zur Verherrlichung der Heiligsten Dreifaltigkeit, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, habe ich heute, am Hochfest Heiligstes Herz Jesu, dem 3. Juni 2016 den Altar und den Ambo in der Kapelle des Mutterhauses der St. Josefskongregation in Ursberg, Dekanat Günzburg nach dem Ritus der Heiligen römischen Kirche feierlich konsekriert. In den Altar wurde das Reliquiengefäß eingeschlossen, das dem Vorgänger-altar entnommen wurde. Das Gefäß wurde nicht geöffnet, die genauen Heiligen sind deshalb unbekannt. So oft die gläubige Gemeinde sich um den Altar versammelt, möge sie dieses Wort aus dem Weihegebet bedenken und sich zu Eigen machen: „Dieser Altar sei die festliche Tafel, um die sich die Tischgenossen Christi freudig versammeln. Mögen sie hier ihre Sorgen auf dich werfen und neue Kraft schöpfen für den Weg, auf den du sie führen willst. Dieser Altar sei ein Ort vertrautem Umgangs mit dir und eine Stätte des Friedens. Alle, die hier den Leib und das Blut deines Sohnes empfangen, mögen mit seinem Geist erfüllt werden und ständig wachsen in deiner Liebe“ (aus der Weiheliturgie).

Dem Festgottesdienst folgte ein gemeinsames Mittagessen der Schwestern mit dem Bischof im Klosterbräuhaus.



Gestaltung der Mutterhauskapelle

Anschließend erläuterten Frau Sommersberger und Herr Höchstötter als Architekten und Künstler Gedanken zur Gestaltung der Mutterhauskapelle. Die Mutter Maria steht auf der linken Seite. Von ihr aus beginnen wir die Kapelle zu „lesen“: Maria empfing Jesus und brachte ihn zur Welt. Der Ambo zeugt vom Wirken und den Worten Jesu. Am Altar feiern wir sein immer wieder kehrendes Geschenk der Eucharistie.



Dahinter fällt unser Blick auf den Tabernakel, dem Ort der Gegenwart Gottes, und dem Kreuz von Sr. M. Paula Sailer, das um eine Ostersonne erweitert wurde und uns so die Hoffnung und den Kern unseres Glaubens vor Augen führt.

Sr. Katharina Wildenauer


Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 15.03.2017 18:24