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Ministrantentreffen 2019
Vom 17. bis 19. Mai 2019 fand in Großkrotzenburg das traditionelle franziskanische Ministrantentreffen der Pfarreien aus dem ehemaligen Thurinigia-Gebiet statt. Unter dem Thema „veni-vedi-mini“ kamen rund 150 Ministranten, Mädchen und Jungen aus den Gemeinden in Mannheim, Rastatt, Schliengen, Friedenweiler, Großkrotzenburg und Großauheim zusammen.


Ministrantentreffen in der Kreuzburg

Vom 17. bis 19. Mai 2019 fand in Großkrotzenburg das traditionelle Ministrantentreffen der Pfarreien aus dem ehemaligen Thurinigia-Gebiet statt. Unter dem Thema „veni-vedi-mini“ kamen rund 150 Ministranten, Mädchen und Jungen aus den Gemeinden in Mannheim, Rastatt, Schliengen, Friedenweiler, Großkrotzenburg und Großauheim zusammen.

[Foto von Matthias Niggemann]

Das Programm hatten die großen Jugendlichen aus der Kreuzburg mit Unterstützung einiger Erwachsener vorbereitet. Um das leibliche Wohl sorgte sich an den Tagen eine Gruppe von über 60 Helfern aus Schule und Pfarrei.

Zum Abschlussgottesdienst waren alle in der Pfarrkirche St. Laurentius zu Gast. Die Mannheimer Gruppe gewann in diesem Jahr den Wanderpokal für ihr Impro-Theaterstück. Für das kommende Jahr lädt die Gemeinde in Rastatt ein.

Veni – vidi – mini… hieß es auf der Einladung und so kamen sie. Insgesamt 150 aktive Ministranten und ihre Betreuer trafen sich vom 17. bis 19. Mai 2019 im Franziskanergymnasium Kreuzburg in Großkrotzenburg. Wer aber glaubte, die Einladung würde wie der berühmte Spruch des römischen Feldherren Caesar mit „vici“ weitergehen, sah sich aber getäuscht. Denn nicht Siegen steht für die Minis an erster Stelle, sondern Dienen und so vervollständigte sich das Motto des Wochenendes zu: Veni – vidi – mini! Dass dabei die Grammatik der lateinischen Sprache nicht so genau genommen wurde, nahmen alle mit Humor.

Messdiener aus den vier südlichen Franziskaner- und ehemaligen Franziskanergemeinden Mannheim, Schliengen, Friedenweiler und Rastatt fanden sich ein, um mit den Großkrotzenburger und Kreuzburger Ministranten ein Wochenende in friedlichem Wettstreit zu verbringen. Der Limes und die Ruinen in Großkrotzenburg waren dabei themengebend. Nach der Begrüßung durch den Franziskaner Bruder Bernardin Marker, verantwortlich für die Ministrantenarbeit im Kloster und dem Schulleiter des Gymnasiums, Herrn Thomas Wolf, ging es in das römische Kastell Großkrotzenburgs zum triumphalen Einzug und der Vorstellung aller teilnehmenden Gruppen. Kreuzburger Gymnasiasten und Ehemalige führten durch die Veranstaltung, die aufgrund eines Platzregens mittendrin zurück in die Aula des Gymnasiums verlegt werden musste.

Mit einer Taizéandacht leitete Bruder Michael Blasek, verantwortlich für die Seelsorge in der Schule, die Nachtruhe des ersten Tages ein.

Angelehnt an das Spiel „Die Siedler von Catan“ sollten die Minis am zweiten Tag, in die Antike vor Christi gereist, ein Imperium wiederaufbauen. Insgesamt 15 Gruppen, altersgemischt und aus allen Gemeinden zusammen gestellt, erspielten sich Rohstoffe, um auf einem überdimensionalen Spielbrett jeweils ihr Kastell und städtische Institutionen zu bauen und diese mit einem Limes zu sichern. An 15 Stationen über das Schulgelände verteilt konnten mit Aufgaben wie Bibelsprüche suchen, Seilspringen, Krocket und Boccia spielen, Schätzfragen lösen, Würfeln, Geschicklichkeitsprüfungen und eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten die notwendigen Rohstoffe erspielt werden. Auf dem Spielfeld verbauten die Gruppen dann ihre Errungenschaften um Punkte zu sammeln. Dazu gehörten neben Glück spielerisches Können und strategische Planung.

Abends ging es in der Aula wieder in gemeindeinternen Gruppen weiter. Die begehrte Trophäe – der Wanderpokal für das beste Theaterstück – sollte erspielt werden. Im Gegensatz zu den Jahren zuvor kamen die Mini-Gruppen nicht mit selbstgeschriebenen Stücken oder Videos um sich darzustellen, sondern sie erhielten alle eine materialgefüllte Tüte, die in einem Improvisationstheaterstück verarbeitet werden musste. Eine festgelegte Anzahl von Wörtern wie Schienenersatzverkehr, Elektrozahnbürste, Ministrant, Kastell und Computer mussten eingebaut und erläutert werden. Eine weitere Herausforderung war die Einbindung der gesamten Gruppe.


[Foto von Matthias Niggemann]

Am nächsten Morgen schlüpften alle Minis in ihre mitgebrachten Gewänder und machten sich in einer Prozession auf den Weg in die Gemeindepfarrkirche St. Laurentius zum Abschlussgottesdienst. Bruder Michael dankte den anwesenden Ministranten, da sie mit ihrem Dienst den Gottesdienst bunt, jung und fröhlich gestalteten. Musikalisch begleitet von der Sakro-Pop-AG des Kreuzburggymnasiums ging es thematisch um wertvolle Begegnungen als Schätze des Lebens.

Nach einem abschließenden Mittagessen und dem Dankeschön an all die vielen Eltern und Ministranten, die dieses Treffen durch den Einsatz ihrer Tatkraft erst ermöglichten, machten sich die Gruppen wieder auf den teilweise weiten Heimweg in dem Wissen, dass man sich nächstes Jahr in Rastatt wieder sehen wird.

Iris Niggemann / Bernardin Marker ofm

Quelle: https://franziskaner.net/veni-vidi-mini/

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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 27.05.2019 20:39