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Frankfurter „Franziskustreff“ feiert 25jähriges Jubiläum
Der sogenannte „Franziskustreff“ in Frankfurt am Main bietet Armen und Obdachlosen jeden Morgen ein Frühstück im Kapuzinerkloster Liebfrauen an.

Vor 25 Jahren wurde er vom Kapuziner Br. Wendelin Gerigk (+ 2010) gegründet. Bis zum heutigen Tag wird er täglich von bis zu 160 Gästen besucht.


Seit 1993 findet im Frankfurter Kapuzinerkloster jeden Morgen ein Frühstück für Obdachlose statt

Der sogenannte „Franziskustreff“ in Frankfurt am Main bietet Armen und Obdachlosen jeden Morgen ein Frühstück im Kapuzinerkloster Liebfrauen an. Vor 25 Jahren wurde er vom Kapuziner Br. Wendelin Gerigk (+ 2010) gegründet. Bis zum heutigen Tag wird er täglich von bis zu 160 Gästen genutzt - was nicht zuletzt durch Unterstützung vieler Frankfurterinnen und Frankfurter ermöglicht werden kann; neben dem Frühstück werden etwa auch Sozialberatungen angeboten.


Br. Paulus Terwitte (Stiftungsvorstand) und Br. Michael Wies (Leiter) freuen sich als die Veranwortlichen für den Franziskustreff über das Jubiläum

JedeR ist einE KönigIN

Am Samstag, den 24. November 2018, findet im Frankfurter Dom ein Dankgottesdienst mit Empfang und anschließender Jubiläumsfeier mit Festvortrag im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Der Tag wird unter dem Motto „JedeR ist einE KönigIN“ begangen; eingeladen haben dazu Br. Paulus, Vorstand der Stiftung, und Kardinal Chavez aus San Salvador.

Teil des Empfangs wird auch die Ausstellung „Blick über den Tellerrand“ sein, bei der Fotos aus dem Leben obdachloser Menschen gezeigt werden.



Mehr Informationen über den Franziskustreff, unter anderem eine „Zeitreise“ durch die letzten 25 Jahre, kann man hier auf franziskustreff.de nachlesen.

So hat Bruder Wendelin den Franziskustreff gegründet

Als Bruder Wendelin 1992 nach Frankfurt/Main kommt, wird er mit der Neustrukturierung der Obdachlosenarbeit betraut. Ihm schwebt vor, einen Treffpunkt für Wohnungslose im Kapuzinerkloster Liebfrauen einzurichten. Jeder Bedürftige der will, soll künftig hier ein Frühstück bekommen. Bisher wurde an der Klosterpforte nur die obligatorische „Stulle“ an Bedürftige gegeben. Bruder Wendelin empfindet diese Praxis jedoch als würdelos. Er will für die Bedürftigen einen Raum schaffen, in dem sich die Besucher in gediegener Atmosphäre ohne Wenn und Aber angenommen fühlen können. „Als Startkapital hatte man mir den nicht gerade atemberaubenden Betrag von 1500 D-Mark zur Verfügung gestellt. Anfangs bekam ich öfter die Frage gestellt, wie ich dieses Projekt eigentlich finanzieren wolle. Ich habe damals gesagt: Da hilft der liebe Gott mit“, sagte Bruder Wendelin, wenn man ihn nach den Anfängen des Franziskustreffs fragt. Mit großem Gottvertrauen beginnt er den Dienst für die Armen und wird nie enttäuscht. Zwischen 20 und 30 Menschen kommen bereits kurz nach der Gründung des Treffs regelmäßig. Bruder Wendelin weiß: „Wenn Gott uns die Armen schickt, dann sorgt er auch für sie.“

Quelle: www.franziskustreff.de

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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 29.11.2018 21:37