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Noviziatsaufnahme und Erstprofess in Reute
Die Franziskanerinnen von Reute freuen sich, dass drei junge Frauen am 02. August 2020 einen weiteren Schritt auf dem Weg der Ordensausbildung wagen. Die beiden Novizinnen Sr. Jakoba Gäbler (36) und Sr. Tobia Hartmann (27) legten ihre Erstprofess ab, Postulantin Sonja Eisele (33) wurde eingekleidet und ins Noviziat aufgenommen. Sie erhielt den neuen Schwesternnamen Evamaria.


Drei junge Frauen wagten am Sonntag, 02. August einen weiteren Schritt auf dem Weg der Ordensausbildung.

Es war eine besondere Feier, die am vergangenen Sonntag, 02. August in Reute begangen werden konnte. Mit der Aufnahme ins Noviziat von Sonja Eisele und der Erstprofess von Sr. M. Tobia Hartmann und Sr. M. Jakoba Gäbler bekommt die Schwesterngemeinschaft in Reute junge und lebendige Verstärkung.


Sr. Tobia Hartmann, Sr. Jakoba Gäbler und Sr. Evamaria Eisele

Im festlichen Rahmen, der coronabedingt kleiner und schlichter ausfiel als gewöhnlich, erhielt Postulantin Sonja (33) im Gottesdienst von Generaloberin Schwester Maria Hanna Löhlein die Ordenstracht: Das Kleid, den weißen Novizinnenschleier und das Tau, das Segens- und Kreuzzeichen der franziskanischen Familie sowie die Lebensform der Gemeinschaft. Da es in unserer Gemeinschaft jeden Namen nur ein Mal gibt, bekam Sonja auch einen neuen Schwesternnamen: Schwester Evamaria. Das nun begonnene Noviziat dauert zwei Jahre und dient der vertieften Einübung in die franziskanische Lebensform der neuen Schwester.

Im selben Gottesdienst endete diese zweijährige Probezeit für die beiden Novizinnen Sr. Jakoba (36) und Sr. Tobia (27). Sie legten ihre Erstprofess ab, d.h. sie sagen JA zu einem Leben in Armut, in Gehorsam und jungfräulicher Keuschheit. Sie wollen nach dem Evangelium und der Lebensform der Franziskanerinnen von Reute in Gemeinschaft leben. Sie möchten Gott dienen und den Menschen nahe sein. Als Zeichen der verbindlicheren Zugehörigkeit erhielten sie den schwarzen Schwesternschleier und unterzeichneten ihre Professurkunde. Generaloberin Sr. Maria Hanna erinnerte alle anwesenden Schwestern an ihre Mitverantwortung: „Euch, liebe Schwestern, die ihr nun unsere Neuprofessen in eure Mitte nehmt, möchte ich zurufen: Lasst sie eure Gemeinschaft erfahren. Ermutigt und begleitet sie in schwesterlicher Verbundenheit.“ Sr. Jakoba und Sr. Tobia gehören nun – zunächst für drei Jahre – dem sogenannten Juniorat an. In dieser Zeit sind sie wieder voll beruflich im Einsatz: Sr. Tobia in der Jugendpastoral und Sr. Jakoba wird als Ärztin tätig sein. Alle drei werden durch Noviziat und Juniorat weiterhin tiefer hineinwachsen in den Auftrag der Schwestern solidarisch und geschwisterlich, in Mitverantwortung für Kirche und Welt und für die Menschen in Not da zu sein.


Pfarrer Steck, Sr. Jakoba Gäbler, Sr. Evamaria Eisele, Sr. Tobia Hartmann und Generaloberin Sr. Maria Hannah Löhlein

Dazu ermutigte auch Pfarrer Steck die drei Frauen in seiner Predigt: „Das wahre Leben, das wir Menschen uns wünschen, das entsteht in der Zusage, die Gott mir, dem einzelnen, unverwechselbaren Menschen zukommen lässt, das finden wir aber erst recht als Gemeinschaft und in der Gemeinschaft, der der Heilige Geist seine Kraft zuspricht. Und dieses wahre Leben entfaltet sich erst richtig, wenn es über uns hinauswächst zu den Menschen, die eben wahres Leben entbehren müssen, die mit ihrer Sehnsucht nach Leben oft alleingelassen bleiben.“

Die Schwesterngemeinschaft freut sich über das JA von Sr. Evamaria, Sr. Tobia und Sr. Jakoba und vor allem auch über deren lebendige Art und darüber, dass sie mit ihrem Sein, mit ihren Gaben und Fähigkeiten die Gemeinschaft und deren Sendungsauftrag bereichern.

Weitere Bilder der Feier unter www.kloster-reute.de

Sr. M. Elisa Kreutzer / ek

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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 07.08.2020 10:15