Unterschiede

Hier werden die Unterschiede zwischen zwei Versionen gezeigt.

Link zu dieser Vergleichsansicht

startseite_19_abschied-franziskaner-werl [d.m.Y H:i] (aktuell)
federbusch angelegt
Zeile 1: Zeile 1:
 +<​html><​br /> 
 +<div class="​linkfeld"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp; ​ </​span></​a></​div>​ 
 +<div class="​ueberschrift_1">​Abschied von Werl - Franziskaner geben die Marienwallfahrt an das Bistum Paderborn ab</​div>​ 
 +<div class="​ueberschrift_5_ohne_rand">​Gehen und Ankommen, Abschied und Willkommen, Ende und Anfang stehen oftmals in einem engen Zusammenhang:​ So auch am heutigen ersten Sonntag im September 2019, als Erzbischof Hans-Josef Becker die Franziskaner im bedeutenden Wallfahrtsort Werl verabschiedete und das neue di&​ouml;​zesane Wallfahrtsteam begr&​uuml;&​szlig;​te und einf&​uuml;​hrte.</​div>​ 
 +<br /> 
 +<br /> 
 +<div class="​normaler_text"><​font color="#​993300"><​strong>​Franziskaner verlassen Werl<br /> 
 +</​strong></​font><​br /> 
 +Nach 170 Jahren verlassen die Franziskaner den Marienwallfahrtsort und das Gnadenbild der &​bdquo;​Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten&​ldquo;​. Es komme darauf an, dass sich Abschied und Dank mit der Zuversicht des Neubeginns verbinde, sagte Erzbischof Becker. <br /> 
 +Nach dem Pontifikalamt in der Werler Wallfahrtsbasilika wurde eine Stele zur Erinnerung an die lange Tradition der Wallfahrtsseelsorge durch die Ordensleute eingeweiht. Danach wurde rund um das Kloster ein Fest der Begegnung gefeiert. <br /> 
 +<br /> 
 +Als die Franziskaner nach dem feierlichen Gottesdienst aus der Wallfahrtsbasilika auszogen, applaudierten die rund 2.000 Gottesdienstteilnehmer zum Zeichen der Verbundenheit und des Dankes. <br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_2Bischof_A8-gr.jpg"​ alt=""​ width="​400"​ height="​200"​ /><br /> 
 +<font size="​1">&​bdquo;​Wir sind zu gro&​szlig;​em Dank verpflichtet,​ dass Sie, liebe Br&​uuml;​der des heiligen Franziskus, 170 Jahre diesen Ort auf Ihre Weise segensreich gepr&​auml;​gt und belebt haben&​ldquo;,​ sagte Erzbischof Becker in seiner Predigt. </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +&​bdquo;​Es ist wichtig f&​uuml;​r mich, heute mit Ihnen gemeinsam an diesem besonderen Ort zu sein und die heilige Messe zu feiern, an diesem Tag, der von Abschied und Dankbarkeit und zugleich von Neubeginn und Zuversicht gepr&​auml;​gt ist, hier, im Angesicht der Mutter Gottes von Werl&​ldquo;,​ sagte <font color="#​FF9900">​Erzbischof Becker</​font>​ zu Beginn seiner Predigt in der voll besetzten Wallfahrtsbasilika. Er kennzeichnete Maria als die Treue, Bleibende und Standhafte, als eine Tr&​ouml;​sterin mit einer grenzenlosen Liebe. &​bdquo;​Der Blick auf Maria, die Tr&​ouml;​sterin,​ der Blick auf den Sohn auf ihrem Scho&​szlig;:​ Dieser Blick ist immer realistisch. Maria begegnet uns als gro&​szlig;​e Tr&​ouml;​sterin,​ der nichts Menschliches fremd ist.&​ldquo;​ <br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_4Volk_A8-gr.jpg"​ alt=""​ width="​400"​ height="​200"​ /><br /> 
 +<font size="​1">​Zahlreiche Wallfahrer und Pilger waren nach Werl gekommen, um an der Verabschiedung der Franziskaner und der Einf&​uuml;​hrung des neuen di&​ouml;​zesanen Wallfahrtsteams teilzunehmen </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">&​bdquo;​Wir bleiben zusammen&​ldquo;​ </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Im Hinblick auf die Situation in der Kirche heute sagte der Paderborner Oberhirte, es sei wichtig, auf Maria als die Standhafte zu schauen. &​bdquo;​Wir lassen uns nicht spalten, wir bleiben zusammen. Das kann und wird gelingen!&​ldquo;​ Er f&​uuml;​hrte weiter aus: &​bdquo;​Wenn wir wie Maria mit Christus in unserem Herzen durch den Dornwald der Welt und auch unserer Kirche gehen, dann d&​uuml;​rfen wir darauf vertrauen, dass die Dornen einmal in Rosen verwandelt werden. Dann kann sich Feindschaft und Misstrauen in Frieden verwandeln. Bleiben wir der Botschaft treu, bleiben wir standhaft, bleiben wir zusammen.&​ldquo;​ <br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_3Predigt_A8-gr.jpg"​ alt=""​ width="​400"​ height="​200"​ /><br /> 
 +<font size="​1">​Der Wallfahrtsort Werl bleibt auch nach dem Weggang der Franziskaner als festes und lebendiges Element f&​uuml;​r das Erzbistum Paderborn erhalten, bekr&​auml;​ftigt Erzbischof Becker. </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">​170 Jahre segenreicher Dienst </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Die Franziskaner tragen das in Werl verehrte Gnadenbild der Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten weiter in sich und nehmen es an jeden Ort mit, sagte Erzbischof Becker im Hinblick auf die Verabschiedung der Ordensgemeinschaft. &​bdquo;​Wir sind zu gro&​szlig;​em Dank verpflichtet,​ dass Sie, liebe Br&​uuml;​der des heiligen Franziskus, 170 Jahre diesen Ort auf Ihre Weise segensreich gepr&​auml;​gt und belebt haben!&​ldquo;​ Zugleich gebe es eine gro&​szlig;​e Zuversicht, dass die zahlreichen Pilgerinnen und Pilger auch zuk&​uuml;​nftig Trost bei der Muttergottes finden: &​bdquo;​Dem neuen Wallfahrtsteam w&​uuml;​nsche ich Gottes reichen Segen und Freude, Leichtigkeit,​ Tiefe und Leidenschaft in diesem Dienst.&​ldquo;​ <br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">&​bdquo;​Dem Vergangenen Dank &ndash; dem Kommenden Ja!&​ldquo;​ </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Guardian und Wallfahrtsleiter <font color="#​FF9900">​Pater Ralf Preker OFM</​font>​ hatte zu Beginn des Gottesdienstes die zahlreichen Pilger und damit die rund 2.000 Gottesdienstteilnehmer in der Wallfahrtsbasilika,​ auf dem Vorplatz der Basilika und in der alten Wallfahrtsbasilika begr&​uuml;&​szlig;​t. &​bdquo;​170 Jahre durften die Br&​uuml;​der des Franziskanerordens die Pilgerinnen und Pilger begr&​uuml;&​szlig;​en,​ mit ihnen beten und singen, Gottesdienst feiern und sie seelsorglich begleiten. Heute darf ich als letzter Wallfahrtsleiter der Franziskaner sie alle hier in der &​uuml;​bervollen Basilika willkommen hei&​szlig;​en&​ldquo;,​ sagte Pater Ralf Preker. <br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_5Ralf_A8-gr.jpg"​ alt=""​ width="​400"​ height="​200"​ /><br /> 
 +<font size="​1">&​bdquo;​Dem Vergangenen Dank, dem Kommenden Ja! So m&​ouml;​chten wir diesen denkw&​uuml;​rdigen Tag verstanden wissen. &​bdquo;​Dem Vergangenen Dank, dem Kommenden Ja! So m&​ouml;​chten wir diesen denkw&​uuml;​rdigen Tag verstanden wissen&​ldquo;,​ f&​uuml;​hrte Pater Ralf Preker OFM in den Gottesdienst zur Verabschiedung der Franziskaner aus Werl ein. </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">​Das Gnadenbild anvertraut </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Zum Zeichen des Wechsels und der &​Uuml;​bergabe &​uuml;​berreichte Wallfahrtsleiter Pater Ralf Preker OFM das in Werl verehrte Gnadenbild der &​bdquo;​Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten&​ldquo;​ an Erzbischof Becker. &​bdquo;​Was wir selbst empfangen haben, geben wir nun weiter&​ldquo;,​ so der Franziskanerpater. Der Paderborner Erzbischof reichte dann das Gnadenbild an Dechant Dr. Gerhard Best weiter, der dieses stellvertretend f&​uuml;​r das neue di&​ouml;​zesane Wallfahrtsteam entgegennahm. Anschlie&​szlig;​end stellte der neue Wallfahrtsleiter die Statue zur&​uuml;​ck in die Stele in der Wallfahrtsbasilika. Die versammelte Gottesdienstgemeinschaft stimmte dann das Te Deum an.<br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_1Ubergabe_A8-gr.jpg"​ width="​400"​ height="​200"​ alt=""​ /><br /> 
 +<font size="​1">​Abschied und Dank verbinden sich mit der Zuversicht des Neubeginns, als Erzbischof Becker die Franziskaner aus Werl verabschiedet und das neue di&​ouml;​zesane Wallfahrtsteam einf&​uuml;​hrt. Das Gnadenbild wird &​uuml;​bergeben von Pater Ralf Preker OFM (v.r.n.l.) an Erzbischof Becker, der es Dechant Dr. Gerhard Best anvertraut. </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">​Provinzialminister der Franziskaner:​ &​bdquo;​Wir danken!&​ldquo;​ </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +&​bdquo;​Unser Abschied aus Werl, ist eine tiefe Z&​auml;​sur,​ nicht nur f&​uuml;​r die Geschichte der Wallfahrt in Werl, sondern auch f&​uuml;​r uns Franziskaner in Deutschland&​ldquo;,​ sagte der Provinzialminister der Franziskaner,​ <font color="#​FF9900">​Pater Dr. Cornelius Bohl OFM</​font>​. Er erl&​auml;​uterte den R&​uuml;​ckzug aus Werl mit dem Hinweis, die zahlenm&​auml;&​szlig;​ig rapide kleiner werdende Ordensprovinz k&​ouml;​nne nicht mehr all das weiterf&​uuml;​hren,​ was die Generationen zuvor aufgebaut haben. Zum Abschluss seines Gru&​szlig;​wortes sagte Pater Dr. Cornelius Bohl OFM: &​bdquo;​Wir Franziskaner danken heute Gott, was er in 170 Jahren auch durch unsere Mitbr&​uuml;​der,​ in allen ihren Schw&​auml;​chen und Begrenzungen,​ hier in Werl getan hat. Wir d&​uuml;​rfen dankbar sein, dass hier an diesem Ort viele Menschen in der Begegnung mit Minderbr&​uuml;​dern auch Jesus begegnen durften. Wir danken den vielen Wallfahrern,​ die uns Vertrauen entgegengebracht haben. Wir danken den Generationen von B&​uuml;​rgerinnen und B&​uuml;​rgern aus Werl, die mit uns gelebt und uns vielf&​auml;​ltig unterst&​uuml;​tzt haben. Und wir danken ganz besonders herzlich dem Erzbistum Paderborn und besonders Ihnen, Herr Erzbischof, f&​uuml;​r alles Wohlwollen, f&​uuml;​r alle gute Zusammenarbeit und alle Hilfe, die wir immer von Ihnen erfahren durften.&​ldquo;​ <br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_6Cornelius_A8-gr.jpg"​ width="​400"​ height="​200"​ alt=""​ /><br /> 
 +<font size="​1">​Pater Dr. Cornelius Bohl OFM, Provinzialminister der Franziskaner,​ erl&​auml;​uterte den Abschied und sagte Worte des Dankes. </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">​Den Pilgern entgegen gegangen </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​FF9900">​Stefan H&​ouml;​ller</​font>,​ Brudermeister der Wallfahrer aus Much, die sich j&​auml;​hrlich auf einen dreit&​auml;​gigen Pilgerweg nach Werl begeben, um am Fest Mari&​auml;​ Heimsuchung das Patronatsfest der Wallfahrtsbasilika mitzufeiern,​ dankte stellvertretend f&​uuml;​r alle Werlpilger den Franziskanern f&​uuml;​r ihre herzliche Gastfreundschaft. Dass die Franziskaner Wallfahrern entgegen gehen, um sie abzuholen, sei ein wahres Zeichen des Willkommenseins,​ so H&​ouml;​ller. Er sagte im Namen aller Wallfahrer zudem Erzbischof Becker Dank, der daf&​uuml;​r Verantwortung &​uuml;​bernommen habe, dass die Wallfahrt nach Werl zum Gnadenbild der &​bdquo;​Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten&​ldquo;​ personell und strukturell eine gute Zukunft hat. Der neue Wallfahrtsleiter,​ Dechant Dr. Gerhard Best, lud nach dem Abschluss des Pontifikalamtes zu einer Prozession vor die &​bdquo;​Alte Wallfahrtskirche&​ldquo;​ ein, wo eine Erinnerungs-Stele an die Kapuziner und Franziskaner in Werl von Generalvikar Alfons Hardt gesegnet wurde. Diese ist ein Geschenk der Stadt Werl. <br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_7Pilger_A8-gr.jpg"​ width="​400"​ height="​200"​ alt=""​ /><br /> 
 +<font size="​1">​Stefan H&​ouml;​ller,​ Brudermeister der Wallfahrer aus Much, dankte stellvertretend f&​uuml;​r alle Werlpilger den Franziskanern f&​uuml;​r ihre herzliche Gastfreundschaft. </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">​Dank und Gru&​szlig;​ der Stadt Werl </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Die Wallfahrt mit dem Gnadenbild der &​bdquo;​Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten&​ldquo;​ sei f&​uuml;​r die Stadt auch im weltlichen Sinne ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal und habe Werl weit &​uuml;​ber die Stadtgrenzen bekannt gemacht, sagte Werls B&​uuml;​rgermeister <font color="#​FF9900">​Michael Grossmann</​font>​. Den scheidenden Franziskanern dankte er im Namen der B&​uuml;​rgerinnen und B&​uuml;​rger f&​uuml;​r ihre Arbeit und ihr Wirken &​bdquo;​und vor allem f&​uuml;​r die so gute Art, wie sie ihre besonders verantwortungsvolle Aufgabe erf&​uuml;​llt haben&​ldquo;​. &​bdquo;​Ein herzliches Dankesch&​ouml;​n f&​uuml;​r das, was war! Gottes Segen f&​uuml;​r das, was kommt!&​ldquo;,​ sagte B&​uuml;​rgermeister Grossmann. <br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">​Segnung der Erinnerungs-Stele </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Zur Segnung der Erinnerungs-Stele vor der Alten Wallfahrtskirche,​ der Verabschiedung der Gemeinschaft der Franziskaner und zur Begr&​uuml;&​szlig;​ung des di&​ouml;​zesanen Wallfahrtsteams betete Generalvikar Alfons Hardt: &​bdquo;​G&​uuml;​tiger Gott! Zur Verherrlichung deines Namens und zum Segen f&​uuml;​r die Menschen haben hier in der Wallfahrtsstadt Werl die Kapuziner und nach ihnen die Franziskaner 374 Jahre lang gewirkt. Wir bitten dich: Segne diese Stele und schenke allen, die an diesem Wallfahrtsort beten auf die F&​uuml;​rsprache Mariens, der Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten,​ Hilfe in ihren vielf&​auml;​ltigen Anliegen, Sorgen und N&​ouml;​ten. Nimm unseren Dank entgegen f&​uuml;​r das Vorbild des heiligen Franziskus von Assisi. Lass uns deiner Sch&​ouml;​pfung ehrfurchtsvoll und geschwisterlich begegnen und uns stets f&​uuml;​r ihren Schutz und Erhalt einsetzen, so wie er es getan hat.&​ldquo;​ <br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_8Stele_A8-gr.jpg"​ width="​400"​ height="​200"​ alt=""​ /><br /> 
 +<font size="​1">​Eine Erinnerungs-Stele an die Kapuziner und Franziskaner in Werl wurde von Generalvikar Alfons Hardt gesegnet. </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Sie steht vor der alten Wallfahrtsbasilika. ​ Die Erinnerungs-Stele aus Anr&​ouml;​chter Dolomit (&​bdquo;​Gr&​uuml;​nsandstein&​ldquo;​) steht vor der Alten Wallfahrtskirche nach dem Vorbild der 2011 errichteten 350-Jahre-Jubil&​auml;​ums-Stele. Sie ist eine Arbeit des Werler Bildhauers Bernhard Sobbe. Als Halbrelief ist die Darstellung &​bdquo;​Franziskus predigt den V&​ouml;​geln&​ldquo;​ zu sehen. Die beiden Inschriften lauten: &​bdquo;​1645 &ndash; 1836 Kapuziner in der Wallfahrtsstadt Werl&​ldquo;​ und &​bdquo;​1849 &ndash; 2019 Franziskaner in der Wallfahrtsstadt Werl&​ldquo;​. Die Erinnerungs-Stele ist ein Geschenk der Stadt Werl. <br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">​Neues di&​ouml;​zesanes Wallfahrtsteam </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +F&​uuml;​r Erzbischof Hans-Josef Becker war es wichtig, dass der Wallfahrtsort Werl auch nach dem Weggang der Franziskaner als festes und lebendiges Element f&​uuml;​r das Erzbistum Paderborn erhalten bleibt. Um die Wallfahrt und Wallfahrtsseelsorge auch in eine gute Zukunft zu f&​uuml;​hren,​ hat der Paderborner Erzbischof mit <font color="#​FF9900">​Dechant Dr. Gerhard Best </​font>​fr&​uuml;​hzeitig einen Nachfolger benannt, der im Team mit <font color="#​FF9900">​Pastor Stephan Mockenhaupt</​font>​ und <font color="#​FF9900">​Gemeindereferentin Ursula Altehenger</​font>​ die Leitung &​uuml;​bernimmt. <br /> 
 +<br /> 
 +Z<font color="#​993300">​ukunftssicherung f&​uuml;​r die Wallfahrt </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Als im Jahr 2015 bekannt gegeben wurde, dass der Franziskanerorden die Wallfahrtsseelsorge in Werl im Jahr 2019 aufgeben werde, hatte Erzbischof Becker zum Ausdruck gebracht, dass das Erzbistum Paderborn f&​uuml;​r eine gute Folge-L&​ouml;​sung Sorge tragen wolle, damit die Wallfahrt zur &​bdquo;​Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten&​ldquo;​ in Werl auch weiterhin ein festes und lebendiges Element im Erzbistum sei und bleibe. Gespr&​auml;​che zwischen der Ordensleitung der Franziskaner und Vertretern des Erzbisch&​ouml;​flichen Generalvikariats Paderborn im Hinblick auf das Grundst&​uuml;​ck und das Klostergeb&​auml;​ude,​ das sich im Besitz der Franziskaner befindet, f&​uuml;​hrten 2017 zum Ergebnis, dass das Erzbistum Paderborn beides erwirbt. &​bdquo;​Wir wollen die Wallfahrt und Wallfahrts-Seelsorge in Werl in eine gute Zukunft f&​uuml;​hren. Wir nutzen die M&​ouml;​glichkeit,​ der Wallfahrt auch einen Ort zu sichern&​ldquo;,​ so Generalvikar Alfons Hardt bei der Bekanntgabe des Kaufs des Areals und des Geb&​auml;​udes durch das Erzbistum Paderborn. Das Klostergeb&​auml;​ude soll nach dem Weggang der Franziskaner umgebaut werden, um dort ein Wallfahrtszentrum einzurichten. Dar&​uuml;​ber hinaus sollen darin kirchliche Einrichtungen angesiedelt werden. Zudem ist die Unterbringung der Ursulinenschwestern im ehemaligen Franziskaner-Klostergeb&​auml;​ude geplant, da sie ihr eigenes Kloster in der Neuerstra&​szlig;​e in Werl verlassen werden.<​br /> 
 +<br /> 
 +<img src="/​seiten/​userfiles/​Abschied_Werl_10Abschied_A8-gr.jpg"​ width="​400"​ height="​200"​ alt=""​ /><br /> 
 +<font size="​1">​Die Franziskaner werden von den Werlern verabschiedet. <br /> 
 +Foto: Pater Werner Mertens </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +<font color="#​993300">​Marienwallfahrt Werl </​font><​br /> 
 +<br /> 
 +Vor &​uuml;​ber 350 Jahren, im Jahr 1661, gelangte durch die Vermittlung des K&​ouml;​lner Kurf&​uuml;​rsten und Erzbischofs Maximilian Heinrich das Gnadenbild der &​bdquo;​Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten&​ldquo;​ nach Werl. Zuvor war es in der seit der Reformation evangelischen Kirche St. Maria zur Wiese in Soest verehrt worden. Damit begann in Werl die bis heute lebendige Marienwallfahrt. Werl ist einer der bedeutendsten Marienwallfahrtsorte der Bundesrepublik,​ nach Kevelaer und Alt&​ouml;​tting der drittgr&​ouml;&​szlig;​te. Die Werler Madonna z&​auml;​hlt zu den sch&​ouml;​nsten Mariendarstellungen Europas. Unter Papst Pius X. wurde das Gnadenbild 1911 gekr&​ouml;​nt. Die Krone ist ein kostbares Schmuckst&​uuml;​ck,​ das die Madonna lediglich zu hohen Feiertagen tr&​auml;​gt. <br /> 
 +<br /> 
 +Traditionell wird j&​auml;​hrlich am 1. Mai die Wallfahrtszeit zum Werler Gnadenbild der &​bdquo;​Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten&​ldquo;,​ das in der Wallfahrtsbasilika verehrt wird, er&​ouml;​ffnet. Bis zum Abschluss der Wallfahrtssaison am Hochfest Allerheiligen (1. November) kommen rund 100.000 Menschen als Pilger in den ber&​uuml;​hmten Marienwallfahrtsort des Erzbistums Paderborn. Im Jahr 2011, als das 350-j&​auml;​hrige Jubil&​auml;​um der Wallfahrt zum Gnadenbild der &​bdquo;​Tr&​ouml;​sterin der Betr&​uuml;​bten&​ldquo;​ begangen wurde, waren rund 200.000 Wallfahrer in den bedeutenden Marienwallfahrtsort gekommen: Pilger aus dem ganzen Erzbistum Paderborn und dar&​uuml;​ber hinaus hatten an zahlreichen Pilgermessen,​ Pilgerandachten und Lichterprozessionen im Jubil&​auml;​umsjahr teilgenommen.<​br /> 
 +<br /> 
 +Bildnachweis:​ pdp / Thomas Throenle <br /> 
 +<br /> 
 +Pressestelle Erzbisch&​ouml;​fliches Generalvikariat Paderborn <br /> 
 +<br /> 
 +Lesen sie mehr &​uuml;​ber den Abschied von Werl auf <a href="​http://​www.domradio.de/​themen/​bist%C3%BCmer/​2019-08-29/​der-orden-betreute-170-jahre-die-pilger-franziskaner-verabschieden-sich-aus-dem-wallfahrtsort-werl">​domradio.de</​a><​br /> 
 +<br /> 
 +Auch der <a href="​http://​www1.wdr.de/​nachrichten/​westfalen-lippe/​franziskaner-verlassen-werl-100.html ">​WDR</​a>​ berichtet online: Franziskaner verlassen Werl<br /> 
 +<br /> 
 +Quelle: https://<​a href="​http://​franziskaner.net/​abschied-von-werl/​ ">​franziskaner.net </​a></​div>​ 
 +<hr width="​100%"​ size="​2"​ /> 
 +<div class="​linkfeld"><​font size="​1"><​font color="#​993300"><​a href="​http://​www.infag.de/​seiten/​doku.php/​startseite">&​nbsp;​ zur&​uuml;​ck zur &​Uuml;​bersicht&​nbsp;&​nbsp;</​a><​a href="#​anfang"><​span class="​letzter_link">&​nbsp;​ Seitenbeginn &​nbsp;</​span></​a></​font></​font></​div></​html>​
Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 07.09.2019 11:57