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40 Jahre Ökumenische FriedensDekade
Vom 8.-18. November 2020 wird die diesjährige Ökumenische FriedensDekade durchgeführt. Sie steht unter dem Motto „Umkehr zum Frieden“. Die Idee zur FriedensDekade (anfangs “Friedenswoche” genannt) stammt aus den Niederlanden. Um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken hatte dort der “Interkirchliche Friedensrat” die Friedenswoche eingeführt. 1980 wurde die Idee wurde die Idee gleichzeitig in West- und Ostdeutschland aufgenommen.


„Umkehr zum Frieden“ lautet das Motto der Ökumenischen FriedensDekade 2020. Die Coronakrise zeigt in besonderer Weise, wie wichtig eine Umkehr zum Frieden ist: Die Pandemie hat verschärft soziale Ungleichheiten auf der Welt offengelegt. Die Bedrohungslage ist für die armen Länder groß. Die Internationale Zusammenarbeit -auch in Europa- ist schwieriger geworden. Grenzen wurden wieder geschlossen. Manche Länder haben nur sich selber im Blick. Innerhalb unserer Gesellschaft nehmen Verwerfungen zu und stellen friedensethisch und –praktisch eine Herausforderung dar. Das Gebet um Frieden will Hoffnung stärken, Gemeinschaft vertiefen und zum Friedenshandeln ermutigen.

Nähere Informationen: www.friedensdekade.de



Organisatoren

Im Oktober 1992 beschloss die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), gemeinsam mit der Trägergruppe Ökumenische Dekade Frieden in Gerechtigkeit ein „Gesprächsforum“ zu bilden. Dieses hat die Aufgabe, jedes Jahr ein gemeinsames, biblisch orientiertes Thema und einen Plakatentwurf für die „Ökumenische FriedensDekade“ festzulegen. Die Mitglieder des Gesprächsforums setzen sich aus Vertreter*innen dieser beiden Gruppen zusammen.

Historie

Die Idee zur FriedensDekade (anfangs “Friedenswoche” genannt) stammt aus den Niederlanden. Um das Engagement der Kirchenmitglieder für Friedensfragen zu stärken hatte dort der “Interkirchliche Friedensrat” die Friedenswoche eingeführt. 1979 wurde In der Vollversammlung des EYCE (Ökumenischer Jugendrat in Europa) die Anregung allen Mitgliedern nahe gelegt. 1980 wurde die Idee wurde die Idee gleichzeitig in West- und Ostdeutschland aufgenommen. Die FriedensDekaden haben die Gemeinschaft der Kirchen gefördert, den Zusammenhalt der Christinnen und Christen in Ost- und Westdeutschland verstärkt und das Friedensthema in ökumenischer Breite zu einem Schwerpunkt im Kirchenjahr gemacht. Schon früh sind Ideen und Beispiele zu den Themen Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung im Rahmen der FriedensDekade verbreitet worden. Die FriedensDekaden haben zur Vertiefung des christlichen Friedenszeugnisses und zur Willensbildung in Gemeinden und Kirchen wesentlich beigetragen.



Drei Dinge machen die FriedensDekade aus:
• ein gemeinsames Datum, die Zeit vom drittletzten Sonntag des Kirchenjahres bis zum Buß- und Bettag,
• ein gemeinsames biblisch orientiertes Thema und ein gemeinsames Plakat,
• die individuelle Gestaltung des Programms nach den jeweils eigenen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Wünschen der Initiativen, Gruppen, Gemeinden und Landeskirchen sowie Diözesen.

Quelle: www.zentrum-oekumene.de

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Datenschutzerklärung   Letzte Aktualisierung: 12.11.2020 20:07